Was hat gut funktioniert – und was nicht?
Gut funktioniert hat die Zusammenarbeit mit dem zweiten Energieberater-Team. Die beiden haben das Haus sehr detailliert aufgenommen, jeden Winkel vermessen, jede Wand abgeklopft, und daraus präzise, kosteneffiziente Vorschläge abgeleitet. Nicht funktioniert hat die Zusammenarbeit mit dem ersten Energieberater: guter erster Termin, dann Erkrankung, danach keine Erreichbarkeit mehr, der Prozess kam nicht zum Abschluss, obwohl der Förderantrag für die Beratung schon lief.
Sehr gut war auch die Zusammenarbeit mit den verschiedenen Handwerksbetrieben, die alle aus dem näheren Umfeld kommen und sehr engagiert mit vielen eigenen guten Ideen ans Werk gegangen sind. Ich habe mich zu jedem Zeitpunkt gut beraten gefühlt, sowohl von der Energieberatung im Prozess als auch von den Handwerker*innen.
Sehr wertvoll war zum Beispiel der Hinweis der Energieberater zu den Fenstern. Wir haben die Fenster saniert, statt sie auszutauschen. Dadurch haben wir über 20.000 Euro gespart.
Der Windfang war eine sehr einfache, aber hocheffektive Maßnahme, die zudem auch schön ist. Bei der Ausführung der verschiedenen Arbeiten war ich stark vom Terminplan der Handwerksbetriebe abhängig. Das hat öfter dazu geführt, dass ich eigene Termine über den Haufen werfen musste, um zur Baustelle zu fahren. Knapp 230 km.
Letztlich hat uns der kalte Winter bei der PV-Anlage einen Strich durch die Rechnung gemacht. Hier mussten wir lange auf die Umsetzung warten.