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Stromverbrauch im 3-Personen-Haushalt: Infos & Stromspartipps

Je größer der Haushalt, desto kleiner ist der Durchschnittsverbrauch an Strom pro Kopf. Mit einem durchschnittlichen Stromverbrauch ist jedoch noch lange nicht das Optimum erreicht. Erfahren Sie, was im 3-Personen-Haushalt gängig ist und wie Sie Strom sparen können.

Stromverbrauch und Kosten

Stromverbrauch im 3-Personen-Haushalt

Senken Sie den Stromverbrauch in Ihrem 3-Personen-Haushalt – mit einem Vergleich und unseren Stromspartipps.

Der durchschnittliche Stromverbrauch eines 3-Personen-Haushalts beträgt in Deutschland rund 3.600 Kilowattstunden (kWh) pro Jahr. Wird das Warmwasser mit Strom erhitzt, kommen etwa 1.500 kWh dazu. Der jährliche Stromverbrauch eines 3-Personen-Haushalts mit elektrischer Warmwasserbereitung liegt also im Schnitt bei 5.100 kWh.

Bei Kosten von 28,7 Cent je kWh kommen für den Stromverbrauch von drei Personen im Jahr 1.033 Euro zusammen. Mit elektrischer Warmwasserbereitung sind es jährlich 1.464 Euro.

Durchschnittsverbrauch von Strom für 3 Personen pro Kopf

Der Pro-Kopf-Stromverbrauch im 3-Personen-Haushalt ist im Schnitt deutlich niedriger als im Singlehaushalt. Während Singles durchschnittlich auf 1.700 kWh pro Jahr kommen, liegt der Durchschnittsverbrauch an Strom bei drei Personen bei nur jeweils 1.200 kWh. Wer bewusst Strom sparen will, sollte sich jedoch nicht nur am durchschnittlichen Stromverbrauch orientieren. Der optimale Verbrauch ist schließlich noch deutlich niedriger, wie der „StromCheck“ zeigt.

Der Durchschnittsverbrauch hängt auch davon ab, wo der Haushalt untergebracht ist. Wird ein Einfamilienhaus bewohnt, ist der Stromverbrauch in der Regel höher. Denn dann ist die Wohnfläche meist größer als in einem Mehrfamilienhaus und damit auch die Zahl der stromverbrauchenden Geräte.

Stromspartipps: Wie Sie im 3-Personen-Haushalt Strom sparen

Wer sein Warmwasser elektrisch erwärmt und Strom sparen will, sollte seinen Warmwasserverbrauch senken. Möglichkeiten dazu gibt es viele. An den Wasserhähnen können Durchflussbegrenzer zum Einsatz kommen. In der Dusche oder an der Badewanne hilft ein Sparduschkopf. So wird Strom gespart, ohne dass es zu einem Komfortverlust kommt. Werden Untertisch-Boiler verwendet, hilft ein Thermo-Stop beim Stromsparen. Damit wird nur dann Wasser erhitzt, wenn es benötigt wird und nicht mehr rund um die Uhr. Weitere Tipps dazu finden Sie im Dossier „Warmwasser“.

Je mehr Menschen in einem Haushalt leben, desto höher ist meist auch der Standby-Verbrauch. Schließlich muss es dann oft mehr als ein Fernseher sein. Schaltbare Steckdosenleisten und fernbedienbare Funksteckdosen helfen Ihnen dabei, Strom zu sparen. Damit trennen Sie ohne großen Aufwand Geräte wie TV-Geräte, Laptops oder Smartphone-Netzteile vom Stromnetz.

Mehr Stromspartipps finden Sie in unserer Liste mit Tipps und Tricks. Mit dem Stromspiegel gibt es auch eine Broschüre fürs Vergleichen mit ähnlichen Haushalten und zum Abschätzen des eigenen Sparpotenzials.

Übrigens: Der Anteil der Haushalte mit drei Personen geht tendenziell zurück. Während er 1970 in Westdeutschland bei nahezu 20 Prozent lag, waren es zuletzt in ganz Deutschland nur noch 13 Prozent. Das sind etwa 15 Millionen Menschen.

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