Heizkosten pro m²:
Vergleich und Rechner

22.09.2026 Lesedauer: min Marcus Weber

Ein Vater und sein Sohn stehen in der Küche und gucken sich den Warmwasserspeicher an.

Wieviel Heizkosten pro Quadratmeter sind normal? Das erfahren Sie in diesem Artikel. Mit unserem Heizkostenrechner können Sie zudem in wenigen Schritten Ihren Heizenergieverbrauch mit dem von ähnlichen Haushalten vergleichen. 

Die wichtigsten Fakten auf einen Blick

  • durchschnittliche Heizkosten pro m2 und Jahr: Fernwärmepreise am höchsten
  • deutliche Preissteigerungen bei Heizöl erwartet
  • Preise für Wärmepumpen und Holzpellets bleiben weiterhin niedrig
  • Vergleich persönlicher Heizkosten: Heizspiegel zeigt Mieter*innen und Eigentümer*innen individuelles Sparpotenzial 

Wie hoch sind die Heizkosten im Durchschnitt?

Die jährlichen Heizkosten für Energieträger und Heizsysteme in Deutschland bewegen sich zwischen 10,20 und 18,50 Euro pro Quadratmeter. Die Details entnehmen Sie der nachfolgenden Infografik. 

Heizkostenvergleich leicht gemacht – mit dem Heizspiegel für Deutschland

Zahlen andere Leute eigentlich genauso viel fürs Heizen? Ein Vergleich der eigenen Heizkosten mit ähnlichen Haushalten hilft, den eigenen Verbrauch einzuordnen. Um Ihnen den Heizkostenvergleich zu erleichtern, haben wir die Abrechnungen für Heizkosten von 67.000  Haushalten in ganz Deutschland aus der Heizperiode 2025 analysiert und daraus den Durchschnitt ermittelt. Diese Vergleichswerte werden im „Heizspiegel für Deutschland“ präsentiert und ermöglichen das Bewerten der Heizkosten.

Beim Heizspiegel für Deutschland 2026 haben wir Wohngebäude verglichen, die zentral mit Erdgas, Heizöl, Fernwärme oder Wärmepumpe beheizt werden. Das sind die gängigsten Heizenergieträger. Der Heizkostenvergleich basiert auf den durchschnittlichen Heizkosten pro Quadratmeter und Jahr in verschiedenen Hausgrößen. Alle Werte beziehen sich auf das Abrechnungsjahr 2025.

Die nachfolgende Tabelle zeigt den durchschnittlichen Heizenergieverbrauch und durchschnittliche Heizkosten exklusive Heiznebenkosten pro Jahr in einem 130 Quadratmeter großen Einfamilienhaus im Jahr 2025.

Durchschnittlicher Verbrauch und durchschnittliche Heizkosten (EFH)

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Energieträger
∅ Preis pro Kilowattstunde (Cent/kWh)
∅ Verbrauch pro Jahr (kWh)
∅ Heizkosten pro Jahr (Euro)
Erdgas
12,1
16.510
2.040
Heizöl
9,4
22.880
2.145
Fernwärme
16
12.480
2.040
Wärmepumpe
26,2
4.680
1.260
Holzpellets
7
19.760
1.415
Die Tabelle zeigt den durchschnittlichen Heizenergieverbrauch und durchschnittliche Heizkosten inklusive Heiznebenkosten pro Jahr in einem 110 Quadratmeter großen Einfamilienhaus im Jahr 2022.

Wer nur mit Haushaltsstrom heizt, musste 2025 im Schnitt 39,3 Cent pro Kilowattstunde zahlen.

Vergleich: Verbrauch und Heizkosten bei Gas

Der bundesweite Heizkostenvergleich des Heizspiegels zeigt, dass es in Deutschland eine große Kostenspanne beim Heizen mit Erdgas gibt (siehe nachstehende Infografiken).

  • In einer 70 m2 großen Wohnung beispielsweise liegen die Kosten im Schnitt zwischen 705 und 1.785 Euro.
  • Im Einfamilienhaus mit 130 m2 sind es zwischen 1.040 und 3.535 Euro.

Hauptgrund für die großen Unterschiede ist der energetische Zustand des jeweiligen Hauses. Natürlich spielen auch regionale Wetterunterschiede und das Heizverhalten der Hausbewohner*innen eine Rolle. Entsprechend groß sind auch die Spannbreiten beim Heizenergieverbrauch und bei den CO2-Emissionen. 

Das Bild zeigt einen Heizkeller mit vielen Heizröhren.

Die folgenden Tabellen zeigen, welcher Heizenergieverbrauch, welche Heizkosten und welche CO2-Emissionen für unsere Beispiel-Wohnung sowie das Beispiel-Einfamilienhaus beim Heizen mit Gas zu hoch, durchschnittlich oder sparsam sind.

Gasheizung: Heizkosten und Heizenergieverbrauch im Vergleich (MFH)

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Erdgas
niedrig
mittel
erhöht
Heizkosten in Euro
705
1.170
1.785
Verbrauch in Kilowattstunden
4.480
8.400
13.580
CO2-Emissionen in Kilogramm
1.105
2.075
3.355
Die Tabelle zeigt den durchschnittlichen Heizenergieverbrauch und durchschnittliche Heizkosten einer Wohnung im MFH

Gasheizung: Heizkosten und Heizenergieverbrauch im Vergleich (EFH)

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Erdgas
niedrig
mittel
erhöht
Heizkosten in Euro
1.040
2.040
3.535
Verbrauch in Kilowattstunden
8.450
16.510
28.600
CO2-Emissionen in Kilogramm
2.085
4.080
7.065
Die Tabelle zeigt den durchschnittlichen Heizenergieverbrauch und durchschnittliche Heizkosten eines EFH

Gasheizung: Wie hoch sind Verbrauch, Heizkosten und CO2-Emissionen pro Quadratmeter?

In einem Mehrfamilienhaus mit Erdgasheizung lagen die Durchschnittswerte für Verbrauch, Kosten und Emissionen 2025 bei:

  • Heizenergieverbrauch: 120 Kilowattstunden pro Quadratmeter
  • Heizkosten: 16,50 Euro pro Quadratmeter
  • CO2-Emissionen: 30 Kilogramm pro Quadratmeter

Für eine 70 m2 große Beispielwohnung sind das im Jahr 8.400 Kilowattstunden Heizenergie. Daraus ergeben sich Heizkosten in Höhe von rund 1.170 Euro – inklusive der Heiznebenkosten. Im Schnitt entstanden rund 2 Tonnen CO2 durchs Heizen.

In Einfamilienhäusern mit Gasheizung gab es 2025 laut Heizspiegel folgende Durchschnittswerte für Verbrauch, Kosten und Emissionen:

  • Heizenergieverbrauch: 127 Kilowattstunden pro Quadratmeter
  • Heizkosten: 15,70 Euro pro Quadratmeter
  • CO2-Emissionen: 31 Kilogramm pro Quadratmeter

Bei einem 130 m2 großen Einfamilienhaus summierte sich das auf rund 16.510 Kilowattstunden im Jahr. Das ergibt Heizkosten in Höhe von etwa 2.040 Euro exklusive der Heiznebenkosten. Hier entstanden durchs Heizen etwa 4,1 Tonnen CO2.

Gasheizung: monatliche Heizkosten und Abschlagszahlung

Im Mehrfamilienhaus mit Gasheizung lagen die monatlichen Heizkosten 2025 im Schnitt bei 1,39 Euro pro Quadratmeter. Für die 70 Quadratmeter große Wohnung ergibt das eine monatliche Abschlagszahlung von rund 97 Euro.

Im Einfamilienhaus mit Gasheizung betrugen die monatlichen Heizkosten 2025 durchschnittlich 1,55 Euro pro Quadratmeter. Im Beispielhaus mit einer Größe von 130 Quadratmetern ergibt sich als monatliche Abschlagszahlung ein Betrag von rund 202 Euro. 

Die nachfolgenden Tabellen zeigen Durchschnittswerte für den Heizenergieverbrauch, die Heizkosten und die CO2-Emissionen von Gasheizungen geordnet nach Baujahr des Hauses – jeweils für eine beispielhafte Wohnung sowie ein beispielhaftes Einfamilienhaus. 

Mehrfamilienhaus, 70 m² pro Jahr

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Baujahr
Heizkosten (Euro)
Verbrauch (kWh)
CO2-Emissionen (kg)
vor 1977
1.255
9.085
2.245
1977 bis 1983
1.195
8.650
2.135
1984 bis 1994
1.105
7.865
1.945
1995 bis 2001
915
6.245
1.545
ab 2002
755
4.825
1.190
Die Tabelle zeigt den Heizenergieverbrauch und die Heizkosten und den Ausstoß pro Jahr in einer 70 Quadratmeter großen Wohnung nach Baujahr.

Einfamilienhaus, 130 m² pro Jahr

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Baujahr
Heizkosten (Euro)
Verbrauch (kWh)
CO2-Emissionen (kg)
vor 1977
2.225
17.970
4.440
1977 bis 1983
2.120
17.105
4.225
1984 bis 1994
1.925
15.550
3.840
1995 bis 2001
1.520
12.355
3.050
ab 2002
1.185
9.540
2.355
Die Tabelle zeigt den Heizenergieverbrauch und die Heizkosten und den Ausstoß pro Jahr in einem 110 Quadratmeter großen EFH nach Baujahr.

Wie beeinflusst das Alter des Gebäudes die Heizkosten?

Der Heizspiegel zeigt: Energieverbrauch, Heizkosten und CO2-Emissionen sind abhängig vom Baujahr des Hauses. Bewohner*innen von älteren Gebäuden verbrauchen im Durchschnitt mehr Heizenergie als Bewohner*innen von neuen Häusern. Denn der Gesetzgeber hat die Anforderungen zum energiesparenden Wärmeschutz von Gebäuden im Lauf der Jahre verschärft.

Ihre Heizkosten liegen im Durchschnitt oder sind erhöht? Dann können Sie sparen. Wir geben Ihnen 10 Tipps, wie Sie Verbrauch und Kosten senken. Das kommt auch dem Klima zugute, weil weniger CO2 durchs Heizen entsteht.

Zu den Spartipps

Heizkostenvergleich: Was ist teurer - Öl oder Gas?

Die Beschaffung von Erdgas war im Jahr 2025 etwas günstiger, da sich die internationalen Großhandelsmärkte nach den Krisenjahren weiter stabilisiert hatten. Deutlich gestiegen sind hingegen Abgaben wie die Gasspeicherumlage, die CO2-Steuer und die Netzentgelte. Die weltweite Nachfrage nach Rohöl schwächte sich hingegen 2025 ab, während gleichzeitig Länder außerhalb der OPEC+ sowie einige OPEC-Staaten ihre Produktion stabil hielten oder ausweiteten. Das Ergebnis: Während die Preise für Heizöl gleich blieben, stiegen die Gaspreise um 14 Prozent. Mit Blick auf das Jahr 2026 zeichnet sich jedoch eine Kehrtwende ab. Grund für diese Annahme ist vor allem der Konflikt im Nahen Osten, insbesondere in der Straße von Hormus.

Hinweis für Mieter*innen: 

Als Mieter*in sollten Sie den Energiepreis auf Ihrer Heizkostenabrechnung genau prüfen. Eine Stichprobe von co2online und dem Verbraucher-Ratgeber Finanztip zeigte Anfang 2019, dass Vermieter*innen Erdgas oft zu teuer einkaufen. In den untersuchten Abrechnungen lag die Preisspanne zwischen 3,7 Cent und 15,8 Cent pro Kilowattstunde. Dabei dürfen Vermieter*innen keine unnötig hohen Kosten an ihre Mieter*innen weitergeben. Das besagt das Wirtschaftlichkeitsgebot im Bürgerlichen Gesetzbuch.

Heizkosten im Durchschnitt bei Heizöl

Der bundesweite Heizkostenvergleich des Heizspiegels zeigt eine große Kostenspanne beim Heizen mit Heizöl.

  • Die Heizkosten für eine 70 m2 große Wohnung, die mit Heizöl beheizt wird, lagen 2025 im Schnitt zwischen 720 und 1.540 Euro.
  • Im Einfamilienhaus mit 130 m2 waren es zwischen 1.300 und 3.420 Euro.

Die Kostenspanne resultiert vor allem aus dem energetischen Zustand des jeweiligen Hauses. Weitere Faktoren sind regionale Wetterunterschiede und das Heizverhalten der Hausbewohner*innen.

Ölheizung: Heizkosten und Heizenergieverbrauch im Vergleich (MFH)

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Ölheizung
niedrig
mittel
erhöht
Heizkosten in Euro
720
1.030
1.540
Verbrauch in Kilowattstunden
5.670
8.960
14.420
CO2-Emissionen in Kilogramm
1.805
2.850
4.585
Die Tabelle zeigt den durchschnittlichen Heizenergieverbrauch und durchschnittliche Heizkosten einer Wohnung im MFH

Ölheizung: Heizkosten und Heizenergieverbrauch im Vergleich (EFH)

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Ölheizung
niedrig
mittel
erhöht
Heizkosten in Euro
1.300
2.145
3.420
Verbrauch in Kilowattstunden
13.780
22.880
36.400
CO2-Emissionen in Kilogramm
4.380
7.275
11.575
Die Tabelle zeigt den durchschnittlichen Heizenergieverbrauch und durchschnittliche Heizkosten in einem EFH

Ölheizung: Wie hoch sind Verbrauch und Heizkosten pro Quadratmeter?

In einem ölbeheizten Mehrfamilienhaus lagen die Durchschnittswerte für Verbrauch, Kosten und CO2-Emissionen 2025 bei:

  • Heizenergieverbrauch: 128 Kilowattstunden pro Quadratmeter
  • Heizkosten: 14,7 Euro pro Quadratmeter
  • CO2-Emissionen: 41 Kilogramm pro Quadratmeter

Entsprechend waren es in der 70 m2 großen Beispielwohnung pro Jahr rund 8.960 Kilowattstunden. Inklusive der Heiznebenkosten ergeben sich durchschnittliche Heizkosten von rund 1.030 Euro. Das entspricht monatlichen Abschlägen in Höhe von etwa 86 Euro. Außerdem entstanden rund 2,9 Tonnen CO2.

In Einfamilienhäusern mit Ölheizung ermittelte der Heizspiegel für das Abrechnungsjahr 2025 folgende Durchschnittswerte für Verbrauch, Kosten und CO2-Emissionen:

  • Heizenergieverbrauch: 176 Kilowattstunden pro Quadratmeter
  • Heizkosten: 16,50 Euro pro Quadratmeter
  • CO2-Emissionen: 56 Kilogramm pro Quadratmeter

Bei einem 130 m2 großen Einfamilienhaus waren das rund 22.880 Kilowattstunden im Jahr. Daraus ergaben sich jährliche Heizkosten in Höhe von etwa 2.145 Euro, exklusive der Heiznebenkosten. Das war ein monatlicher Abschlag von rund 179 Euro. Außerdem entstanden rund 7,3 Tonnen CO2.

Wie entwickeln sich die Kosten für Öl?

Nachdem das Heizen mit Öl seit 2012 Jahr für Jahr günstiger wurde, gab es 2017 eine Trendwende. Seitdem wird Heizen mit Öl wieder teurer. 2017 zahlten Verbraucher im Jahresmittel 5,5 Cent pro Kilowattstunde. Im Abrechnungsjahr 2018 waren es schon 6,8 Cent pro Kilowattstunde – eine Preissteigerung von rund 22 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Im Jahr 2019 blieb der Preis für Heizöl stabil. Aufgrund der Pandemie sank der Ölpreis 2020 um gute 30 Prozent. Für 2021 wurde ein Durchschnittspreis von 7,0 Cent ermittelt. Im darauffolgenden Jahr stieg der Ölpreis um etwa 85% im Vergleich zum Vorjahr an und erreichte mit 12,9 Cent pro Kilowattstunde ein Rekordhoch. 2023 ist der Ölpreis unter anderem aufgrund des Preisdeckels wieder um 21 Prozent auf 10,2 Cent gesunken. Für das Abrechnungsjahr 2024 wurde ein Ölpreis von 9,9 Cent pro Kilowattstunde ermittelt. Im Abrechnungsjahr 2025 kam es zu einer Preisstagnation. Für das Jahr 2026 wird jedoch ein Anstieg von 26 Prozent erwartet.

Ist Heizöl schlecht fürs Klima?

Beim Heizen mit Öl entsteht pro Kilowattstunde Heizenergie deutlich mehr CO2 als bei anderen Energieträgern. Deshalb gilt Heizen mit Öl als vergleichsweise klimaschädlich. In unserer 70-Quadratmeter-Beispielwohnung verursachte das Heizen mit Öl 2025 durchschnittlich 2,9 Tonnen CO2. Zum Vergleich: Beim Heizen mit Erdgas entstanden etwa 2,1 Tonnen CO2. Bei Fernwärme waren es 1,8 Tonnen, bei Wärmepumpen 0,9 Tonnen und bei Holzpellets nur 0,2 Tonnen CO2.

Im 130 Quadratmeter großen Einfamilienhaus lagen die durchschnittlichen CO2-Emissionen beim Heizen mit Öl 2025 bei 7,3 Tonnen. Bei Erdgasheizungen waren es 4,1 Tonnen, bei Fernwärme 3,2 Tonnen, bei Wärmepumpen 1,9 Tonnen und bei Holzpellets 0,6 Tonnen CO2.

Das Bild zeigt zwei oberirdische Fernwärmeleitungen

Durchschnittliche Heizkosten bei Fernwärme

  • Die durchschnittlichen Heizkosten für eine mit Fernwärme beheizte, 70 Quadratmeter große Wohnung lagen 2025 zwischen 575 und 2.080 Euro.
  • In einem 130 m2 großen Einfamilienhaus waren es zwischen 885 und 4.290 Euro.

Das zeigt der bundesweite Heizkostenvergleich des Heizspiegels 2026. Die großen Kostenunterschiede lassen sich vor allem mit dem energetischen Zustand des jeweiligen Hauses begründen. Außerdem spielen regionale Preisstrukturen eine große Rolle. Hierzu gibt es immer wieder Medienberichte über überteuerte Fernwärmeverträge zulasten der Hausbewohner*innen. Nicht zuletzt beeinflusst auch das individuelle Heizverhalten der Menschen die finalen Kosten. Der Preis für Fernwärme 2025 ist im Vergleich zum Vorjahr leicht gestiegen.

Fernwärme: Heizkosten und Heizenergieverbrauch im Vergleich (MFH)

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Fernwärme
niedrig
mittel
erhöht
Heizkosten in Euro
575
1.295
2.080
Verbrauch in Kilowattstunden
2.730
7.210
12.250
CO2-Emissionen in Kilogramm
695
1.830
3.110
Die Tabelle zeigt den durchschnittlichen Heizenergieverbrauch und durchschnittliche Heizkosten einer Wohnung im MFH

Fernwärme: Heizkosten und Heizenergieverbrauch im Vergleich (EFH)

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Fernwärme
niedrig
mittel
erhöht
Heizkosten in Euro
885
2.040
4.290
Verbrauch in Kilowattstunden
5.460
12.480
26.260
CO2-Emissionen in Kilogramm
1.385
3.170
6.670
Die Tabelle zeigt den durchschnittlichen Heizenergieverbrauch und durchschnittliche Heizkosten in einem EFH

Die Tabelle zeigt eine Bewertung zum Heizen mit Fernwärme für eine 70-Quadratmeter-Wohnung sowie ein 130-Quadratmeter-Einfamilienhaus. Heizenergieverbrauch, Heizkosten und CO2-Emissionen werden in die Kategorien zu hoch, durchschnittlich oder niedrig eingeteilt.

Hinweis für Mieter*innen:

Als Mieter*in sollten Sie den Energiepreis auf Ihrer Heizkostenabrechnung genau prüfen. Eine Stichprobe von co2online und dem Verbraucher-Ratgeber Finanztip zeigte Anfang 2019, dass Vermieter*innen Fernwärme oft zu teuer einkaufen. In den untersuchten Abrechnungen lag die Preisspanne zwischen 7,8 Cent und 19,7 Cent pro Kilowattstunde. Dabei dürfen Vermieter*innen keine unnötig hohen Kosten an ihre Mieter*innen weitergeben. Das besagt das Wirtschaftlichkeitsgebot im Bürgerlichen Gesetzbuch.

Fernwärme: Wie hoch sind Verbrauch, Heizkosten und CO2-Emissionen pro Quadratmeter?

In einem Mehrfamilienhaus mit Fernwärmeheizung lagen die Durchschnittswerte für Verbrauch, Kosten und CO2-Emissionen 2025 bei:

  • Heizenergieverbrauch: 103 Kilowattstunden pro Quadratmeter
  • Heizkosten: 18,50 Euro pro Quadratmeter
  • CO2-Emissionen: 26 Kilogramm pro Quadratmeter

Entsprechend waren es in der 70 m2 großen Beispielwohnung pro Jahr rund 7.210 Kilowattstunden. Inklusive der Heiznebenkosten ergeben sich durchschnittliche Heizkosten von rund 1.295 Euro. Das entspricht monatlichen Abschlägen in Höhe von etwa 108 Euro. Außerdem entstanden rund 1,8 Tonnen CO2.

In Einfamilienhäusern mit Fernwärmeheizung gab es laut Heizspiegel 2026 folgende Durchschnittswerte für Verbrauch, Kosten und CO2-Emissionen:

  • Heizenergieverbrauch: 96 Kilowattstunden pro Quadratmeter
  • Heizkosten: 15,70 Euro pro Quadratmeter
  • CO2-Emissionen: 24 Kilogramm pro Quadratmeter

Bei einem 130 m2 großen Einfamilienhaus waren das rund 12.480 Kilowattstunden im Jahr. Daraus ergaben sich jährliche Heizkosten in Höhe von etwa 2.040 Euro, exklusive der Heiznebenkosten. Das war ein monatlicher Abschlag von rund 170 Euro. Außerdem entstanden rund 3,2 Tonnen CO2.

Durchschnittliche Heizkosten mit Wärmepumpen

  • Zwischen 450 und 1.360 Euro wurden im Abrechnungsjahr 2025 in einer 70-Quadratmeter-Wohnung durchschnittlich fürs Heizen mit Wärmepumpe bezahlt.
  • In einem 130 m2 großen Einfamilienhaus waren es zwischen 665 und 2.680 Euro.

Die große Kostenspanne entsteht vermutlich deshalb, weil viele Wärmepumpen sehr gut arbeiten – aber auch viele optimiert werden müssten. Hausbesitzer*innen mit hohen Wärmepumpen-Kosten können zunächst die Jahresarbeitszahl ermitteln. Wird aus dem eingesetzten Strom nicht mindestens 2,5 Mal so viel Heizwärme gewonnen, sollte ein/e Energieberater*in die Anlage prüfen.

Auch der energetische Zustand des jeweiligen Hauses, regionale Wetterunterschiede und das Heizverhalten der Hausbewohner*innen spielen bei den Heizkosten eine Rolle. Der durchschnittliche Wärmepumpentarif lag 2025 bei 26,2 Cent pro Kilowattstunde.

Die Zahl der Häuser mit Wärmepumpenheizung ist in den vergangenen Jahren stark gestiegen. 2018 kamen Wärmepumpen in etwas mehr als jedem vierten Wohnungsneubau zum Einsatz. 2023 waren es fast 56 Prozent und von Januar bis Juni 2026 sogar 72 Prozent. Deshalb stellt der Heizspiegel seit 2018 auch Vergleichswerte für Wärmepumpen breit. Dafür wird ein gemeinsamer Durchschnitt für Luft-, Wasser- und Erdwärmepumpen gebildet.

Ihre Heizkosten liegen im Durchschnitt oder sind erhöht? Dann können Sie sparen. Wir geben Ihnen 10 Tipps, wie Sie Verbrauch und Kosten senken. Das kommt auch dem Klima zugute, weil weniger CO2 durchs Heizen entsteht.

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Wärmepumpe: Heizkosten und Heizenergieverbrauch im Vergleich

Die Tabelle zeigt, welcher Energieverbrauch, welche Heizkosten und welche CO2-Emissionen für eine 70-Quadratmeter-Wohnung sowie ein 130-Quadratmeter-Einfamilienhaus beim Heizen mit Wärmepumpen zu hoch, durchschnittlich oder sparsam sind.

* Die Angabe der CO2-Emissionen bezieht sich auf die erzeugte Heizwärme und nicht auf den verbrauchten Strom.

Wärmepumpe: Heizkosten und Heizenergieverbrauch im Vergleich (MFH)

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Wärmepumpe
niedrig
mittel
erhöht
Heizkosten in Euro
450
715
1.360
Verbrauch in Kilowattstunden
1.190
2.170
4.690
CO2-Emissionen in Kilogramm
485
880
1.905
Die Tabelle zeigt den durchschnittlichen Heizenergieverbrauch und durchschnittliche Heizkosten einer Wohnung im MFH

Wärmepumpe: Heizkosten und Heizenergieverbrauch im Vergleich (EFH)

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Wärmepumpe
niedrig
mittel
erhöht
Heizkosten in Euro
665
1.260
2.680
Verbrauch in Kilowattstunden
2.470
4.680
10.010
CO2-Emissionen in Kilogramm
1.005
1.900
4.065
Die Tabelle zeigt den durchschnittlichen Heizenergieverbrauch und durchschnittliche Heizkosten in einem EFH

Wärmepumpe: Wie hoch sind Verbrauch, Heizkosten und CO2-Emissionen pro Quadratmeter?

Die Durchschnittswerte für Verbrauch, Kosten und CO2-Emissionen in einem Mehrfamilienhaus mit Wärmepumpenheizung lagen im Abrechnungsjahr 2025 bei:

  • Heizenergieverbrauch: 31 Kilowattstunden pro Quadratmeter
  • Heizkosten: 10,20 Euro pro Quadratmeter
  • CO2-Emissionen: 13 Kilogramm pro Quadratmeter

In der 70 m2 großen Beispielwohnung kamen so übers Jahr rund 2.170 Kilowattstunden Heizenergie zusammen. Inklusive der Heiznebenkosten ergeben sich durchschnittliche Heizkosten von rund 715 Euro. Das sind monatliche Abschläge in Höhe von rund 60 Euro. Außerdem entstanden durchs Heizen rund 900 Kilogramm CO2.

Für Einfamilienhäuser mit Wärmepumpenheizung gibt der Heizspiegel für das Abrechnungsjahr 2025 folgende Durchschnittswerte für Verbrauch, Kosten und CO2-Emissionen an:

  • Heizenergieverbrauch: 36 Kilowattstunden pro Quadratmeter
  • Heizkosten: 9,70 Euro pro Quadratmeter
  • CO2-Emissionen: 15 Kilogramm pro Quadratmeter

Berechnet für ein 130 m2 großes Einfamilienhaus waren das rund 4.680 Kilowattstunden im Jahr. Die jährlichen Heizkosten lagen für dieses Beispiel etwa bei 1.260 Euro, exklusive der Heiznebenkosten. Das war ein monatlicher Abschlag von rund 105 Euro. Außerdem entstanden rund 1,9 Tonnen CO2.

Ihre Heizkosten liegen im Durchschnitt oder sind erhöht? Dann können Sie sparen. Wir geben Ihnen 10 Tipps, wie Sie Verbrauch und Kosten senken. Das kommt auch dem Klima zugute, weil weniger CO2 durchs Heizen entsteht.

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Heizkostenvergleich für Pellet- und Holzschnitzel-Heizung

Die Preise für Pellets (und auch Holzschnitzel) sind vergleichsweise stabil. Pellets zählten 2025 zu den günstigsten Heizenergieträgern.

  • Für unsere 70-Quadratmeter-Vergleichswohnung ergaben sich bei einem Pelletpreis von 7 Cent je Kilowattstunde durchschnittliche Heizkosten von 735 Euro.
  • Einfamilienhausbesitzer*innen zahlten 2025 durchschnittlich 1.415 Euro. Aufgrund der geringeren Abnahmemengen zahlen sie einen höheren Pelletpreis.

Holzpellets: Heizkosten und Heizenergieverbrauch im Vergleich (MFH)

Für mehr Informationen bitte scrollen bzw. ziehen

Holzpellets
niedrig
mittel
erhöht
Heizkosten in Euro
455
735
1.170
Verbrauch in Kilowattstunden
4.060
8.120
14.630
CO2-Emissionen in Kilogramm
115
225
410
Die Tabelle zeigt den durchschnittlichen Heizenergieverbrauch und durchschnittliche Heizkosten einer Wohnung im MFH

Holzpellets: Heizkosten und Heizenergieverbrauch im Vergleich (EFH)

Für mehr Informationen bitte scrollen bzw. ziehen

Holzpellets
niedrig
mittel
erhöht
Heizkosten in Euro
700
1.415
2.420
Verbrauch in Kilowattstunden
9.620
19.760
33.670
CO2-Emissionen in Kilogramm
270
555
945
Die Tabelle zeigt den durchschnittlichen Heizenergieverbrauch und durchschnittliche Heizkosten einer Wohnung im EFH

Die Tabelle zeigt, welcher Heizenergieverbrauch, welche Heizkosten und CO2-Emissionen für eine beispielhafte Wohnung oder Einfamilienhaus beim Heizen mit Holzpellets zu hoch, durchschnittlich oder niedrig sind.

Holzpellets: Wie hoch sind Verbrauch, Heizkosten und CO2-Emissionen pro Quadratmeter?

In einem Mehrfamilienhaus mit Holzpellet-Heizung lagen die Durchschnittswerte für Verbrauch, Kosten und CO2-Emissionen im Abrechnungsjahr 2025 bei:

  • Heizenergieverbrauch: 139 kWh pro m2
  • Heizkosten: 10,00 € pro m2
  • CO2-Emissionen: 3 kg pro m2

In einer durchschnittlich großen Wohnung mit 70 Quadratmetern kamen so übers Jahr rund 8.120 Kilowattstunden Heizenergie zusammen. Inklusive der Heiznebenkosten ergeben sich durchschnittliche Heizkosten von rund 735 Euro. Das sind monatliche Abschläge in Höhe von rund 61 Euro. Außerdem entstanden durchs Heizen rund 225 Kilogramm CO2.

Für Einfamilienhäuser mit Holzpellet-Heizung gibt der Heizspiegel für das Abrechnungsjahr 2025 folgende Durchschnittswerte für Verbrauch, Kosten und CO2-Emissionen an:

  • Heizenergieverbrauch: 152 kWh pro m2
  • Heizkosten: 10,90 € pro m2
  • CO2-Emissionen: 4 kg pro m2

Berechnet für ein 130 Quadratmeter großes Einfamilienhaus waren das rund 19.760 Kilowattstunden im Jahr. Die jährlichen Heizkosten lagen etwa bei 1.415 Euro, exklusive der Heiznebenkosten. Das entspricht einem monatlichen Abschlag von rund 118 Euro. Außerdem entstanden rund 555 Kilogramm CO2.

Weitere Einflüsse auf Heizkosten

Die Heizkosten eines Gebäudes können sich stark unterscheiden je nach 

  • Standort,
  • Art,
  • Baujahr und
  • Sanierungsstand.

Generell gilt, dass neue Gebäude oder energetisch sanierte Gebäude weniger Energie verbrauchen als alte, unsanierte Häuser. Im Mehrfamilienhaus hat zudem die Lage der Wohnung einen großen Einfluss auf den Heizenergieverbrauch. Eine Wohnung in Innenlage verliert weniger Wärme an Außenwände und profitiert von der Abwärme angrenzender Wohnungen. Eine Lage im Dachgeschoss oder Erdgeschoss kann bei gleichem Heizverhalten mitunter 50 Prozent mehr Heizenergieverbrauch bedeuten. Aus ähnlichen Gründen verbrauchen kleine Häuser im Schnitt mehr Heizenergie als größere: Da es hier im Verhältnis zum Volumen mehr Außenflächen gibt, ist der Wärmeverlust meist größer.

Die Daten des Heizspiegels für Deutschland stellen einen bundesweiten Durchschnitt dar. Dieser Wert weicht mitunter vom regionalen Durchschnitt ab, zum Beispiel wegen unterschiedlicher Außentemperaturen. Eine genauere Bewertung ermöglichen kommunale Heizspiegel. Die Erstellung können regionale Akteure wie Städte, Gemeinden oder Landkreise bei co2online beauftragen.

Wo liegen die größten Sparpotenziale?

Wie heißt es doch so schön: Viel hilft nicht immer viel. Das gilt auch für energetische Sanierungsmaßnahmen. Je nach finanzieller oder örtlicher Gegebenheit kann sich die eine Maßnahme mehr lohnen als die andere. Dennoch lässt sich das Sparpotenzial in der Regel wie folgt einteilen:

Low Hanging Fruits (10 % Einsparung)

  • Zu den tief hängenden und leicht zu pflückenden Früchten - also den einfachen Maßnahmen - zählen Verhaltensänderungen sowie programmierbare Thermostate. Damit lassen sich in einem Beispielhaushalt (Wohnung) im Schnitt 115 Euro pro Jahr sparen.

Mittlere Maßnahmen (20 % Einsparung)

  • Heizungsoptimierung und kleinere Dämmarbeiten sind hingegen etwas aufwendiger und teuer. Dafür bringen sie auch mehr. Für ein Beispielhaushalt (Wohnung) sind es im Schnitt 235 Euro pro Jahr.

Modernisierung (60 % Einsparung)

  • Den größten Hebel haben umfassende Dämmmaßnahmen und der Heizungstausch. Damit lassen sich in einem Beispielhaushalt (Wohnung) durchschnittlich 700 Euro Heizkosten pro Jahr senken. 

Wie können Eigentümer*innen den Energieträger wechseln?

Wie Sie als Eigentümer*in auf eine umweltfreundliche Heizanlage mit regenerativen Energieträgern umsteigen können, erfahren Sie in der co2online-Themenwelt Modernisieren und Bauen. Mit dem ModernisierungsCheck können Sie prüfen, ob sich der Austausch der Heizanlage lohnt – zum Beispiel durch den Einsatz von Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen. Außerdem ist es sinnvoll zu prüfen, wie viel Energie sich durch eine Dämmung des Hauses sparen lässt.

Empfehlenswert ist zudem, auf regenerative Energieträger (Biomasse, Solar- und Geothermie) umzustellen. Der Wechsel auf alternative Energieträger mindert CO2-Emissionen und wird häufig staatlich gefördert. Das richtige Förderprogramm finden Sie mit dem FördermittelCheck.

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