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Photovoltaik: Alle Infos und individuelle Berechnung

Photovoltaikanlagen sind grade für Hausbesitzer eine oftmals lohnende Investition

Strom selbst gemacht – mit Photovoltaik

Die Nutzung von Sonnenenergie zur Stromerzeugung ist wirtschaftlich wieder sehr attraktiv. Was Sie über Photovoltaik wissen müssen und ob sich eine Anlage für Sie eignet, erfahren Sie hier.

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SolardachCheck

In nur 5 Minuten individuell berechnen: Ist Ihr Hausdach für Photovoltaik geeignet? Rentiert sich der Einbau einer Solaranlage? Mit Tipps und Infos zu Fördermitteln.

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Was ist Photovoltaik?

Photovoltaik wandelt Lichtenergie in elektrischen Strom um. Dies geschieht mit Hilfe von Photovoltaik-Anlagen, häufig auch Solaranlagen genannt. Der erzeugte Strom kann entweder selbst genutzt oder ins Netz eingespeist werden.

Der Beitrag 'Was ist Photovoltaik und wie funktioniert sie?' hält alle grundlegenden Informationen für Sie bereit.

Wie ist eine Solaranlage aufgebaut und wie funktioniert sie?

Solarmodule wandeln einfallendes Sonnenlicht in Gleichstrom um.

Der Strom verbleibt in einem Speicher, bis er im Haushalt benötigt wird.

Ein Wechselrichter macht den Gleichstrom zu nutzbarem Wechselstrom.

Der Zweirichtungszähler registriert, wie viel Strom genutzt wird, und misst die Menge, die unverbraucht in das Stromnetz eingespeist wird.

Übrigens: Mit Hilfe sogenannter Quartierspeicher kann ungenutzter Solarstrom auch an einem zentralen Ort innerhalb der Nachbarschaft gespeichert werden. 

Was kostet eine Solaranlage?

Eine Solaranlage kostet mit Speicher zwischen 6.000 und 21.000 Euro für ein durchschnittliches Ein- oder Zweifamilienhaus. Hinzu kommen 200 bis 300 jährlich für technische Inspektionen, Wartung und Versicherung.

In unserem Artikel 'Photovoltaik: Kosten und Finanzierung' finden Sie ausführliche Erklärungen zur Zusammensetzung der Kosten.

Wie lange hält eine Solaranlage?

Eine Solaranlage läuft zwanzig Jahre und länger, wenn sie sorgfältig geplant und installiert wurde. Der Unterbau kann darüber hinaus für neue Module genutzt werden.

Detaillierte Angaben finden Sie hier: 'Photovoltaik: Was viele Anlagenbetreiber vergessen'.

Wie viel Strom produziert eine Solaranlage?

Eine Solaranlage produziert zwischen 900 und 1.100 Kilowattstunden Strom pro installiertem Kilowatt Solarleistung. Kilowattstunden bezeichnen die nutzbare Energiemenge. Sie ergibt sich aus der Multiplikation von Laufzeit und Nennleistung (Kilowatt). Typischerweise meint die Laufzeit den Zeitraum zwischen Sonnenauf- und Sonnenuntergang.

Wenn Sie mehr erfahren möchten, dann wird Sie dieser Beitrag interessieren: 'Was ist Photovoltaik und wie funktioniert sie?'.

Werden Solaranlagen noch gefördert?

Ja. Sie haben die Wahl zwischen Förderkrediten und Zuschüssen. Kredite lohnen sich vor allem bei großen Anlagen mit Stromspeicher. Bei kleineren Anlagen und der Beratung zu Photovoltaik sind die Angebote von Bundesländern, Kommunen und Betrieben empfehlenswert.

Den besten Überblick erhalten Sie mit unserem FördermittelCheck.

Lohnt sich Photovoltaik?

Photovoltaik amortisiert sich nach 10 bis 15 Jahren. Die anfängliche Investition wird allmählich ausgeglichen durch die Preisdifferenz zwischen Sonnenstrom (9 bis 12 Cent je kWh) und Netzstrom (22 bis 34 Cent je kWh). Außerdem gilt: Je höher der Eigenverbrauch, desto eher rentiert sich eine Photovoltaikanlage.

Mehr Informationen zum Thema Rentabilität finden Sie im Artikel 'Photovoltaik: Kosten und Finanzierung'.

Welche Vor- und Nachteile hat Solarenergie?

Vorteile:
Photovoltaik gewährleistet (teilweise) Unabhängigkeit von Stromversorgern. Gefährliche Brennstoffe und Emissionen bleiben aus.

Nachteile:
Die Solaranlage erzeugt nachts und bei starker Bewölkung keinen Strom. Sie muss zur Sonne hin ausgerichtet werden und weist ein relativ hohes Gewicht auf.

Alle Vor- und Nachteile können Sie anhand unseres Artikels 'Was ist Photovoltaik und wie funktioniert sie?' abwägen.

Wie oft muss eine Solaranlage gewartet werden?

Wir empfehlen eine jährliche Wartung. Reinigungsarbeiten auf großer Fläche sowie der Austausch von Teilen sollten nur von Fachleuten durchgeführt werden. Außerdem fällt alle vier Jahre eine Wiederholungsprüfung an. Sie ähnelt der Erstprüfung einer Photovoltaikanlage. Die Inspektion sollte am Ende des Winters erfolgen und kostet für eine durchschnittliche Anlage 200 bis 300 Euro.

Unser Artikel zu Pflichten, Wartung und Entsorgung von Photovoltaik bringt Sie auf den neuesten Stand.

Welche Versicherungen für Photovoltaik sind sinnvoll?

Ratsam:

Versicherung des Wohngebäudes

Haftpflichtversicherung

Elektronikversicherung (vor allem für Stromspeicher)

Optional:

Allgefahrenversicherung

Ertragsgarantieversicherung

Unter dem Stichwort 'Photovoltaik: Versicherung und Recht' haben wir alle notwendigen Informationen für Sie aufbereitet.

  • Was ist Photovoltaik: FAQ

    Mit Hilfe der Sonne für Strom sorgen, ist ganz einfach. Dank neuer und kostengünstiger Speicher lohnt sich Photovoltaik nun auch wieder – und kann so ihre Vorteile voll ausspielen. Die Nachteile sind dagegen überschaubar.

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  • Kosten und Finanzierung

    45 bis 71 Prozent lassen sich durch Photovoltaik im Vergleich zu Netzstrom sparen. Stark gesunkene Kosten für Module und Speicher machen das möglich – und erleichtern auch die Finanzierung. Eine kleine Anlage kostet nur rund 6.000 Euro, wie ein Beispiel zeigt.

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  • Photovoltaik-Speicher

    Mit einem Photovoltaik-Speicher ist selbst gemachter Strom günstiger als Strom aus dem Netz – und das rund um die Uhr. Entscheidend ist, dass der Speicher zum Haushalt passt. Aber auch Wirkungsgrad und Standby-Verbrauch des Photovoltaik-Speichers sind wichtig.

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  • Dach: Ausrichtung, Neigung, Alternativen

    Um am meisten aus Photovoltaik heraus zu holen, muss es nicht unbedingt ein Dach gen Süden sein. Auch die Form und das Material des Daches sind selten ein Problem. Geprüft werden muss vor allem eines – und dafür ist ein Fachmann nötig.

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  • Pflichten, Wartung & Entsorgung

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  • Versicherung & Recht

    Wer Photovoltaik nutzt, braucht mindestens eine übliche und eine zusätzliche Versicherung. Sonst können Ausfälle und sonstige Schäden richtig ins Geld gehen. Je nach Größe und Risiko kommen verschiedene Photovoltaik-Versicherungen in Frage.

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