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Thermostate richtig einstellen und bedienen: häufigste Fragen und 12 beste Tipps

In Ihrer Wohnung ist es plötzlich viel zu kalt oder zu heiß? Ursache könnte ein falsch eingestelltes oder defektes Thermostat sein. Richtig eingestellt steigt dagegen Ihr Wohnkomfort und Ihre Heizkosten sinken. Wir zeigen Ihnen, wie Sie Ihre Thermostate einstellen, was Sie bei Defekten tun sollten und beantworten die häufigsten Fragen.

Rechnen sich neue Thermostate?

Für eilige Leser*innen: Lohnt der Austausch? Finden Sie es sofort heraus – und erfahren Sie, welche modernen Thermostate in Ihrem Fall geeignet wären:

Die wichtigsten Fakten im Überblick

  • Heizungsthermostate einstellen: Zahlen auf manuellen Thermostaten erklärt
  • unterschiedliche Einstellungen für Tag und Nacht, um Kosten zu sparen
  • komfortables Einstellen der Temperatur mit programmierbaren Modellen
  • Thermostatventil klemmt: Zange, kleinen Hammer oder Spray nutzen
  • Heizkörper lässt sich nicht abstellen: klemmendes Ventil lösen oder Thermostat tauschen

1. Welche Thermostate gibt es?

Mit der Entwicklung des Thermostats haben findige Ingenieur*innen seit 1952 das Heizen revolutioniert: Durch Fühlerelemente konnte erstmals eine eingestellte Raumtemperatur gehalten werden. Heute gibt es Thermostate,

  • die wir manuell einstellen,
  • für bestimmte Zeiten programmieren oder
  • sogar bequem von unterwegs steuern können.

Jedes Heizkörperthermostat hat dabei Vor- und Nachteile, die sich auch auf die Art der Verwendung und die möglichen Einstellungen auswirken.

Ihren Siegeszug begannen Thermostate mit der Energiekrise im Jahr 1973. Wegen der rasant gestiegenen Öl-Preise wuchs die Bereitschaft, Energie zu sparen. In Westdeutschland schrieb die Heizungsanlagenverordnung von 1978 vor, von einfachen Handventilen auf Thermostatventile umzurüsten. Seitdem wurden viele verschiedene Thermostate für Heizungen entwickelt:

Heizungsthermostate im Überblick


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2. Warum sparen Thermostate eigentlich Energie?

Thermostate helfen Energie zu sparen, indem sie zum Beispiel einzelne Räume bei längerer Abwesenheit automatisch nicht beheizen. Oder die gewünschte Temperatur genau erreichen und dann nur noch halten. Eine wichtige Voraussetzung dafür ist, dass das Thermostat nicht durch Vorhänge oder Möbel verdeckt ist. Sonst entsteht ein Wärmestau und das Heizungsventil wird geschlossen, bevor der Raum die gewünschte Temperatur erreicht hat.

Mit einem programmierbaren Thermostat können Sie im Schnitt etwa zehn Prozent Heizkosten sparen. Mit einer smarten Heizungssteuerung ist noch mehr Effizienz möglich. Mit der gesparten Energie lässt sich viel Geld sparen, wie Beispiele mit unterschiedlichem Potenzial zeigen:

Ver­braucher­zentraleBundes­ve­rband der Deutschen Heizungs­industrieHersteller*innen
Spar­potenzial durch Heizungs­steuerung8 Prozent15 Prozent26 Prozent
Wohnung mit 70 m265 Euro120 Euro210 Euro
Ein­familien­haus mit 110 m2110 Euro205 Euro355 Euro

Quelle/Daten: Heizkosten laut Heiz­spiegel 2017; durch­schnitt­liche Gebäude mit Erdgas-Zentral­heizung.

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Patrick Plonka, Oventrop: Viele Nutzer wissen nicht, wie Thermostatventile richtig funktionieren. Häufig ist bereits die Funktion der eigenständigen Regelung eines Thermostatventils nicht bekannt. Die häufigsten Fehler sind unserer Erfahrung nach diese: Thermostatventile werden lediglich im Auf-/Zu-Modus genutzt. Die eigentliche Thermostatfunktion – also das Einstellen der gewünschten Raumtemperatur über die Zahlenskala auf dem Thermostatkopf – wird nicht genutzt. Das Abdecken und Zustellen der Thermostatventile durch beispielsweise Möbel oder Gardinen führt zu einem Wärmestau. Das integrierte Fühlerelement im Thermostatkopf kann so die Raumtemperatur nicht richtig erkennen, so dass der Heizkörper herunter regelt, bevor die gewünschte Raumtemperatur erreicht ist.

3. Was bedeuten die Zahlen auf dem Thermostat?

Die Zahlenskala auf dem Thermostatkopf dient nur zur Orientierung. Denn die Raumtemperatur ist von vielen weiteren Faktoren abhängig. Zum Beispiel davon, wo Heizkörper und Thermostat installiert sind.

Üblicherweise justieren die Hersteller*innen die Thermostate so, dass mit der Einstellung „3“ eine Raumtemperatur um die 20 Grad Celsius erreicht wird. Jede Stufe mehr entspricht etwa einer Temperaturerhöhung um 3 oder 4 Grad Celsius – oder entsprechend 3 oder 4 Grad weniger.

Als Faustregel: Die Wohlfühltemperatur für das Wohnzimmer liegt in der Regel bei etwa 20 Grad Celsius und somit der Thermostateinstellung 3. Für alle Räume gibt es Richtwerte für effizientes Heizen: 

RaumTemperaturThermostat-Stufe
Wohnzimmer20 Grad3
Küche18–20 Grad2–3
Bad23 Grad3–4
Schlafzimmer16–18 Grad2
Kinderzimmer20–22 Grad3–4
Flur16 Grad2

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4. Wird es schneller warm, wenn ich das Thermostat voll aufdrehe?

Sie kommen nach Hause und möchten schnell eine angenehme Temperatur von 20 Grad Celsius erreichen. Dafür stellen Sie das Thermostat auf die höchste Stufe – oder?

Nachdem die Raumtemperatur bereits 20 Grad Celsius erreicht hat, heizt der Heizkörper in diesem Fall so lange weiter, bis der Temperaturfühler am Thermostaten die eingestellte Temperatur registriert. Auf höchster Stufe circa 28 Grad Celsius! Sie heizen also nicht schneller, sondern nur länger – und zahlen unnötige Heizkosten.

Wenn Sie es noch genauer wissen wollen: Unsere Infografik zeigt, wie ein Thermostatventil funktioniert:

So bedienen Sie Ihr Heizungsthermostat richtig: Es wird nicht schneller warm, wenn das Thermostat voll aufgedreht. Mit dem Thermostat wird die Wunschtemperatur eingestellt.

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5. Ist es energiesparend, die Thermostate bei längerer Abwesenheit herunterzudrehen?

Zwei Faktoren spielen dabei eine wichtige Rolle:

  • die Beschaffenheit der Gebäudehülle (Dämmung und Fenster) und
  • der Temperaturunterschied zwischen draußen und drinnen.

Je höher die Temperatur im Wohnraum ist, desto mehr Wärme kann auch nach draußen entweichen. Wird die Temperatur nach unten geregelt, verringern sich die verlorene Energie und damit die entstehenden Kosten. Bei schlecht gedämmten Altbauten ist die Einsparung durch das Herunterregeln der Heizkörper am höchsten.

Heizung einstellen: für Tag und Nacht unterschiedlich?

Für Tag und Nacht sind unterschiedliche Temperaturen grundsätzlich sinnvoll. Vor allem wenn es keine Zentralheizung gibt. Dort ist meist eine Nachtabsenkung eingestellt. So wird über Nacht automatisch für einige Stunden nicht geheizt. Dagegen ist es zum Beispiel bei einer Gasetagenheizung sinnvoll, die Temperatur der Heizung am Tag anders einzustellen als für die Nacht. Da genügen in der Regel 16 Grad Celsius.

Die Zimmertemperaturen sollten aber generell nicht zu tief sinken, weil sonst das Schimmelrisiko steigt. Außerdem sollte man bei der Temperatursteuerung genug Zeit für das Wiederaufheizen der Räume einplanen.

Grundsätzlich gilt: Bei längerer Abwesenheit, etwa für einen zehnstündigen Arbeitstag oder einen Kurztrip über das Wochenende, lohnt sich das Herunterregeln der Thermostate auf etwa 16 Grad Raumtemperatur. Bei gut gedämmten Gebäuden lohnt eine solche kurze Absenkung seltener, weil diese nur sehr langsam auskühlen.

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6. Meine Heizkörperthermostate sind schon einige Jahre alt. Ist das ein Problem?

Ja, denn veraltete Thermostate reagieren oft gar nicht oder nur unzulänglich auf Veränderungen der Raumtemperatur. Deshalb sollten sie nach etwa 15 Jahren ausgetauscht werden. Wie einfach das ist, zeigen wir mit einer Anleitung Schritt für Schritt.

75 Mio. Thermostate

... in deutschen Haushalten sind schätzungsweise älter als 20 Jahre – und womöglich defekt.

75

co2online geht auf Grundlage eigener Erhebungen davon aus, dass von den geschätzt 150 Millionen deutschen Heizkörperthermostaten etwa die Hälfte älter als 20 Jahre ist. Das Sparpotenzial neuer programmierbarer Heizungsthermostate liegt im Schnitt bei etwa zehn Prozent. Bundesweit könnten durch einen Austausch also etwa drei bis vier Millionen Tonnen CO2 vermieden werden –und Kosten für Mieter*innen und Hausbesitzer*innen von rund einer Milliarde Euro jährlich.

Thermostat für alte Heizkörper

Wenn Sie ein neues Thermostat für einen alten Heizkörper suchen, ist womöglich ein Adapter nötig. Denn es gibt keine einheitlichen Gewinde für Thermostate. Deswegen suchen Sie am besten zuerst an Thermostat und altem Heizkörper nach Name oder Logo des Herstellers. Damit können Sie dann ein passendes neues Thermostat suchen und kaufen – und bei Bedarf auch gleich einen Adapter.

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Thermostat ist nicht gleich Thermostat(c) Danfoss

7. Woran merke ich, dass ein Thermostat defekt ist?

Es gibt einige Anzeichen dafür, dass ein Thermostat austauschwürdig oder defekt ist:

  1. eingestellte Temperatur wird nicht annähernd erreicht oder deutlich überschritten
  2. Heizkörper bleibt immer gleichbleibend heiß
  3. Heizkörperthermostat lässt sich nur noch schwer bewegen/Thermostatventil klemmt
  4. Thermostat ist älter als 15 Jahre

Ob sich der Austausch Ihrer Thermostate für Sie rechnet, zeigt Ihnen der ThermostatCheck:

  • Falls ja, steigen Sie am besten gleich auf programmierbare Thermostate um.
  • Beim Kauf manuell einstellbarer Thermostate sollten Sie darauf achten, dass sie das Energieeffizienzlabel A führen. Das TELL-Label für Thermostate ist ähnlich dem EU-Energieeffizienzlabel aufgebaut und kategorisiert die Effizienz der Geräte auf einer Ampelskala (grün bis rot) und den Buchstaben A (sehr effizient) bis F (nicht effizient).
(c) European Engineering Industries Association | www.tell-online.eu

Thermostat kaputt – was kann passieren?

Ist ein Thermostat kaputt, kann das unschöne Folgen haben. Es kann zum Beispiel passieren, dass Ihnen sehr hohe Heizkosten entstehen. Wenn etwa ein Heizkörper ununterbrochen heizt, während Sie im Urlaub sind. Eine andere mögliche Folge ist ein geringerer Wohnkomfort: Wenn sich beispielsweise die Temperatur nicht mehr ändern lässt und es ungemütlich kalt oder viel zu heiß bleibt.

Thermostatventil klemmt: Was tun?

Wenn das Thermostatventil klemmt, gibt es mehrere Dinge, die Sie selbst versuchen können. Zunächst müssen Sie das Thermostat abmontieren. Versuchen Sie dann den kleinen Stift am Ventil des Heizkörpers wieder gängig zu machen. Er sollte sich mit wenig Kraft hineindrücken lassen und dann wieder von alleine herauskommen.

  • Probieren Sie es vorsichtig mit der Rohrzange. Falls es damit nicht klappt, benutzen Sie zum Ziehen eine kleinere Zange.
  • Hilft das nicht, können Sie einen kleinen Hammer einsetzen: Klopfen Sie auf die Spitze und bei Bedarf auch noch an die Seiten des Stifts.
  • Eine weitere Alternative ist Schmier- oder Kontaktspray. Das müssen Sie eventuell etwas einwirken lassen.

Falls das alles nicht hilft, sollten Sie eine/n Handwerker*in rufen.

Heizkörper lässt sich nicht abstellen?

Lässt sich der Heizkörper nicht abstellen, gibt es meist zwei mögliche Gründe:

  1. Thermostat defekt: Manuelle Thermostate können genauso wie programmierbare Thermostate kaputt gehen. Prüfen können Sie diese Möglichkeit, indem Sie ein anderes Thermostat anbringen.
  2. Ventil klemmt oder defekt: Vor allem zu Beginn der Heizperiode und bei älteren Ventilen kann das vorkommen. Wenn es nur klemmt, können Sie das Problem selbst beheben.

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8. Wie funktionieren programmierbare Heizungsthermostate?

Verbraucher*innen können mit programmierbaren Thermostaten genau einstellen, wann, wie stark und wie lange ein Raum beheizt wird. Bei Abwesenheit wird so nicht unnötig geheizt. Möglich ist auch, von der Arbeit oder aus dem Urlaub in eine vorgeheizte Wohnung zurückzukehren oder am Morgen oder Abend das Bad des Hauses vorzuheizen. So sparen Sie Kosten und steigern den Wohnkomfort:

  • Einfache programmierbare Thermostate sind vor allem für diejenigen ideal, die einen relativ konstanten Tagesablauf haben (und keinen Schichtdienst oder ähnliches).
  • Fortgeschrittene Modelle hingegen lassen sich per WLAN, DECT oder Bluetooth und per App sogar von unterwegs richtig einstellen oder reagieren automatisch.

Welche Vor- und Nachteile sowie Kosten mit dieser Heizungssteuerung von unterwegs verbunden sind, erfahren Sie in unserem Artikel über das smarte Steuern der Heizung.

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(c) Resideo

9. Welche Vorteile bieten Funkthermostate?

Bei einigen Produkten lassen sich die Temperaturfühler von Funkthermostaten frei im Zimmer anbringen. So ist eine genauere Messung möglich, als wenn diese direkt am Heizkörper hängen.

Viele Hersteller*innen bieten zudem Tür-/Fenster-Kontakte an: Dieses Zubehör erkennt sofort, wenn Fenster oder Türen geöffnet werden (zum Beispiel zum längeren Lüften) und regelt automatisch die Heizung herunter. Sonst würde die eindringende kalte Luft für glühend heiße Heizkörper sorgen. Das geht zum Teil auch ohne separates Zubehör, ist dann aber meist weniger verlässlich.

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10. Sorgen Funkthermostate für Störungen oder Elektrosmog in meiner Wohnung?

Die Frequenzen von Funkthermostaten sollen das Fernsehbild stören. Andere fürchten Elektrosmog. David Schick von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen, zerstreut diese Bedenken: Thermostate nutzten eine andere Frequenz als das Fernsehsignal. Die Datenmengen seien zudem sehr gering und es gebe keine nachteiligen Wirkungen auf den menschlichen Körper.

Zum Vergleich noch eine Zahl: Mobiltelefone haben nach Angaben von Funkthermostat-Herstellern eine 1.000 bis 10.000-fach stärkere Sendeenergie als handelsübliche Funkthermostate.

David Schick, Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen: Es kann durch Heizungsthermostate nicht zur einer Störung des Fernsehsignals kommen. Denn die Thermostate nutzen standardmäßig Bluetooth zur Übertragung der Daten. Bluetooth sendet auf 2,4 GHz, während das Fernsehsignal auf deutlich niedrigeren Frequenzen versendet wird. Die beiden Signale schwingen unterschiedlich schnell und stören einander nicht. Zudem sind die empfangenen und gesendeten Datenmengen sehr gering. Das Bundesamt für Strahlenschutz gibt weitere Informationen zu den Frequenzen und die Strahlung durch Bluetooth oder WLAN. Zwar haben diese keine nachteiligen Wirkungen auf den menschlichen Körper. Es gibt aber auch einige Maßnahmen und Hinweise – wie den gebotenen Mindestabstand bei WLAN – zu beachten.

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11. Wo kann ich programmierbare Thermostate kaufen – und wie teuer sind sie?

Die Auswahl an programmierbaren Thermostaten ist in den vergangenen Jahren stetig gewachsen. Um einen guten Überblick zu bekommen, empfiehlt sich eine Recherche im Internet – dort finden Sie beispielsweise auch jene Produkte, die Sie häufig nicht im nächsten Elektromarkt oder Baumarkt erhalten, sondern von Handwerker*innen oder Hersteller*innen direkt angeboten werden. Ein guter Ausgangspunkt sind Testberichte, wie der von Stiftung Warentest 08/2019 und Fachhändler.

Produkte von Anbietern wie Conrad, Danfoss, ELV, Honeywell oder Oventrop reichen von einfachen programmierbaren Thermostaten bis zu Ausführungen, bei denen die Nutzer*innen ihr Heizprogramm per App oder am Rechner programmieren und mit anderen Geräten verknüpfen können. Die günstigsten programmierbaren Thermostate gibt es einzeln schon für 10 bis 20 Euro – die komplexeren Ausführungen kosten meist zwischen 40 und 60 Euro.

Für Sets und Smart-Home-Systeme für die Heizung sind die Kosten entsprechend höher. Achten Sie aber nicht nur auf den Preis: Vor allem die einfache und übersichtliche Handhabung und zu Ihrem Haushalt passende Funktionen sind in der täglichen Praxis wichtig.

Set für Wohnung mit 5 Heizkörpern: Kosten und Sparpotenzial

Smart-Home-SystemKostenEinsparung
Innogy SmartHome Paket Heizung230 Euro einmalig65 bis 210 Euro pro Jahr
Homematic IP Starter Set Raumklima295 Euro einmalig65 bis 210 Euro pro Jahr
tado Starter Kit V3+355 Euro einmalig65 bis 210 Euro pro Jahr

Quelle/Daten: Einsparung/Heizkosten laut Heizspiegel 2017 bei durchschnittlicher Wohnung im Mehrfamilienhaus mit 70 m2 und Erdgas-Zentralheizung; Kosten laut Online-Preisvergleich. 

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12. Dürfen Mieter*innen Thermostate selbst tauschen?

Mieter*innen müssen ihre/n Vermieter*in nicht vorher informieren, wenn sie Heizungsthermostate auf eigene Kosten tauschen und beispielsweise programmierbare Thermostate einbauen. Sie sollten allerdings die alten Thermostate aufbewahren, da diese zur Wohnung gehören und Eigentum des/r Vermieter*in sind.

Haben Sie Ihre Thermostate getauscht oder wollen das bald tun? Dann nutzen Sie auch das Energiesparkonto. Mit dem kostenlosen Online-Haushaltsbuch können Sie ermitteln, wie viel Heizenergie Sie so sparen.

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Autorin: Mirka Jedamzik

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