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Förderung der Heizungsoptimierung: Alle Fragen und Antworten

Wer seine Heizung optimieren will, kann gleich an mehreren Stellen ansetzen – und mit geringem Aufwand langfristig jede Menge Geld sparen. Für viele dieser Maßnahmen gibt es Fördermittel. Erfahren Sie, wie Sie Ihre Heizung optimieren können und welche Förderung es dafür gibt.

Ist die Heizung schon etwas in die Jahre gekommen, sollten Hauseigentümer*innen prüfen, ob sich eine Optimierung rechnet. Zwei Maßnahmen bieten sich dafür in erster Linie an: Pumpentausch und hydraulischer Abgleich. Beide sind vergleichsweise günstig, bieten ein großes Sparpotenzial und werden staatlich gefördert. Bis Ende 2020 gab es vom BAFA bis zu 30 Prozent Förderung. Seit dem 01.01.2021 beträgt der Fördersatz nur noch 20 Prozent.

Die wichtigsten Links:

  1. Übersichtsseite Heizungsoptimierung des BAFA
  2. Registrierungsformular des BAFA

Bis zu 4.500 Euro Fördermittel nur für Berliner Eigentümer*innen

Von wegen arm, aber sexy. Aktuell unterstützt die Investitionsbank Berliner (IBB) Berliner Hauseigentümer mit bis zu 4.500 Förderzuschuss, wenn sie ihre alte Heizung erneuern. Die Fördermittel sind mit denen vom BAFA kombinierbar. Im Optimalfall muss nur noch ein Bruchteil der Gesamtkosten getragen werden. Ausführliche Informationen dazu finden Sie auf:www.heizungtauschenberlin.de/

FördermittelCheck: Förderungen finden

Prüfen Sie, welche Fördermittel es für Ihre Maßnahme gibt. Alle Zuschüsse und Kredite von Bund, Ländern, Kommunen und Versorgern:

1. Was genau wird mit dem Programm gefördert?

Gefördert wird der Ersatz von Heizungspumpen (Umwälzpumpen oder Nass- und Trockenläuferpumpen) sowie Warmwasser-Zirkulationspumpen durch hocheffiziente Pumpen. Alle förderfähigen neuen Pumpen sind in einer Liste des BAFA zu finden. Mit dem Programm werden auch der hydraulische Abgleich und damit verbundene Maßnahmen zur Heizungsoptimierung gefördert:

  • Armaturen bzw. Technik zur Volumenstromregelung, wie voreinstellbare Thermostatventile, Einzelraumtemperaturregler oder Strangventile
  • separate Mess-, Regelungs-, Steuerungstechnik und Benutzerinterfaces
  • das Einstellen der Heizkurve
  • Pufferspeicher

Wichtig ist, dass die Maßnahmen miteinander kombiniert werden. Denn nur so sind sie förderfähig. Das heißt, wenn Sie Ihre alte Heizungspumpe austauschen, müssen Sie im Rahmen dessen auch Ihre Heizung hydraulisch abgleichen lassen. Für den Pumpentausch oder den hydraulischen Abgleich allein gibt es keine Förderung. 

Hier erfahren Sie, wie Sie in fünf Schritten die Förderung für Heizungsoptimierung beantragen können.

3. Wer zahlt die Fördermittel?

Die Fördermittel stammen vom Bundeswirtschaftsministerium. Zuständig für Organisation und Abwicklung des Förderprogramms zur Heizungsoptimierung ist jedoch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA).

4. Wer kann einen Antrag auf Förderung stellen?

So gut wie alle Privat- und juristischen Personen, Unternehmen und Organisationen sowie Kommunen, kommunale Gebietskörperschaften und kommunale Zweckverbände. Ausgenommen sind lediglich der Bund, die Bundesländer und deren Einrichtungen.

6. Welche sonstigen Bedingungen gelten für die Förderung?

Eigenleistungen werden nicht gefördert. Die Maßnahme ist von einem Fachbetrieb durchzuführen. Das verwendete Material wie die Pumpe muss neu sein und nach der Installation mindestens zwei Jahre verwendet werden. Der Weiterverkauf ist nicht zulässig. Maßnahmen im Neubau (jünger als zwei Jahre) oder außerhalb Deutschlands werden nicht gefördert. Für die Förderung gilt ein Kumulierungsverbot: Andere öffentliche Mittel (zum Beispiel von der Förderbank KfW) oder staatliche Förderungen sind ausgeschlossen, auch die Steuerermäßigung für Handwerkerleistungen.

7. Wer beantwortet Fragen zur Förderung?

Ansprechpartner für alle Fragen zum Programm „Förderung der Heizungsoptimierung durch hocheffiziente Pumpen und hydraulischen Abgleich“ ist das BAFA. Auf der Website des BAFA gibt es Informationen, Formulare und Merkblätter zur Heizungsförderung. Die Expert*innen sind telefonisch erreichbar unter 06196 908-1001.

Sie planen, auch Ihren Heizkessel zu tauschen? Dann sollten Sie andere Förderungen prüfen, die womöglich mehr Zuschuss bringen. Am einfachsten ist das mit dem FördermittelCheck.

 

Autor: Jens Hakenes

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