Wie klimaschädlich ist die Nachtspeicherheizung?
Der CO2-Emissionsfaktor des deutschen Strommixes ist in den letzten Jahren gesunken – lag aber 2024 laut Umweltbundesamt noch immer bei 363 Gramm CO₂ pro kWh. Für eine Nachtspeicherheizung, die ein 110-m²-Haus mit rund 14.300 kWh Strom beheizt, bedeutet das jährliche Emissionen von etwa 5,2 Tonnen CO₂ – mehr als das Doppelte einer Gasheizung (rund 3,9 Tonnen laut Heizspiegel 2025).
Eine Ausnahme gilt bei Ökostrom oder eigenem Solarstrom:
Wer seine Nachtspeicherheizung vollständig mit zertifiziertem Ökostrom oder PV-Eigenproduktion betreibt, verbessert die CO2-Bilanz erheblich. Für die meisten Haushalte mit Standardtarif bleibt die Nachtspeicherheizung jedoch eine der klimaschädlichsten Heizformen.