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Förderprogramm: Stadt Harsewinkel - Förderprogramm zur Altbausanierung in Harsewinkel (Zuschuss)

Was wird gefördert?

Gefördert werden besonders wirkungsvolle Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz im Gebäudebestand Harsewinkels, um den Verbrauch fossiler Energieträger und die damit verbundenen Emissionen schädlicher Abgase zu senken. Die Gebäude müssen älter als 20 Jahre sein.

FördermittelCheck: Förderung finden

Prüfen Sie, welche Fördermittel es für Ihre Maßnahme gibt. Alle Zuschüsse und Kredite von Bund, Ländern, Kommunen und Versorgern:

Förderung: Wer wird gefördert?

Antragsberechtigt sind Eigentümer*innen von Gebäuden. Antragsteller*innen müssen vor der Bewilligung eine qualifizierte, firmen- und anbieterneutrale Energieberatung in Anspruch nehmen. Als Beratende kommen Energieberater*innen der Stadt oder der Verbraucherzentrale sowie Architekt*innen und Bauingenieur*innen in Frage.

Beschreibung des Förderprogramms:

Folgende Zuschüsse werden gewährt:

  • Dach: Mindestdämmdicke 22 cm, Fördergrundbetrag 12 Euro/m²
  • Oberste Geschossdecke: Mindestdämmdicke 20 cm, Fördergrundbetrag 8 Euro/m²
  • Außenwand: Mindestdämmdicke 15 cm, Fördergrundbetrag 12 Euro/m²
  • Innendämmung: Mindestdämmdicke 6 cm, Fördergrundbetrag 6 Euro/m²
  • Kellerdecke: Mindestdämmdicke 8 cm, Fördergrundbetrag 6 Euro/m²
  • Bei Hohlraumverfüllung von zweischaligem Mauerwerk werden 50 Euro/m³ Dämmstoff vergeben.
  • Eigenleistungen sind förderfähig, jedoch maximal 30 Prozent der entstandenen Kosten für die Dämmstoffe.
  • Die Erneuerung von Fenstern und Fenstertüren wird mit 50 Euro/m² gefördert, wenn Fenster verwendet werden, deren UW-Wert nach DIN kleiner oder gleich 0,95 W/m²K beträgt. Der reine Glasaustausch ohne Rahmen ist unter der Voraussetzung förderfähig, dass ein UW-Wert nach DIN kleiner oder gleich 1,1 W/m²K erzielt wird. Die Förderung beträgt 25 Euro/m².
  • Die Erhöhung der Luftdichtheit bestehender Gebäude wird mit 50 Euro je 0,2-facher Verringerung der Luftwechselrate durch bauliche Undichtheiten bei 50 Pa Differenzdruck gefördert.
  • Die Umstellung auf erneuerbare Energien wie Hackschnitzel, Pellets oder Wärmepumpe als Zentralheizung ist auch als Einzelmaßnahme förderfähig und wird mit einem Festbetrag von 1.000 Euro gefördert. Bei Kombination mit anderen Sanierungsmaßnahmen erfolgt die Förderung kostenanteilig.
  • Förderfähig in diesem Sinne sind auch Anlagen zur Kraft-Wärme Kopplung wie Brennstoffzellen oder BHKW Anlagen. Voraussetzung hierfür ist eine vorangegangene Einzelfallprüfung durch die Energieberatung der Stadt Harsewinkel. KWK-A nlagen sind als Einzelmaßnahme förderfähig und werden mit einem Betrag von 1.000 Euro bezuschusst.
  • Der Einbau von raumlufttechnischen Anlagen mit Wärmerückgewinnung wird in Kombination mit Maßnahmen zur Steigerung der Luftdichtigkeit mit einem Festbetrag von 1.000 Euro je Objekt gefördert.
  • In Kombination mit einer Anlage zur Erzeugung erneuerbarer Energien ist auch ein Stromspeicher förderfähig. Die Fördersumme beträgt 100 Euro/kWh Speicherkapazität.
Um eine Breitenförderung zu erzielen, ist eine Obergrenze von 2.500 Euro pro Ein- oder Zweifamilienhaus vorgesehen. Bei Mehrfamilienhäusern liegt die Förderobergrenze bei 3.500 Euro. Die Bagatellgrenze liegt bei 300 Euro.

Kontakt zur Antragstelle:

siehe Fördergeber

Kontakt zum Fördergeber:

Stadt Harsewinkel
Bauen / Städtische Betriebe - Energieberatung -
Münsterstraße 14
33428 Harsewinkel
Herr Peter Gödde
Telefon: 05247/935-188
Fax: 05247/935-170
E-Mail-Adresse: peter.goedde­@harsewinkel.de
Internet: www.harsewinkel.de

Weitere Informationen:

Förderrichtlinie
Erläuterungen
Antragsformular
KfW-Förderung
BAFA-Förderung

Dieses Programm umfasst folgende Förderbereiche:

Dachdämmung | Dämmung der oberen Geschossdecke | Fassadendämmung | Kellerdeckendämmung | Fensteraustausch | BHKW | Pelletheizung | Wärmepumpe | Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung | Brennstoffzellen-Heizung | Batteriespeicher

Übersicht über alle Förderprogramme