Serielle Sanierung: Mehrfamilienhäuser bevorzugt?
Bei den Energiesprong-Pilotprojekten in Deutschland stehen Mehrfamilienhäuser im Mittelpunkt. Zielgruppe sind vor allem Wohnungsunternehmen. Denn hier bestimmt eine relativ kleine Zahl von Entscheider*innen über die Sanierung einer sehr großen Zahl von Gebäuden.
Die deutschen Energiesprong-Macher halten besonders kleinere Mehrfamilienhäuser aus den 1950er-, 60er- und 70er-Jahren für geeignet. Denn die haben meist noch eine einfache Gebäudehülle und einen eher hohen Energieverbrauch von etwa 130 kWh/m2a. Davon gibt es in Deutschland schätzungsweise 500.000 mit drei Millionen Wohnungen.
Einfamilienhaus seriell sanieren
Das serielle Sanieren von Einfamilienhäusern ist für die deutschen Expert*innen der nächste wichtige Entwicklungsschritt. So sollen nach und nach auch komplexere Arten von Gebäuden angegangen werden. Der Vorteil beim Einfamilienhaus ist, dass es sich um einen noch größeren Markt handelt. Hersteller wie Heizungsunternehmen dürften deswegen zunehmend in Forschung und Entwicklung der seriellen Sanierung investieren.
Die ersten Projekte sind bereits umgesetzt und können sich sehen lassen. Eines davon ist das Eigenheim von Karl-Heinz Burger und seiner Frau. Gemeinsam mit Komplettanbieter Taglieber Holzbau GmbH brachten sie das 1958 erbaute Haus in nur neun Monaten auf KfW-Effizienzhaus-55-Standard und wohnen seitdem klimaneutral.
"Wir waren von der superschnellen Bauweise beeindruckt – während wir noch das Haus ausgeräumt und vorbereitet haben, sind in der Fabrik schon unsere Fassadenelemente entstanden. Wir sind sehr stolz auf unser neues altes Haus”, sagt Karl-Heinz Burger.
Wer wie Karl-Heinz Burger und seine Frau modernisieren möchte, für den hat die dena einen Serielles-Sanieren-Schnellcheck erstellt: