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Strom sparen: Die 15 besten Stromspartipps zum direkt umsetzen

Nicht nur „echter“ Ökostrom hilft dabei, die eigene Klimabilanz zu verbessern. Am besten ist einfach Stromsparen – Tipps und Tricks, wie leicht das im Alltag geht:

Beim Wasserkocher auf die Füllmenge achten

Energiespartipp: Beim Wasserkocher auf die Füllmenge achten


Ein Wasserkocher ist für das Erhitzen von Wasser effizienter als der Elektroherd. Kochen Sie jedoch mehr Wasser als nötig, steigen nicht nur der Energiebedarf, sondern auch Ihr CO2-Ausstoß unnötig. Bei einem nicht verwendeten Liter Wasser pro Tag summiert sich das auf 25 kg CO2 im Jahr. Über zehn Euro können Sie im Jahr einsparen, wenn Sie nur so viel Wasser kochen, wie Sie benötigen.

So geht's:

  1. Füllen Sie den Wasserkocher nur mit der benötigten Menge Wasser. Dazu können Sie das Wasser einfach vorher in Tassen abfüllen und anschließend die richtige Menge in den Wasserkocher geben.
  2. Übrigens: Qualitativ minderwertige Wasserkocher schalten sich oft erst eine Minute nach dem Kochen ab. Um diese sinnlose Energieverschwendung zu vermeiden, sollten Sie den Kocher gleich nach dem Kochen selbst abschalten – und beim nächsten Kauf auf einen qualitativen Wasserkocher achten.

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LED-Lampen und Energiesparlampen nutzen

Energiespartipp: Energiesparlampen einsetzen

Eine einfache und sehr wirksame Weise, im Haus Strom zu sparen, ist der Umstieg von herkömmlichen Glühlampen oder Halogen-Leuchten auf energiesparende LED-Lampen oder Energiesparlampen. Die herkömmliche Glühlampe darf zwar bereits seit 2009 in der EU nicht mehr produziert werden und seit September 2018 wurde auch die Produktion vieler Halogen-Lampen eingestellt. Dennoch schlummern in vielen Haushalten immer noch Restbestände und auch auf Wochenmärkten und Co. setzen Händler auf Licht-Nostalgiker.

Warum Glühlampen und Halogen nach wie vor beliebt sind? Viele Menschen denken bei Energiesparlampen an das kühle und grelle Licht der ersten Generation der Energiesparlampen. Die LED- und Energiesparleuchten von heute gibt es allerdings nicht nur in Neutral- und Tageslichtweiß, sondern auch im beliebten Warmweiß. Achten Sie dafür einfach auf die Kelvin-Angabe auf der Verpackung: Je niedriger die Kelvinanzahl, desto wärmer das Licht. Warmweiße Leuchten bewegen sich etwa zwischen 1000 und 3000 Kelvin.

Energiesparen mit LED- und Energiesparlampe

Warum verbrauchen moderne Leuchten weniger Strom als alte Glühbirnen? Die Glühlampe nutzt gerade einmal fünf Prozent der Energie für die Lichterzeugung – 95 Prozent verpuffen in ungenutzter Wärme. Halogenlampen sparen im Vergleich dazu immerhin rund 30 Prozent weniger Energie, gehören jedoch damit zu den ineffizienteren Leuchtmitteln. Am effizientesten von allem Lampen leuchten LEDs: Sie verbrauchen im Vergleich zur Glühlampe bis zu 90 Prozent weniger Strom und sorgen so für große Stromersparnisse im Haushalt.

Kostenfaktor: Stimmt, insbesondere LED-Leuchten sind teurer als herkömmliche Glühbirnen oder Energiesparlampen. Dafür haben sie jedoch eine vielfach längere Lebensdauer: Eine Glühlampe hält etwa 1.000 Betriebsstunden (etwa ein Jahr) durch, eine Energiesparlampe mindestens 8.000, LED-Lampe mindestens 15.000 Betriebsstunden.

Tipps & Kniffe bei der Umstellung auf LED-Lampen:

  • Bei der Suche nach der passenden Lampe hilft die App „ecoGator”.
  • Wenn Sie nicht alle Lampen austauschen wollen, sollten Sie zumindest dort, wo das Licht besonders lange am Stück brennt, auf energieeffiziente Lampen setzen. Beispielsweise in Büro oder Wohnzimmer.
  • Energiesparlampen sind aufgrund der geringen Menge Quecksilber als Sondermüll zu behandeln und müssen auch als solcher entsorgt werden. Das geht beispielsweise in den meisten Verkaufsstellen, wie Drogerien und großen Supermärkten – natürlich kostenlos.
  • Achten Sie auf die gewünschte Lichttemperatur: Je höher der angegebene Kelvin-Wert, desto kühler und blaustichiger ist das Licht. Faustregel: warmweißes Licht rangiert im Kelvin-Bereich 1.000 bis 3.000.

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Auf Klimaanlagen verzichten

Energiespartipp: Auf Klimaanlagen verzichten

Zugegeben: Klimaanlagen können an richtig heißen Tagen ein echter Genuss sein. Dem Klima schaden sie jedoch: 70 kg CO2 stößt eine Klimaanlage aus, wenn sie an 30 Tagen im Jahr acht Stunden läuft. Klimaanlagen sind wahre Stromfresser. So können Sie 35 Euro im Jahr sparen, wenn Sie sich für Alternativen zur Klimaanlage entscheiden. Das Geld für Erkältungsmittel sparen Sie auch: Durch die großen Temperaturunterschiede zwischen draußen und drinnen verursacht der Betrieb einer Klimaanlage nicht selten Schnupfen.

So geht's: In Ländern wie Deutschland sind die heißen Tage ohnehin so selten, dass Klimaanlagen unnötig sind. Ist es doch einmal der Fall, können Sie sich auch anders Abkühlung im Haus verschaffen:

  1. Tagsüber Fenster und Jalousien geschlossen halten, so kommt keine warme Luft herein.
  2. Nachts die kühlere Luft nutzen: Fenster öffnen, um frische Luft ins Haus zu bekommen.
  3. Nutzen Sie einen Ventilator.
  4. Sollten Sie sich dennoch eine Klimaanlage anschaffen, sollte das Gerät zumindest Effizienzklasse A haben.

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Energiesparenden Kühlschrank wählen

Energiespartipp: Klimakorrekte Wahl des Kühlschranks

Ihr Kühlschrank läuft das ganze Jahr im Dauerbetrieb und ist im ungünstigsten Fall für ein Viertel Ihres Stromverbrauchs verantwortlich. Das Potenzial für weniger CO2 ist hier also besonders groß. Bei einem Neukauf sollten Sie deshalb unbedingt auf den Energieverbrauch achten. In den vergangenen Jahren hat sich die Energieeffizienz von Kühlschränken und Gefriertruhen stark verbessert. Nicht selten lassen sich 50 Prozent der Energie gegenüber einem Altgerät einsparen! Beim Ersatz eines etwa 15 Jahre alten Kühlschranks durch ein Modell der Klasse A+++ sparen Sie pro Jahr 240 kWh und 70 Euro.

So geht's:

  1. Verweigert Ihr Kühlschrank seinen Dienst, nutzen Sie die Chance für einen Neuanfang: Holen Sie sich ein energieeffizientes Gerät ins Haus. Bei Kühl- und Gefriergeräten ist A+++ die beste Wahl, A ist inzwischen nur noch viertklassig.
  2. Da es auch innerhalb der Energieeffizienz-Klassen wie A+++ und A++ große Unterschiede gibt, vergleichen Sie die Verbrauchsangaben. Und überlegen Sie, wie groß der künftige Kühlschrank sein muss; ein überdimensionierter Kühlschrank verbraucht natürlich mehr. Als Richtwert für die Größe gelten 50 Liter pro Person.
  3. Ein neuer Kühlschrank der Klasse A+++ mit Gefrierfach kostet ab 300 Euro. Oft lohnt sich sogar der Ersatz noch funktionstüchtiger Geräte – die Investition amortisiert sich nach neun Jahren. Den alten Kühlschrank zu entsorgen, ist auch sinnvoll, wenn die gesamte Umweltbilanz des Kühlgeräts betrachtet wird. Der geringere Stromverbrauch der neuen Kühlschränke gleicht meistens nach fünf Jahren die Umweltbelastungen der Herstellung wieder aus.

Tipp: Mit dem KühlCheck erfahren Sie, ob sich der Austausch Ihres alten Kühlschranks lohnt und welches neue Gerät für Sie in Frage kommt. Gleichzeitig berechnet er die CO2-Emissionen Ihres Altgerätes und die Umweltentlastung durch die Neuanschaffung. Auch die App „ecoGator” ist bei der Auswahl eines sparsamen Kühlgeräts behilflich.

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Laptop statt PC

Energiespartipp: Laptop statt PC

Surfen Sie gerade mit einem Desktop-PC oder mit einem Laptop? Für Ihre Klimabilanz wäre letzteres in jedem Fall günstiger. Um eine möglichst lange Akku-Laufzeit zu gewährleisten, brauchen Laptops nämlich viel weniger Energie – bis zu 130 kg CO2 vermeiden sie jährlich gegenüber ihren großen Brüdern. Ein Multimedia-PC verbraucht im normalen Betrieb 200 Watt und mehr, ein Laptop mit vergleichbarer Ausstattung und Leistung kommt hingegen mit nur 30 Watt aus. Gut für den Geldbeutel: 65 Euro können Sie im Jahr sparen, wenn Sie auf einen praktischen Laptop umsteigen.

So geht's: Ein Laptop eignet sich für unterwegs und für zu Hause: Er ist platzsparend und kann überall verwendet werden. Sie können ihn am Schreibtisch, auf dem Sofa, auf der Parkbank, in der Bahn oder im Bett benutzen. Achten Sie aber darauf, dass Ihr Laptop stets auf einem ebenen Untergrund steht, damit die Lüftung arbeiten kann und der Laptop nicht zu heiß wird. Denken Sie auch daran, den Energiesparmodus im Energiemanagement Ihres Betriebssystems zu aktivieren.

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Waschen ohne Vorwäsche

Energiespartipp: Auf die Vorwäsche verzichten

Vorwäsche ist überflüssig: Vor allem bei Textilien wie Bettwäsche oder Handtüchern sind die Verschmutzungen in den wenigsten Fällen so stark, dass vor der Hauptwäsche noch das Programm der Vorwäsche laufen muss. Verzichten Sie darauf, wird Ihre Wäsche trotzdem sauber, aber die benötigten Mengen an Strom, CO2 und Geld verringern sich: Waschen ohne Vorwäsche vermeidet bei drei Waschgängen in der Woche 15 kg CO2 im Jahr. Auch ohne Vorwäsche wird Ihre Wäsche sauber – und Ihre Haushaltskasse voller (7 Euro pro Jahr).

So geht's: Verzichten Sie auf den Vorwaschgang. Manche Waschmaschinen verfügen auch über ein Kurzwaschprogramm – ein weiteres Plus für Ihre Energiebilanz.

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Wäsche mit 30 °C waschen

Energiespartipps: Wäsche mit 30 °C waschen

Mehr als drei Viertel der Energie eines Waschgangs werden für das Erhitzen des Wassers benötigt. Waschen Sie zwei Waschgänge in der Woche bei 30 °C statt bei 60 °C, vermeiden Sie viel CO2. Senken Sie die Waschtemperatur von 60 °C auf 30 °C, wird nur ein Drittel des Stroms und folglich Ihres Geldes gebraucht. 35 Euro im Jahr können Sie so sparen.

So geht's: Öfter mal den Drehschalter auf die „30“ drehen. Moderne Waschmittel reinigen Wäsche auch bei 30 °C optimal.

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Wäsche auf einem Wäscheständer trocknen lassen

Energiespartipp: Wäsche auf einem Wäscheständer trocknen lassen

Egal wie oft Sie die Waschmaschine verwenden: Es ist immer energiesparender, die Wäsche auf einem Wäscheständer, einer Wäscheleine oder einer Wäschespinne statt im Trockner zu trocknen. Bis zu 120 kg CO2 stößt ein Trockner im Laufe des Jahres aus – für etwas, das die Luft klimaneutral für Sie erledigen kann. Durch den Verzicht auf einen Wäschetrockner sparen Sie 60 Euro. Das ist genug, um einen neuen Wäscheständer oder eine Wäscheleine zu kaufen.

So geht's:

  1. Verzichten Sie auf den energiefressenden Trockner.
  2. Planen Sie Ihre Waschwoche im Voraus, um Ihre Wäsche nicht kurzfristig trocknen zu müssen.
  3. Hängen Sie die Wäsche nach dem Waschen auf einem Wäscheständer, einer Wäscheleine oder einer Wäschespinne auf.
  4. Geht es wirklich nicht ohne Wäschetrockner, dann achten Sie auf die Effizienzklasse A, zuvor gut geschleuderte Wäsche und eine volle Beladung der Maschine. Kondensationstrockner brauchen nur halb so viel Energie wie herkömmliche Trockner. Die Wäscheleine bleibt in der Klimabilanz aber unschlagbar.

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Kühlschrank und Gefriertruhe abtauen lassen

Energiespartipp: Eisschicht in Kühl- und Gefriergeräten abtauen lassen

Ein leichter Reifansatz an den Innenwänden der Kühl- und Gefriergeräte ist ganz normal. Wird der Reif dicker oder bildet sich eine Eisschicht, erhöht sich der Stromverbrauch. In diesem Fall sollte man das Gerät abtauen. Der Dauerbetrieb vergletscherter Kühlgeräte verursacht zusätzlich 25 kg CO2 und lässt anderswo dafür echte Gletscher schmelzen. Eine Vereisung von 5 Millimetern erhöht den Stromverbrauch Ihres Kühlschranks um etwa 30 Prozent. Das macht selbst bei einem modernen Gerät der Klasse A+++ fast 13 Euro im Jahr aus.

So geht's:

  1. Tauen Sie Ihren Kühlschank und Ihre Gefriertruhe regelmäßig ab. Vor allem bei älteren Modellen empfiehlt sich diese Maßnahme etwa zwei Mal im Jahr.
  2. Besonders im Winter können Sie die Lebensmittel auch vor das Fenster stellen, bis der Gefrierschrank abgetaut ist.
  3. Damit Ihr Kühlschrank erst gar nicht vereist, verstauen Sie Ihre Lebensmittel nur verschlossen im Kühlschrank. Unverpackt geben sie Feuchtigkeit ab und lassen schneller eine Eisschicht entstehen. 
  4. Stellen Sie Ihren Kühlschrank nicht neben Wärmequellen und die Gefriertruhe an einen kühlen Ort. Das Gerät kann die entstehende Wärme besser abgeben, hält dadurch länger und verbraucht weniger Strom. Für die richtige Umgebungstemperatur ist die Klimaklasse auf dem Typenschild des Geräts zu beachten.

Tipp: Mit unserem KühlCheck können Sie feststellen, ob Ihr Kühlschrank noch auf dem neusten Stand der Technik ist oder ob sich ein Austausch lohnt.

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Kühlschranktür schnell schließen

Energiespartipp: Kühlschranktür schließen

Jedes Mal, wenn die Kühlschranktür aufgeht, entweicht Kälte, für deren Kompensation der Kühlschrank viel Energie braucht. So entstehen in einem Durchschnittshaushalt jährlich etwa 15 unnötige kg CO2. Stehen Sie auch manchmal vor Ihrem Kühlschrank und gucken, was er so hergibt? Für die 7 Euro, die diese Angewohnheit im Jahr an Mehrkosten verursacht, könnten Sie sich noch einige leckere Joghurts in den Kühlschrank stellen.

So geht's:

  1. Überlegen Sie sich vorher, was Sie aus dem Kühlschrank herausnehmen möchten und machen Sie die Tür nur kurz auf. Jedes Mal, wenn die Kühlschranktür aufgeht, braucht der Kühlschrank durch das Entweichen der kalten Luft so viel Strom wie eine 12-W-Energiesparlampe, die fünfzig Minuten lang brennt.
  2. Schließen Sie die Kühlschranktür nach jedem Öffnen – auch wenn Sie mehrmals hintereinander Lebensmittel entnehmen. Dann entweicht so wenig Kälte wie möglich.

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Elektronische Geräte ganz ausschalten

Energiespartipp: Elektronische Geräte ganz ausschalten

Brennt an Ihrem Fernseher oder dem DVD-Player permanent ein Licht? Ist das Netzteil des Deckenfluters warm oder brummt? Finden Sie am PC und der Espressomaschine keinen richtigen Ausschalter? Dann verbrauchen diese Geräte rund um die Uhr Strom, der bei Ihnen für den Ausstoß von bis zu 235 kg CO2 jährlich verantwortlich ist. Das Umweltbundesamt beziffert die unnötigen Kosten durch Standby-Verbrauch deutschlandweit auf vier Milliarden Euro jährlich. Auch im Haushalt macht das etwa ein Zehntel der Stromrechnung aus. Hier können Sie durch fast vollständigen Verzicht auf Standby im Jahr 400 kWh und 115 Euro sparen.

So geht's:

  1. Achten Sie darauf, dass Elektro- und Ladegeräte nach Gebrauch wirklich ausgeschaltet werden. Ziehen Sie auch nach dem Aufladen der Geräte den Stecker.
  2. Mit einer Steckdosenleiste mit Schalter schalten Sie alle „heimlichen Verbraucher“ komplett aus. Die bekommen Sie für etwa fünf Euro im Handel. Für ganz Faule gibt es sogar ferngesteuerte Steckdosen – für zehn Euro.
  3. Achten Sie bereits beim Neukauf darauf, ob sich Geräte vollständig vom Netz trennen lassen. Kaufen Sie Geräte mit einem sehr niedrigen Standby-Verbrauch. Achten Sie auf entsprechende Produktkennzeichnungen. Besonders billige Geräte verbrauchen zudem im Standby oft unverhältnismäßig viel Strom. Über die Lebensdauer gesehen sind solche Energieverschwender dann teurer als effiziente Geräte.
  4. Wenn Sie sich unsicher sind und wissen wollen, wie viel Ihre elektronischen Geräte fressen, gibt es die Möglichkeit, zeitweise ein Strommessgerät vorzuschalten.

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Waschmaschine mit Warmwasseranschluss nutzen

Energiespartipp: Waschmaschine mit warmem Wasser versorgen

Viele Wasch- und Spülmaschinen können auch direkt an die Warmwasserversorgung angeschlossen werden. Gerade bei besonders energieeffizienter Warmwasserbereitung mit einer Solaranlage lohnt sich diese Maßnahme: Sie stoßen 60 kg weniger CO2 pro Jahr aus. Benutzen Sie Gas zur Warmwassererhitzung, können Sie bis zu 25 Prozent der Stromkosten bei jedem Waschgang einsparen – das sind jährlich etwa 30 Euro. Haben Sie eine Solarthermieanlage, ist die Einsparung sogar doppelt so hoch.

So geht's:

  1. Wenn Ihre Waschmaschine nicht über einen integrierten Warmwasseranschluss verfügt, erkundigen Sie sich beim Hersteller, ob diese nicht trotzdem für die Zufuhr von warmem Wasser ausgelegt ist – meist ist dies der Fall.
  2. Sie können dann ein Vorschaltgerät installieren, das im Zulaufschlauch warmes und kaltes Wasser mischt und die Maschine so mit Wasser in der richtigen Temperatur versorgt.
  3. Sollten Sie über eine besonders energieeffiziente Warmwassererzeugung verfügen, lohnt es sich, beim nächsten Kauf eine Maschine mit integriertem Warmwasseranschluss zu wählen. Dann sparen Sie sich die Kosten für ein externes Vorschaltgerät.
  4. Auch lassen sich die meisten Spülmaschinen an das Warmwassersystem des Haushalts anschließen.
  5. Für optimale Effizienz sollten Sie die Warmwasserleitung isolieren.

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Zu Ökostrom wechseln

Energiespartipp: Wechsel zu Ökostrom!

Minimaler Aufwand, maximales Ergebnis: Durch einen unkomplizierten, kostenlosen Wechsel zu einem Ökostrom-Anbieter vermeidet ein durchschnittlicher Drei-Personen-Haushalt mit einem Verbrauch von 3.600 kWh rund 855 kg CO2 pro Jahr. Der Grund für dieses enorme Einsparpotenzial: Konventioneller Strom wird zum größten Teil aus fossilen Brennstoffen gewonnen – und Kohle, Öl und Co. stoßen immens viel CO2 in die Atmosphäre aus. Fast 600 Gramm emittiert der herkömmliche deutsche Strommix je kWh. Klimafreundlicher Strom muss nicht teurer sein als konventioneller Strom. Vergleichen Sie!

So geht's:

  1. Errechnen Sie mit einem Tarifrechner den für Sie günstigsten Ökostromanbieter.
  2. Ein paar Klicks im Internet, ein Ausdruck, ein Gang zum Postkasten – und schon ist Ihr Strom grün.
  3. Aber Vorsicht: Nicht jeder Ökostrom ist wirklich ökologisch! Das ok-power-Gütesiegel oder das Grüner Strom-Label stellen sicher, dass der Anbieter den Ausbau erneuerbarer Energien fördert. Nur so wird mit Ihrem Geld der Öko-Anteil am deutschen Strom-Mix tatsächlich erhöht und die Stromversorgung insgesamt klimafreundlicher.

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Kochen mit Deckel

Kochtopf

Auf jeden Topf gehört der passende Deckel und auf die Herdplatte der passende Topf. Damit können Sie den Energieverbrauch beim Kochen um die Hälfte senken. Im Jahr können so fast 40 kg CO2 und 20 Euro im Haushalt eingespart werden.

So geht´s:

  1. Verwenden Sie beim Kochen immer einen Deckel, der genau auf Ihren Topf passt und abschließt. Neue Topfdeckel für energiesparendes Kochen gibt es ab fünf Euro.
  2. Der Durchmesser des Kochgeschirrs kann ruhig etwas größer sein als der der Herdplatte.
  3. Schalten Sie rechtzeitig zurück und frühzeitig ab, um die Restwärme zu nutzen.
  4. Nehmen Sie beim Kochen nur so viel Wasser wie nötig. Besitzen Sie einen Elektroherd, erhitzen Sie Ihr Wasser im Wasserkocher – das benötigt weniger Energie und geht schneller.

Weitere Informationen finden Sie im Artikel Energiesparend kochen.

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Energieverbrauch berechnen & kontrollieren

Farbiges Balkendiagramm auf Monitor: Grafische Darstellung für Energieverbrauch berechnen und kontrollieren.

Wer seinen Energieverbrauch kennt, sieht Erfolge schneller und tut sich leichter beim Sparen. Neben Stift und Zettel oder einer Tabellenkalkulation gibt es ein praktisches Werkzeug: das kostenlose Energiesparkonto. Damit wird auch klar, wie der Verbrauch im Vergleich zum Durchschnitt aussieht. Wer es noch genauer wissen will, kann Strommesser für einzelne Geräte ausleihen – und mit dem  Energiesparkonto bequem auswerten.

So geht´s:

  1. Eröffnen Sie ein Energiesparkonto auf www.energiesparkonto.de.
  2. Geben Sie regelmäßig Ihre Zählerstände für Heizenergie, Strom und Wasser ein.
  3. Vergleichen Sie Ihren Verbrauch mit dem anderer deutscher Haushalte und sehen Sie, wo Sie noch Energie einsparen können.
  4. Laden Sie sich die kostenlose EnergieCheck-App auf Ihr Android-Smartphone oder iPhone. Damit wird die Nutzung Ihres Energiesparkontos noch einfacher. Denn Sie können Ihre Verbrauchsdaten direkt am Zähler eingegeben. Die App synchronisiert alle Daten mit Ihrem Energiesparkonto und beginnt sofort mit der Auswertung.
  5. Nutzen Sie auch die Zusatzfunktionen der App: Der StandbyCheck deckt heimliche Stromfresser in Ihrem Haushalt auf. Und per automatischer Standortbestimmung finden Sie Handwerker, Energieberater oder Verbraucherzentralen in Ihrer Umgebung, die Ihnen beim Energiesparen helfen.

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