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Stromverbrauch beim Kühlschrank: Tipps zum Gebrauch & Kaufberatung

Kühl- und Gefrierschränke gehören zu den größten Stromverbrauchern im Haushalt. Alte Geräte machen sich auf der Stromrechnung besonders bemerkbar – sie verbrauchen bis zu doppelt so viel Strom wie Kühlschränke der Effizienzklasse A+++. Ob alt oder neu: Mit ein paar Tricks können Sie die Stromkosten Ihres Kühlschrank garantiert senken. Als erstes sollen Sie prüfen, ob Ihr Gerät ein Stromfresser ist und ob sich der Austausch lohnt:

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Die wichtigsten Fakten auf einen Blick

  • fast ein Fünftel des gesamten Stromverbrauchs im Haushalt durch Kühlschrank & Co
  • 50 Prozent Differenz beim Stromverbrauch zwischen Energieeffizienzklasse A+++ und A
  • häufiger Fehler: zu großer und halbleerer Kühlschrank
  • Tausch alter Kühlschränke oft ökonomisch und ökologisch sinnvoll
  • Stromspartipps: Restkälte nutzen, regelmäßig abtauen und Größe des Kühlschranks passend zum Haushalt

1. Wie viel Strom verbraucht ein Kühlschrank?

Der Stromverbrauch eines mittelgroßen A+++-Kühlschranks beträgt durchschnittlich 90 Kilowattstunden (kWh) im Jahr. Alte Kühlschränke, zum Beispiel aus dem Jahr 2002, verbrauchen mit bis zu 330 kWh mehr als dreimal so viel Strom. Da Kühlschränke oft eine lange Nutzungsdauer haben, findet sich in den meisten Haushalten ein zehn Jahre altes oder noch älteres Gerät. Auch deswegen sind Kühl- und Gefrierschränke für fast ein Fünftel des insgesamt verbrauchten Stroms verantwortlich. Ein weiterer Grund: mannshohe Kühlschränke mit Doppeltür und Eiswürfel-Macher locken mit schicken Design – bleiben dann aber halb leer. So wird statt Lebensmitteln schnell flüchtige Luft gekühlt und unnötig viel Strom verbraucht.

Durchschnittliche Anteile von dem Stromverbrauch im Privathaushalt

Stromverbrauch eines Kühlschranks in Kilowattstunden

Im Gegensatz zu anderen Haushaltsgeräten, beispielsweise einem Föhn oder einem Wasserkocher, wird bei neuen Kühlschränken der Stromverbrauch in Kilowattstunden pro Jahr angegeben. Das ist sinnvoll, denn bei dieser Angabe ist bereits die Arbeitszeit des Kühlgeräts berücksichtigt. Ein Kühlschrank hat mit durchschnittlichen 70 Watt bis 180 Watt eine vergleichsweise geringe Leistungsaufnahme (zum Vergleich: ein Wasserkocher hat bis zu 3.000 Watt Leistungsaufnahme). Doch während Wasserkocher oder Fön am Tag meist nicht mehr als 15 Minuten benutzt werden, ist ein Kühlschrank 24 Stunden an 365 Tagen im Jahr im Einsatz.

Wie häufig das Gerät dabei aktiv kühlen muss, hängt von Ihren Gebrauchsgewohnheiten und der Umgebungstemperatur ab. Mit einem Smart Meter (oder einer smarten Messsteckdose) wird sichtbar, dass der Kühlschrank Tag und Nacht in schöner Regelmäßigkeit aktiv kühlt, also Strom verbraucht:

Graphische Darstellung des Stromverbrauchs eines Kühlschranks

Ein A+++-Kühlschrank verbraucht meist zwischen 50 und 70 Kilowattstunden Strom im Jahr, eine Kühl-Gefrier-Kombination um die 150 Kilowattstunden. Den durchschnittlichen Stromverbrauch eines Kühlgeräts in Kilowattstunden (kWh) pro Jahr finden Sie auf dem EU-Energielabel. Alternativ können Sie den Stromverbrauch auch messen und berechnen.

Ökobilanz von alten Kühlschränken

Ein effizienter Kühlschrank lohnt sich nicht nur für die Haushaltskasse: Kühlschränke mit einer guten Energieeffizienzklasse vermeiden durch den geringeren Stromverbrauch auch viel CO2 und tragen so zum Klimaschutz bei. Zum Vergleich:

  • Ein alter Kühlschrank aus dem Jahr 2002 mit einem jährlichen Stromverbrauch von 330 kWh verursacht im Jahr 190 kg CO2 – das entspricht den CO2-Emissionen von einer Autofahrt von Berlin bis Paris.
  • Ein stromsparender A+++-Kühlschrank mit einem Jahresstromverbrauch von 90 kWh Strom verursacht nur 55 kg CO2 – mit dem Auto ginge es nur von Berlin bis Hannover.

CO2-Emissionen und Ressourcenverbrauch gibt es auch durch Herstellung, Lieferung und Entsorgung. Allerdings in der Regel deutlich weniger als im laufenden Betrieb eines Kühlschranks. Deswegen fällt die Ökobilanz neuer Kühlschränke im Vergleich zu alten Kühlschränken meist besser aus. Der Austausch lohnt sich in der Regel bei Geräten, die älter als zehn Jahre sind.

Übrigens: Beziehen Sie Ökostrom oder gewinnen Sie Ihren Strom beispielsweise über eine Photovoltaikanlage selbst, sinken selbstverständlich auch die CO2- Emissionen durch den Stromverbrauch Ihres Kühlschranks.

2. Wie kann ich den Stromverbrauch meines Kühl- und Gefrierschranks messen oder berechnen?

Wenn Sie den Jahresstromverbrauch Ihres Kühlschranks kennen (zum Beispiel aus dessen Energielabel), können Sie mit einer einfachen Formel die entsprechenden Stromkosten berechnen. Wenn Sie den Jahresstromverbrauch Ihres Kühl- oder Gefrierschranks nicht kennen, können Sie den Verbrauch messen und anschließend die Stromkosten berechnen.

Formel zum Berechnen von Stromverbrauch und Stromkosten vom Kühlschrank:

Stromverbrauch in kWh x Strompreis in Euro = Stromkosten

  • Beispielrechnung für einen Kühlschrank mit einem Stromverbrauch von 90 kWh im Jahr und einem mittleren Strompreis von 29,3 Cent pro kWh:

90 kWh x 0,293 Euro = 26,37 Euro

Für einen Kühlschrank mit einem Stromverbrauch von 90 kWh fallen also im Jahr durchschnittliche Stromkosten von rund 26 Euro an.

Stromverbrauch von Kühl- und Gefrierschrank messen

Stecker in einem Strommessgerät(c) Bastian Weltjen - Fotolia.com

Wenn Sie überprüfen möchten, wie viel Strom Ihr Kühlgerät verbraucht, können Sie das mithilfe eines einfachen Strommessgeräts oder einer smarten Messsteckdose machen. Einen solchen Stromzähler können Sie sich auch bei vielen Stromversorgern oder beispielsweise der Verbraucherzentrale leihen. Es wird zwischen Kühlgerät und Steckdose zwischengeschaltet.

Messen Sie den Verbrauch mindestens über die Dauer eines Tages, an dem Sie den Kühlschrank wie gewohnt nutzen. So erhalten Sie ein realistisches Bild, wie viel Kilowattstunden Ihr Kühlschrank täglich im Normalbetrieb verbraucht. Multiplizieren Sie diese Zahl mit 365 (für 365 Tage im Jahr). So erhalten Sie den ungefähren Jahresstromverbrauch Ihres Kühlschranks in Kilowattstunden.

Zur Orientierung: Ein sparsamer A+++-Kühlschrank verbraucht zwischen 50 und 70 Kilowattstunden Strom im Jahr. Bei einer Kühl-Gefrier-Kombination sind es um die 150 Kilowattstunden im Jahr. Je weiter der Wert Ihres Geräts davon abweicht, desto mehr belastet ihr Kühlschrank Ihre Stromrechnung – und sorgt für einen unnötig hohen CO2-Ausstoß.

Auch mit einem Smart Meter oder ähnlichen Geräten lässt sich der Stromverbrauch eines Kühlgeräts bestimmen. Denn einige Anbieter ermöglichen es, auf diesem Weg den Verbrauch einzelner Geräte zu ermitteln.

3. Wann lohnt sich der Austausch des Kühlschranks? Lohnt sich A+++?

Lohnt sich die Anschaffung eines alten Kühlschranks auch dann, wenn der alte noch funktioniert? Und wie sieht es mit der Ökobilanz aus, wenn ein voll funktionsfähiges Gerät durch ein Neues ersetzt wird?

Kurz gesagt: Wenn Ihr Kühlschrank älter als zehn Jahre ist, lohnt sich sehr wahrscheinlich die Anschaffung eines neuen Kühlschranks – vorausgesetzt das neue Modell zählt zu einer sehr guten Energieeffizienzklasse. Ist Ihr alter Kühlschrank beispielsweise 15 Jahre alt, sparen Sie durch den Austausch gegen ein A+++-Modell pro Jahr rund 240 kWh Strom und 70 Euro Stromkosten – und Sie vermeiden 140 kg CO2. Durch die Einsparungen hat sich der Kaufpreis des neuen Gerätes mit A+++ binnen weniger Jahre amortisiert.

Jährliche Stromkosten alter und neuer Kühl-Gefrier-Kombinationen

Auch aus ökologischen Gesichtspunkten ist der Tausch eines alten Kühlgeräts sinnvoll: Das Öko-Institut hat ermittelt, dass der geringere Stromverbrauch eines neuen A+++-Kühlschranks (im Vergleich zu einem zehn bis fünfzehn Jahre älteren Modell) den Ressourcenverbrauch durch Herstellung, Lieferung und Entsorgung nach wenigen Jahren wieder ausgleicht. Das gilt allerdings nur, wenn der alte Kühlschrank tatsächlich fachgerecht entsorgt wird und nicht als Zweitgerät weiter verwendet wird. Bei neueren Geräten – auch wenn Sie nur zur Energieeffizienzklasse A+ zählen – lohnt sich der Austausch aus ökologischen Gesichtspunkten meist nicht. Hier empfiehlt das Öko-Institut eine möglichst lange Nutzung des Geräts.

Ob sich der Austausch des Kühlschranks in Ihrem Fall lohnt, können Sie mit unserem kostenlosen Kühlschrank-Rechner prüfen:

4. Was ist das Energieeffizienzlabel für Kühlschränke? Definition

Das Energieeffizienzlabel für Kühlgeräte ist seit 1998 für alle in der EU gehandelten neuen Geräte Pflicht. Es informiert mit einer Skala von A+++ (sehr gut) bis D (sehr schlecht) über die Effizienz von Kühlschränken, Gefriertruhen und Kühl-Gefrier-Kombinationen; das heißt über den Stromverbrauch in Relation zum Fassungsvolumen. Dem Label lässt sich außerdem entnehmen, wie laut ein Kühlgerät im Betrieb ist und welches Fassungsvermögen das Kühl- und/oder gegebenenfalls das Gefrierfach haben. In seiner jetzigen Form gibt es das Energieeffizienzlabel für Kühlschränke seit 2011.

Das Energielabel für Kühlschränke mit Energieeffizienzklasse und Stromverbrauch.

Was ist eine gute Energieeffizienzklasse für Kühlschränke ?

Auch wenn bereits die Effizienzklasse A+ in den grünen Bereich des EU-Energielabels für Kühlschränke fällt – wirklich effizient, stromsparend und klimafreundlich sind nur Kühlschränke der Energieeffizienzklasse A+++. Im Vergleich zu Kühlschränken der Klasse A+ verbraucht ein Gerät der besten Energieeffizienzklasse rund die Hälfte weniger.

Kühlschränke und Kühl-Gefrier-Kombinationen der Klasse A+ sind heute der Durchschnitt bei neuen Kühlgeräten, Geräte unterhalb der Klasse A gibt es hingegen kaum noch auf dem Markt. Wichtig ist, dass Sie nicht nur die Effizienzklasse prüfen, sondern auch den Stromverbrauch des jeweiligen Geräts: Denn ein größeres Gerät mit Klasse A+++ kann mehr Strom verbrauchen als ein etwas kleineres Gerät mit A++.

Für den Verbraucher ist das EU-Energielabel für Kühlschränke der beste Anhaltspunkt um einzuschätzen, ob ein Gerät im laufenden Betrieb eher hohe oder geringe Stromkosten verursachen wird. Neben dem Kaufpreis sollte es daher beim Kühlschrankkauf unbedingt berücksichtigt werden. Beim Vergleich verschiedener Geräte im Laden unterstützt Sie übrigens die App ecoGator (aktuell nur für iOS verfügbar). Mit der App können Sie die Energielabel verschiedener Kühlgeräte scannen und sich direkt ausrechnen lassen, welche laufenden Kosten Sie bei dem jeweiligen Gerät erwarten.

Neben der Energieeffizienzklasse gibt es noch viele weitere Faktoren, die den Stromverbrauch Ihres Kühlschranks beeinflussen – beispielsweise die Größe beziehungsweise das Fassungsvolumen, Ihr Nutzverhalten und der Standort des Geräts.

5. Die 12 besten Tipps zum Stromsparen beim Kühlschrank

1. Auf die passende Größe achten

Ein großer Kühlschrank für wenig Inhalt bedeutet: statt Lebensmitteln wird Luft gekühlt. Das verbraucht unnötig Strom. Als Faustregel gilt: 1- und 2-Personen-Haushalte benötigen einen Kühlschrank mit etwa 100 bis 160 Litern Fassungsvermögen. Für jede weitere Person sollten höchstens 50 Liter zusätzlich kalkuliert werden.

2. Zustand des Kühlschranks regelmäßig checken

Um Strom bei Ihrem vorhandenen Kühlschrank zu sparen, sollten Sie ihn regelmäßig genau unter die Lupe nehmen. Insbesondere defekte Türdichtungen steigern den Stromverbrauch von Kühlschränken immens.

3. Standort des Kühlschranks sinnvoll wählen

Je höher die Umgebungstemperatur des Kühlschranks, umso mehr muss er arbeiten, um im Inneren kalt zu bleiben. Um Strom zu sparen, sollte Ihr Kühlschrank daher möglichst kühl und auf keinen Fall neben Wärmequellen wie Herd, Heizung oder Spülmaschine stehen. Auch direkte Sonnenstrahlung sollten Sie vermeiden. Es gilt: Pro einem Grad niedrigerer Umgebungstemperatur sinkt der Stromverbrauch des Kühlschranks um etwa drei Prozent. Deswegen bietet sich besonders bei Kühltruhen ein kühler Keller als Standort an.

4. Kühlschrank möglichst nicht einbauen oder zustellen

Die Lüftungsöffnungen, die sich bei den meisten Kühlschränken hinten am Gerät befinden, dürfen nicht zugestellt oder verdeckt werden. Sonst wird die Abwärme nicht gut abgeführt, wodurch das Kühlgerät erwärmt wird. Lassen Sie Kühl- und Gefrierschränke daher möglichst frei stehen.

5. Gefrierfach regelmäßig abtauen

Zugetauter Gefrierschrank mit Eis

Wenn Ihr Kühlschrank ein Gefrierfach hat, sollten Sie es regelmäßig abtauen. Eine Vereisung von fünf Millimetern erhöht den Stromverbrauch Ihres Kühlschranks um rund 30 Prozent. Das macht selbst bei einem modernen Gerät der Klasse A+++ 13 Euro im Jahr aus. Der Dauerbetrieb vergletscherter Kühlgeräte verursacht 25 Kilogramm CO2 pro Jahr und lässt dafür anderswo echte Gletscher schmelzen.

Unsere bebilderte Anleitung zeigt Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie Ihr Gefrierfach richtig abtauen. Zur Anleitung: Gefrierfach abtauen

6. Kühlschranktemperatur sinnvoll wählen

Frau nimmt Thermometer aus Kühlschrank

Kühlen Sie nicht zu stark. Die optimale Kühlschranktemperatur beträgt 7 Grad Celsius, im Gefrierschrank oder -fach sollten minus 18 Grad Celsius nicht unterschritten werden. Die Temperatur sollten Sie mit einem geeigneten Thermometer prüfen.

7. Speisen erst abkühlen lassen

Um den Stromverbrauch des Kühlschrank nicht unnötig in die Höhe zu treiben, sollten Speisen immer nur abgekühlt in den Kühl- oder Gefrierschrank gestellt werden. Warmes oder gar heißes Essen im Kühlschrank fördert die Bildung von Kondenswasser, das vor allem im Gefrierbereich zu starker Vereisung führen kann.

8. Auch Restkälte nutzen: auftauen im Kühlschrank

Wenn Sie etwas auftauen wollen und es nicht eilig haben, lassen Sie die Produkte im Kühlschrank auftauen. So dauert das Auftauen länger, aber das Gefriergut gibt die Kälte an den Kühlschrank ab und der Kühlschrank selbst muss weniger arbeiten. Ein weiterer Pluspunkt: Das Auftauen im Kühlschrank ist hygienischer, weil sich Bakterien weniger schnell vermehren.

9. Kühlschrank voll packen

geoeffneter Kuehlschrank(c) Paul-Georg Meister / pixelio.de

In Ihrem Kühlschrank liegen nur eine Packung Milch und eine halbe Gurke? Machen Sie Ihren Kühlschrank möglichst voll, indem Sie beispielweise Reserve-Saft-Packungen ebenfalls im Kühlschrank aufbewahren. Auf diese Weise sparen Sie Energie, denn nach dem Öffnen des Kühlschranks geben die Produkte ihre Kälte an die eingeströmte warme Luft ab und das Gerät selbst muss weniger arbeiten.

10. Kühlschranktür schließen

Lassen Sie Kühlschranktür und die Klappe des Gefrierfachs nie unnötig lange offen stehen. Sich vom Anblick des Kühlschrankinhalts inspirieren zu lassen, verursacht im Schnitt zusätzliche Stromkosten von bis zu sieben Euro im Jahr. Denn jedes Mal, wenn der Kühlschrank offen steht, entweicht Kälte. Für die Kompensation braucht der Kühlschrank viel Strom – und sorgt für 15 Kilogramm unnötig emittiertes CO2 im Jahr.

Offener voll befüllter Kühlschrank(c) iStock/kkgas

Tipp: Nehmen Sie möglichst viel auf einmal aus dem Kühlschrank und räumen Sie ihn auch effizient wieder ein. Dabei hilft ein Tablett, auf das alle Kühlprodukte vom Frühstück gestellt werden. Langes Suchen nach bestimmten Produkten in den Tiefen Ihres Kühlgeräts vermeiden Sie, indem Sie gleich nach dem Einkauf für Ordnung sorgen. Ist beispielsweise der Joghurt immer an der gleichen Stelle zu finden, müssen Sie gar nicht erst lange bei geöffneter Kühlschranktür suchen.

11. Auch bei Extras an Energieeffizienz denken

Sinnvolle Sonderfunktionen eines energieeffizienten Kühlschranks sind eine außen ablesbare und gradgenaue Temperaturskala. Praktisch ist außerdem ein Warnsignal bei zu hohen Temperaturen oder geöffneter Tür. Spender für Eiswürfel oder gekühltes Wasser sorgen dagegen für unnötigen Stromverbrauch.

12. Machen Sie den KühlCheck

Mit dem KühlCheck von co2online können Sie den Stromverbrauch Ihres alten Kühlschranks mit dem eines neuen Kühlgeräts vergleichen. Und wenn sich der Austausch lohnt, können Sie sich ein passendes neues Modell empfehlen lassen.

6. Wie räume ich den Kühlschrank richtig ein?

Nicht nur der Kühlschrank verbraucht Strom, auch jedes Lebensmittel hat seine eigene CO2-Bilanz. Damit möglichst wenig Essen durch die falsche Lagerung verdirbt, sollten Sie die unterschiedlichen Temperaturzonen Ihres Kühlschranks richtig nutzen.

  • In den unteren Fächern, meist über dem Gemüsefach, ist es am kältesten; hier sollten Sie frische und leicht verderbliche Lebensmittel wie Fleisch und Aufschnitte lagern.
  • In der Mitte fühlen sich Milchprodukte am wohlsten.
  • Ganz oben ist der Kühlschrank am wärmsten: Dort passen Butter, Marmelade und bereits gekochte Speisen am besten hin.

Nutzen Sie außerdem ein Tablett oder ähnliches für mehrere Lebensmittel, die sie regelmäßig nutzen – zum Beispiel für das Frühstück oder Abendessen. So können Sie beispielsweise alle Marmeladen, Aufstriche oder Käse gleichzeitig entnehmen – auch das spart Strom.

Mehr Informationen über die richtige Lagerung von Lebensmitteln im Kühlschrank bietet dieses Video der Stiftung Warentest:

7. Kühlschrank richtig entsorgen

Wenn Sie einen alten Kühl- oder Gefrierschrank entsorgen wollen, müssen Sie Ihn laut Elektro- und Elektronikgerätegesetz bei kommunalen Sammelstellen abgeben. Das ist bundesweit kostenlos. Wenn Sie Ihren alten Kühlschrank allerdings durch einen Neuen ersetzen, können Sie Gebrauch von der Rücknahmepflicht des Elektrogerätegesetzes machen. Es verpflichtet Händler mit einer Verkaufs- beziehungsweise Lagerfläche von mindestens 400 Quadratmetern, ihren Kunden beim Kauf neuer Elektrogeräte die Altgeräte abzunehmen. Das gilt auch beim Kauf im Internet.

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