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Stromverbrauch im Singlehaushalt: Infos & Stromspartipps

Wer alleine wohnt, hat meist einen deutlich höheren Stromverbrauch pro Kopf als Haushalte mit mehr Personen. Das Sparpotenzial ist entsprechend groß. Wer überdurchschnittlich viel Strom verbraucht, findet auch gleich die ersten passenden Tipps.

Stromverbrauch und Kosten

Stromverbrauch im Singlehaushalt

In Singlehaushalten gibt es oft das größte Sparpotenzial. Erfahren Sie, woran das liegt und was Sie tun können.

Der Stromverbrauch eines deutschen Singlehaushalts liegt bei durchschnittlich 1.700 Kilowattstunden (kWh) jährlich. Wird das Warmwasser mit Strom erhitzt, kommen weitere 1.000 kWh hinzu. So kommt ein Singlehaushalt mit elektrischer Warmwasserbereitung auf einen Stromverbrauch von im Schnitt 2.700 kWh pro Jahr.

Bei Kosten von 28,7 Cent je kWh kommt so für den Stromverbrauch einer Person eine jährliche Summe von 488 Euro zusammen. Mit elektrischer Warmwasserbereitung sind es 775 Euro.

 

Stromverbrauch für 1 Person – höherer Stromverbrauch pro Kopf

Auch im Singlehaushalt gehören Kühlschrank, Fernseher und andere Stromverbraucher meist zur Grundausstattung. Da sich Singles die Geräte nicht mit anderen Bewohnern teilen, haben sie meist einen höheren Stromverbrauch pro Kopf – und entsprechend höhere Stromkosten. Entsprechend groß ist auch das Potenzial, um Strom zu sparen.

Ist der Singlehaushalt in einem Einfamilienhaus untergebracht, ist der Verbrauch in der Regel noch höher. Grund dafür ist die meist größere Wohnfläche im Vergleich zu einem Singlehaushalt in einem Mehrfamilienhaus.

Stromspartipps: Wie Sie im 1-Personen-Haushalt Strom sparen

Wird der Kühlschrank nur von einer Person genutzt, hat er einen großen Anteil am Stromverbrauch. Deshalb lohnt es sich für Singlehaushalte ganz besonders, einen kritischen Blick auf diesen Dauerläufer in der Küche zu werfen. Ist das Gerät bereits zehn Jahre alt oder sogar älter, rechnet sich meist ein Austausch gegen ein sparsames Neugerät. Dabei sollten Sie auf die Energieeffizienzklasse A+++ und einen angemessenen Nutzinhalt achten. Auch wer sein vorhandenes Gerät effektiver nutzen will, um Strom zu sparen, findet passende Hinweise dazu im Artikel „Stromverbrauch: Kühlschrank“.

Im Singlehaushalt lohnt sich meist auch der prüfende Blick auf den Standby-Verbrauch. Schließlich kann dort nur eine(r) darauf achten, dass möglichst alle Geräte komplett ausgeschaltet sind. Schaltbare Steckdosenleisten und fernbedienbare Funksteckdosen können behilflich sein. Sie sorgen dafür, dass Geräte wie Fernseher, Computer oder Smartphone-Netzteile nur dann Strom verbrauchen, wenn sie wirklich benötigt werden.

Mehr Stromspartipps enthält unsere Liste mit den 15 besten Tipps und Tricks. Mit dem Stromspiegel gibt es auch eine Broschüre zum Vergleichen mit ähnlichen Haushalten und zum Abschätzen des Sparpotenzials.

Übrigens: Singlehaushalte sind die häufigste Haushaltsgröße in Deutschland. 40 Prozent beträgt ihr Anteil; Tendenz steigend. Jeder fünfte Deutsche wohnt in einem 1-Personen-Haushalt. Das sind mehr als 16 Millionen Menschen.

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