Gasheizung: Alles, was Sie zu Nutzung und Austausch wissen müssen

Die Gasheizung ist die am häufigsten genutzte Heiztechnik in deutschen Wohnhäusern. Dafür gibt es gute Gründe. Für eine Gasheizung sprechen unter anderem ihre Effizienz sowie relativ geringe Anschaffungs- und Betriebskosten. Ein weiterer Vorteil der Gasheizung: Sie lässt sich gut mit erneuerbaren Energien kombinieren. Sie ist also häufig eine attraktive Option, vor allem bei der Sanierung eines Altbaus. Hier beantworten wir Ihre Fragen rund um die Gasheizung.

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Die wichtigsten Fakten auf einen Blick

  • fast 50 Prozent der Wohngebäude in Deutschland mit Gas beheizt
  • Austausch einer Gasheizung ab einem Alter von 15 bis 20 Jahren empfohlen
  • Gasheizungen kombinierbar mit Solarthermie oder Wärmepumpe und mit Bio-Erdgas nutzbar
  • Fördermittel zur Anschaffung oder Modernisierung einer Gasheizung vor allem über BAFA oder KfW
  • ModernisierungsCheck von co2online hilft bei der Bewertung eines Austauschs

Was ist eine Gasheizung und wie funktioniert sie?

Die wichtigsten Fakten auf einen Blick

  • Gasheizungen werden meist mit Erdgas, seltener mit Flüssiggas betrieben
  • Die Mehrzahl der Wohngebäude in Deutschland wird mit Gas beheizt
  • Gasheizungsanlagen bestehen aus acht Hauptkomponenten

Was ist eine Gasheizung? Definition

Eine Gasheizung ist eine Heizungsanlage, die mit einem gasförmigen Brennstoff betrieben wird. Dies ist am häufigsten Erdgas, manchmal auch Flüssiggas, bestehend aus einem Gemisch aus Propan und Butan. In seltenen Fällen wird Bio-Erdgas verwendet. In Deutschland sind Gasheizungen die häufigste Art der Beheizung von Wohngebäuden.

Wie funktioniert eine Gasheizung?

Sobald der Heizungsregler einer Gasheizung Wärmebedarf meldet, wird über den sogenannten Piezozünder Gas im Heizkessel entzündet und im Gasbrenner verbrannt. Dabei entsteht Wärme, die durch den Wärmetauscher an das Heizungswasser abgegeben wird. Die Umwälzpumpe transportiert das erhitzte Wasser über Rohrleitungen zu den Heizkörpern, die daraufhin Wärme an die Umgebung abgeben. Das abgekühlte Wasser fließt zurück und wird erneut erwärmt. 

Geschichte der Gasheizung

Die grundlegende Technologie einer Gasheizung existiert bereits seit etwa 200 Jahren, wurde im Laufe der Geschichte allerdings stark weiterentwickelt. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg verbreiteten sich Zentralheizungen – und damit auch Öl und Gas als Brennstoffe – in westlichen Industrieländern. Seit den 1980er Jahren nimmt der Anteil an Gasheizungen in Wohngebäuden stetig zu. Heute versorgen Gasheizungen etwa die Hälfte aller Wohnungen in Deutschland mit Wärme.

Aus welchen Teilen besteht eine Gasheizung?

Eine Gasheizung besteht aus acht Hauptkomponenten:

  1. Gasbrenner: zur Wärmeerzeugung
  2. Wärmetauscher: gibt Verbrennungs- und Abgaswärme an das Heizwasser ab
  3. Regelung
  4. Umwälzpumpe: pumpt heißes Wasser zu den Heizkörpern
  5. Membran-Druckausdehnungsgefäß: zum Ausgleich der Volumenschwankungen des Wassers bei Erwärmung
  6. Abgasleitung
  7. Heizungsrohre: für den Transport von Warmwasser zum Heizkörper
  8. Heizkörper: für die Abgabe der Wärme an den Raum

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Nutzung der Gasheizung – Verbrauch, Einsparung, Kontrolle und Optimierung

Die wichtigsten Fakten auf einen Blick

  • Kosten für Brennstoff über 20 Jahre wesentlich höher als Anschaffungskosten
  • Wirkungsgrad beschreibt Effizienz einer Gasheizung
  • Jährliche Wartung der Gasheizung empfohlen
  • Ungewöhnliche Geräusche oft durch Luft in der Heizanlage verursacht

Nutzung der Gasheizung: Die wichtigsten Grundlagen

Ein entscheidender Faktor für die Gasheizung ist der Verbrauch. Denn die Kosten für den verbrauchten Brennstoff sind über die Lebensdauer von rund 20 Jahren wesentlich höher als die Anschaffungskosten. Deswegen ist der Wirkungsgrad einer Gasheizung von entscheidender Bedeutung. Je höher der Wirkungsgrad, desto besser – und genau da spielen Gasheizungen mit Brennwert ihre Vorteile aus. Brennwerttechnik sorgt für einen besonders hohen Wirkungsgrad von Gasheizungen.

Neben dem Gasverbrauch ist auch der Stromverbrauch einer Gasheizung nicht zu unterschätzen. Vor allem alte Umwälzpumpen sorgen oft für einen unnötig hohen Stromverbrauch.

Wirkungsgrad der Gasheizung: Definition

Der Wirkungsgrad einer Heizung beschreibt das Verhältnis zwischen Aufwand (zugeführte Energie) und Wirkung (abgegebene Wärme). So kann die Effizienz einer Heizung gemessen werden. Der Wert des Wirkungsgrads liegt zwischen 0 und 1, wobei ein Wert von 1 einer vollständigen Umwandlung der zugeführten Energie in Wärme entspricht. Das bedeutet: Je höher der Wert, desto effizienter ist die Heizung.

Verbrauch einer Gasheizung

In Ihrer Jahresabrechnung finden Sie eine genaue Angabe zur Höhe Ihres Gasverbrauchs. Wenn Sie diese nicht zur Hand haben oder neu in eine Wohnung oder ein Haus eingezogen sind, helfen folgende durchschnittlichen Werte zur Orientierung:

HaushaltsgrößeWohnung
(70 m²)
Einfamilienhaus
(110 m²)
Verbrauch einer Gasheizung (kWh/Jahr)11.00018.000
Kosten (Euro/Jahr)8301.440

Laut Heizspiegel 2016 liegt der durchschnittliche Verbrauch einer Gasheizung beziehungsweise der Heizenergieverbrauch in einem Mehrfamilienhaus bei durchschnittlich 153 Kilowattstunden (kWh), in einem Einfamilienhaus bei 166 kWh pro Quadratmeter. Die Kosten für den Verbrauch einer Gasheizung liegen im Mehrfamilienhaus je Quadratmeter bei etwa 11,90 Euro, im Einfamilienhaus bei rund 13,10 Euro.

Der tatsächliche Verbrauch einer Gasheizung hängt immer vom individuellen Heizverhalten, von der persönlichen Wohnsituation und den speziellen Eigenschaften des Gebäudes sowie der Heizanlage ab. Wenn Sie wissen möchten, ob der Heizenergieverbrauch Ihres Gebäudes niedrig, durchschnittlich oder hoch ist, nutzen Sie den HeizCheck.

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Wartung und Reinigung einer Gasheizung

Junger Heizungstechniker überprüft die Heizungsanlage(c) Gina Sander / Fotolia.com

Eine regelmäßige Wartung der Gasheizung durch einen professionellen Heizungstechniker ist unbedingt empfehlenswert. Bei einer solchen Wartung, in der Regel einmal im Jahr, wird der Heizkessel im Detail unter die Lupe genommen. Die Dichtungen der Gasleitungen und aller Anschlüsse werden meist ebenso überprüft wie der Wärmetauscher und der Wasserdruck. Der Brenner und andere Elemente werden gereinigt und eventuell wird die Regelung neu eingestellt, um die vorgeschriebenen Abgaswerte einzuhalten. Achten Sie darauf, dass ein Wartungsauftrag oder ein langfristiger Wartungsvertrag möglichst viele dieser Leistungen zur Wartung der Gasheizung enthält.

Bis zu einem gewissen Grad können Sie auch selbst aktiv werden, um einen reibungslosen Wärmetransport aufrechtzuerhalten. Wenn der Heizkörper gluckert und nicht richtig warm wird, liegt das meist nicht am Heizkessel oder an der Regelung der Gasheizung, sondern an Luft im Heizkreislauf. Die Gasheizung zu entlüften beziehungsweise die Heizkörper zu entlüften ist schnell gemacht und kann von Eigentümern selbst erledigt werden. Unsere Bilderstrecke zeigt, wie es geht. Mieter sollten sich zum Entlüften an den Eigentümer oder die Hausverwaltung wenden.

Ist der Druck im Heizkreislauf zu niedrig, fehlt in der Regel Wasser. Wie hoch der Wasserdruck in der Gasheizung ist, zeigt das Manometer. Sie sollten allerdings keinesfalls einfach so bei Ihrer Gasheizung Wasser nachfüllen, vor allem kein Leitungswasser. Da das Wasser in Kleinanlagen für Privathaushalte in der Regel nicht überwacht wird und mit verschiedenen Materialien in Berührung kommt, ist es vorher aufzubereiten und zu konditionieren. Ansonsten drohen teure Schäden, zum Beispiel durch Korrosion. Also ist auch beim Auffüllen des Wassers einer Gasheizung ein Fachmann gefragt.

Wichtig für Reinigung und Wartung einer Gasheizung ist auch der regelmäßige Einsatz des Schornsteinfegers. Bei der Abgaswegeüberprüfung einer Gasheizung geht es vor allem um drei Dinge:

  • Messung des Kohlenmonoxidgehalts (darf bestimmte Grenzwerte nicht überschreiten)
  • Prüfung der Abgasleitung (bei Bedarf Reinigung)
  • Prüfung der Zufuhr von Verbrennungsluft

Wie häufig sich der Schornsteinfeger um die Wartung und Reinigung einer Gasheizung kümmert, hängt von verschiedenen Faktoren ab: dem Alter der Gasheizung, der eingesetzten Technik (zum Beispiel Brennwert) sowie der Art der Luftzufuhr und des Abgassystems. Grundlage für die Abgaswegeüberprüfung einer Gasheizung sind die Bundes-Kehr- und Überprüfungsordnung (Bundes-KÜO) und die Erste Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (1. BImSchV):

  • Prüfung nach Bundes-KÜO: alle 1 bis 3 Jahre
  • Prüfung nach BImSchV: alle 2 bis 5 Jahre

Bedienung der Gasheizung

Richtige Temperatur einstellen mit Thermostaten

Wichtig für das alltägliche Bedienen einer Gasheizung sind in den meisten Fällen nur die Thermostate an den Heizkörpern. Damit kann die gewünschte Temperatur eingestellt werden. Eine häufige Einteilung reicht von „*“ bis zur „5“, wobei „*“ die Einstellung zum Schutz vor Frost ist. Programmierbare Thermostate weisen eine Einteilung in Grad Celsius auf. Vor allem bei Gasetagenheizungen kommen Raumthermostate zum Einsatz, mit denen ebenfalls eine Temperatur eingestellt werden kann.

Bei programmierbaren Thermostaten und Raumthermostaten können zudem individuelle Nutzungsprofile angelegt werden. Wie das geht, steht in der Anleitung der Geräte. In allen Fällen wird die Raumtemperatur über einen Temperaturfühler ermittelt. Achten Sie darauf, solche Fühler nicht durch Vorhänge, Möbel oder andere Gegenstände zu verdecken, um eine korrekte Messung der Wärme zu erreichen – sowohl bei Heizkörper- als auch bei Raumthermostaten der Gasheizung.

Wird mit der Gasheizung auch für Warmwasser gesorgt, bleibt die Gasheizung meist das ganze Jahr über an. Ein komplettes Aus- oder Einschalten einer Gasheizung ist also in der Regel nicht nötig. Sowohl bei Zentralheizungen als auch bei Gasetagenheizungen kann jedoch oft zwischen Sommerbetrieb (keine Heizung, nur Warmwasser) und Winterbetrieb gewechselt werden. Dann wäre also im Herbst die Gasheizung einzuschalten beziehungsweise der Winterbetrieb zu aktivieren – und im Frühjahr dann wieder der Sommerbetrieb.

Gasheizung: Vorlauftemperatur – etwas für den Fachmann

Wer seine Gasheizung richtig einstellen will, weil Probleme wie eine zu geringe Heizleistung auftreten, sollte einen Fachmann zu Rate ziehen. Bei Gasetagenheizungen sind die Möglichkeiten zum Einstellen meist recht überschaubar. Oft lässt sich nur die Vorlauftemperatur ändern. Das Erhöhen der Vorlauftemperatur sollte nur eine vorübergehende Lösung sein, zum Beispiel bei ungewöhnlich niedrigen Außentemperaturen. Bei Zentralheizungen dagegen können kompliziertere Dinge wie die Heizkurve verstellt werden. Die regelt die Vorlauftemperatur der Gasheizung entsprechend der Außentemperatur. Auch hier ist es daher besser, einen Fachmann zu fragen.

Probleme bei Gasheizungen: Was tun?

Bei dem Betrieb einer Gasheizung können unterschiedliche Probleme auftreten. Gluckert Ihre Heizung, kann Luft in der Anlage der Grund dafür sein – Sie sollten die Heizung entlüften. Falls das Geräusch nach dem Entlüften immer noch auftritt oder die Heizung pfeift, kann eine zu hoch eingestellte Drehzahl an der Umwälzpumpe dafür verantwortlich sein. Da dies die Heizleistung nur gering beeinflusst, können sie die Drehzahl gegebenenfalls etwas herunter drehen. Viele Pumpen haben jedoch nur drei Stufen – und Hocheffizienzpumpen sollten gar nicht verstellt werden. Sinnvoller wäre ein hydraulischer Abgleich der Gasheizung und der Einbau einer Hocheffizienzpumpe.

Wird der Heizkörper nicht warm, kann dies ebenfalls auf zu viel Luft oder auf fehlendes Wasser in der Heizanlage hindeuten. Bei Letzterem empfiehlt es sich, relevante Teile wie etwa das Druckausgleichsgefäß oder den Kessel von einem Installateur prüfen zu lassen. Werden die Heizkörper in unterschiedlichen Räumen ungleichmäßig warm, könnte ein hydraulischer Abgleich helfen.

Springt der Heizkessel gar nicht erst an, so kann dies unterschiedliche Ursachen haben, wie etwa einen Defekt an der Regelung, am Temperaturfühler oder am Zündelement. Auch hier empfiehlt es sich, einen Fachmann zu Rate zu ziehen.

Wenn die Heizkörper einen unangenehmen Geruch verströmen, kann das an Ablagerungen in den Zwischenräumen liegen. In diesem Fall sollten Sie die Heizkörper gründlich reinigen.

Wenn die Gasheizung selbst stinkt, könnte das an Abgasgeruch oder austretendem Gas liegen. Bei Abgasgeruch sollten Sie einen Fachmann holen. Bei Gasgeruch sollten Sie schnellstmöglich den Gashahn zudrehen. Achten Sie unbedingt darauf, Flammen und Funken zu vermeiden (keine elektrischen Geräte und Lichtschalter nutzen, keine Stecker ziehen). Öffnen Sie die Fenster, damit das Gas leichter abziehen kann und informieren Sie umgehend den zuständigen Energieversorger – per Telefon oder Handy, außerhalb des Hauses!

Schlimmstenfalls kann aus einer defekten Gasheizung oder Gastherme giftiges Kohlenmonoxid austreten, wie bei anderen Heizungen auch. Das kann sich durch Schwindel, Kopfschmerzen und Müdigkeit bemerkbar machen. Bei regelmäßiger Wartung der Heizungsanlage ist dieses Risiko jedoch äußerst gering. Wenn Sie auf Nummer sicher gehen möchten, können Sie einen Kohlenmonoxid-Melder installieren. Der löst bei steigendem Kohlenmonoxid-Wert ein Alarmsignal aus, ähnlich wie ein Rauchmelder.

Gasheizungen in Ein- und Mehrfamilienhäusern: Unterschiede und Gemeinsamkeiten

Sowohl in Einfamilienhäusern als auch in Mehrfamilienhäusern ist die Gasheizung die Heizungsart mit der größten Verbreitung. Während jedoch die Warmwasserbereitung in Einfamilienhäusern häufig zentral über einen Heizkessel erfolgt, wird dies in manchen Mehrfamilienhäusern dezentral in den Wohnungen geregelt. Besitzer von Einfamilienhäusern sind zudem meist flexibler, was den Aufstellungsort und eine mögliche Kombination oder Nachrüstung mit weiteren Wärmeerzeugern angeht, wie zum Beispiel mit Solarthermieanlagen.

Im Gebäudebestand und beim Neubau liegen Gasheizungen vorne: Laut BDEW Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft erreicht die Gasheizung im Neubau einen Anteil von rund 50 Prozent. Im Bestand sind es etwa 48 Prozent.

Verteilung der Heizsysteme bei Neubauten von Ein-/Zweifamilienhäusern und Mehrfamilienhäusern in Deutschland 2015

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Vergleich und Test der Gasheizungstypen: Vor- und Nachteile

Die wichtigsten Fakten auf einen Blick

  • Gasbrennwerttechnik in punkto Effizienz kaum schlagbar
  • Gasheizungen kombinierbar mit Solarthermie, Bio-Erdgas oder Wärmepumpe
  • Stiftung Warentest beurteilt acht getestete Gasheizungen mit Gesamtnote „Gut“

Welche Typen von Gasheizungen gibt es?

Bei Gasheizkesseln werden drei Typen unterschieden:

  • Gasbrennwerttherme oder Gasbrennwertkessel,
  • Niedertemperaturkessel und
  • Konstanttemperaturkessel.

Gasbrennwerttechnik ist die aktuellste und effizienteste der drei Kessellarten, da entstehende Abgase zusätzlich zur Erwärmung des Heizwassers genutzt werden. Ein Niedertemperaturkessel kann zwar mit Temperaturen weit unter 70 Grad Celsius betrieben werden, nutzt allerdings die Kondensationswärme der Abgase nicht und ist somit weniger effizient als die Gasbrennwerttechnik. Ein Konstanttemperaturkessel arbeitet dauerhaft bei einer Temperatur zwischen 70 und 90 Grad Celcius. Er ist äußerst ineffizient und sollte möglichst gegen eine neue Gasheizung ausgetauscht werden.

Im Unterschied zu einem Gasheizkessel verfügt eine Gastherme, die bei einer Gasetagenheizung zum Einsatz kommt, seltener über einen eigenen Wasserspeicher. Statt dessen wird das Wasser oft in einem Rohr an dem Gasbrenner vorbeigeführt und dabei erhitzt. Entsprechend dem genutzten Gasheizkessel wird auch hier zwischen Gasbrennwerttherme und Niederbrennwerttherme unterschieden. Konstanttemperaturkessel und eine dazugehörige Therme sind heute kaum noch zu finden.

Kombinationsmöglichkeiten von Gasheizungen mit erneuerbaren Energien

Haus mit Solarthermie und Photovoltaik auf dem Dach

Nach dem Erneuerbare-Energien-Wärme-Gesetz (EEWärmeG) besteht bei allen Neubauten die Pflicht, einen bestimmten Anteil der Wärme durch erneuerbare Energien zu erzeugen. Dies ist durch die Kombination einer Gasheizung mit anderen Wärmequellen wie zum Beispiel Solarthermie, Bio-Erdgas oder mit einer Wärmepumpe zu erreichen. Der gesetzlich vorgeschriebene Anteil zur Wärmeerzeugung fällt je nach erneuerbarer Ernergiequelle unterschiedlich aus. Welche der erneuerbaren Energien Sie nutzen möchten, können Sie grundsätzlich selbst entscheiden. Ein Energieberater sollte jedoch berechnen, welche Kombination in Ihrem konkreten Fall am wirtschaftlichsten ist.

EnergiequelleSolarthermieBio-ErdgasGeothermie / Umweltwärme
(Wärmepumpe)
gesetzlicher Anteil
an der Wärme-erzeugung
15 %30 %50 %
besondere Voraus-
setzungen
geeignete Dachfläche zum Aufstellen der Solarthermieanlagekeine besonderen technischen Voraussetzungen, ggf. Wechsel des Gasanbietersrelativ hohe Investitionskosten; Alternative zu Solarthermie beim Fehlen einer geeigneten Dachfläche

Weitere Arten bzw. Kombinationsmöglichkeiten von Gasheizungen

Neben der Koppelung von Gasheizungen mit erneuerbaren Energiequellen gibt es noch weitere Kombinationsmöglichkeiten – etwa das Einbinden eines Kaminofens in das Heizsystem oder das Nutzen einer zusätzlichen Infrarotheizung. Allerdings lässt sich eine Infrarotheizung als besondere Variante einer Stromheizung nicht direkt in das System einer Gasheizungsanlage einbinden und ist auch in punkto Effizienz kritisch zu prüfen.

Gasetagenheizung und Gaszentralheizung – wo liegt der Unterschied?

Eine Gasetagenheizung ist eine Heizungseinheit, die eine Wohnung oder Etage mit Wärme und meist auch mit warmem Wasser versorgt. Der Begriff ist insofern missverständlich, da solche Heizungen meist für einzelne Wohnungen genutzt werden. Das heißt, unterschiedliche Wohnungen der gleichen Etage haben in der Regel jeweils eine eigene Etagenheizung. Im Gegensatz dazu ist eine Gaszentralheizung eine Heizungsanlage, die das ganze Gebäude (also alle Wohnungen/Etagen) von einem zentralen Ort aus (meist dem Keller) beheizt und die Wärme dann über Leitungen im ganzen Haus verteilt.

Gasheizungen im Test

Der aktuellste umfassende Gasheizungs-Test der Stiftung Warentest stammt aus dem Jahr 2010. Getestet wurden acht unterschiedliche Brennwertkessel zum damaligen Preis zwischen 4.500 und 5.800 Euro, die auch heute noch alle erhältlich sind. Jeder der Kessel aus dem Test ist mit einem Solarspeicher für Warmwasser ausgestattet. Alle getesteten Anlagen haben die Gesamtnote „Gut“ erhalten, wobei die Energieeffizienz, Bedienung und Umwelteigenschaften getestet wurden. Als beste Gasheizung zeichnete die Stiftung Warentest die Viessmann Vitodens 300-W aus, die mit 5.800 Euro allerdings gleichzeitig die teuerste war. Preis-Leistungs-Sieger des Tests für Gasheizungen war die Remeha Calenta 15DS; mit 4.500 Euro Listenpreis deutlich günstiger, jedoch mit geringerer maximaler Heizlast. Der Gasheizungs-Test ist komplett online zu finden.

Eine aktuellere Übersicht bietet die „Gas-Brennwert-Kesselliste“ von proKlima. Die Liste enthält am Markt verfügbare Geräte, die bestimmte Kriterien für mehr Effizienz erfüllen. Entwickelt wurde die Kesselliste mit dem Institut für energieoptimierte Systeme an der Hochschule Ostfalia.

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Kosten & Preise von Gasheizungen

Die wichtigsten Fakten auf einen Blick

  • Umstellung von Öl auf Gas empfiehlt sich wegen geringerer Emissionswerte und geringerer Kosten für Wartung
  • Preis für durchschnittliche Gaszentralheizung: 6.000 bis 9.000 Euro; Gasetagenheizung: 3.500 bis 5.000 Euro (nur Wärmeerzeuger)
  • Wartungskosten für Gasheizung im Schnitt zwischen 100 und 250 Euro pro Jahr

Was kostet eine neue Gasheizung?

Die Kosten einer neuen Gasheizung hängen von einer ganzen Reihe von Faktoren ab. Dazu zählen etwa die Leistung der Gasheizung (Dimensionierung), die verwendete Technik (zum Beispiel Brennwert), die Größe des Wasserspeichers, die Abgasleitung und eine eventuell nötige Schornsteinsanierung sowie anfallende Kosten für Lieferung, Installation und Inbetriebnahme. Der Komplettpreis inklusive Einbau für eine durchschnittliche Gaszentralheizung liegt im Einfamilienhaus etwa zwischen 6.000 und 9.000 Euro. Der Preis für eine Gasetagenheizung variiert im Schnitt zwischen 3.500 und 5.000 Euro. In beiden Fällen handelt es sich jedoch nur um die Kosten für den Wärmeerzeuger. Austausch oder Installation neuer Heizrohre oder Heizkörper sind beispielsweise nicht enthalten.

Preise und Kosten aufgeschlüsselt

Die Gesamtkosten für eine Gasheizung hängen von vielen verschiedenen Faktoren ab. Ist zum Beispiel ein Gasanschluss vorhanden? Muss eine neue Abgasleitung her oder kann die vorhandene genutzt werden? Ist eine alte Ölheizung inklusive Tanks zu entsorgen? Das alles kann die Anschaffungskosten und die Einbaukosten beziehungsweise Installationskosten in die Höhe treiben, wie die Übersicht über einige Komponenten einer Gasheizung zeigt:

KomponentePreise (ungefähre Angabe)
Gas-Brennwertgerät wandhängend 2.500 bis 4.000 Euro
Gas-Brennwertgerät bodenstehend 3.500 bis 6.000 Euro
Gas-Niedertemperaturkessel 1.500 bis 2.000 Euro
Wasserspeicher 500 bis 1.500 Euro
Abgasleitung (inkl. Montage) 600 bis 1.500 Euro
Montage und Inbetriebnahme300 bis 500 Euro
Demontage alter Heizung150 bis 300 Euro
hydraulischer Abgleich500 bis 900 Euro
Gasanschluss500 bis 2.500 Euro

Preise für Gasheizungen im Vergleich

Eine pauschale Aussage zu den Preisen bestimmter Hersteller ist kaum möglich. Dazu ist das Angebot der Hersteller zu groß. Zudem sind die individuellen Anforderungen an eine Gasheizung zu unterschiedlich, ebenso das Preisniveau in den verschiedenen Regionen Deutschlands. Ein Gasheizungs-Preisvergleich ist daher nur im Einzelfall möglich. Am besten holen Sie dazu mehrere Angebote ein und vergleichen diese – optimalerweise gemeinsam mit einem unabhängigen Energieberater.

Wartungskosten: Wie hoch sind sie und wer übernimmt sie?

Eine Gasheizung sollte mindestens einmal jährlich von einem Fachhandwerker gewartet werden. Dazu kommen etwa alle zwei bis drei Jahre Prüfungen durch den Schornsteinfeger. Kalkulieren Sie für eine umfassende Wartung im Ein- oder Zweifamilienhaus Kosten zwischen 100 und 250 Euro ein. Wer in Mietwohnungen die Kosten für die Wartung übernimmt, hängt vom jeweiligen Mietvertrag ab. Üblicherweise sind die Wartungskosten Teil der Betriebskosten. Das heißt alle Mieter teilen sich diese Kosten und finden diese in der jährlichen Betriebskostenabrechnung.

Kosten für die Umrüstung auf eine Gasheizung: Wie sinnvoll und wie teuer ist das?

Eine Umstellung von Öl auf Gas als Wärmeenergie kann aus vielerlei Gründen sinnvoll sein. Dazu zählen womöglich geringere Energiepreise, niedrigere Wartungskosten und bessere Emissionswerte. Für eine komplette Sanierung und den Einbau einer Gas-Brennwertheizung inklusive aller nötigen Umbaumaßnahmen müssen Sie bei einem durchschnittlichen Ein- oder Zweifamilienhaus etwa 10.000 Euro einkalkulieren.

Eine Umstellung auf Gas empfiehlt sich besonders, wenn eine Sanierung der Ölheizung und damit eine entsprechende Investition sowieso auf dem Plan stehen. Auch die Umrüstung einer Nachtspeicherheizung auf eine Gasheizung kann sich lohnen, wenn diese ohnehin erneuert werden müsste. Mit einer unabhängigen Energieberatung kann ermittelt werden, ob sich eine Umrüstung auf eine Gasheizung oder eine andere Heizanlage lohnt.

Wer seine Gasheizung mit Solar-Unterstützung versehen möchte, hat die Wahl zwischen einer Solarthermieanlage für Warmwasser sowie einer Solarthermieanlage für Warmwasser und Heizung. Die Kosten für Solarthermie liegen für ein durchschnittliches Einfamilienhaus bei rund 5.000 (nur Warmwasser) beziehungsweise 10.000 Euro (Warmwasser und Heizung).

Schritt für Schritt zur Solarthermie

Unser Leitfaden zeigt Ihnen, worauf Sie bei Planung und Installation von Solarthermie achten sollten.

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Wie hoch sind die Heizkosten und die Betriebskosten einer Gasheizung?

Heizkosten vergleichen mit dem Heizspiegel

Neben den Anschaffungskosten sind die laufenden Betriebskosten entscheidend für die Wirtschaftlichkeit einer Gasheizung. Diese setzen sich aus vier Posten zusammen:

  • dem Brennstoff, also Erdgas oder Flüssiggas,
  • der Betriebsenergie, also dem Stromverbrauch zum Betrieb der Heizungselemente, vor allem der Umwälzpumpe,
  • der Wartung und Instandhaltung sowie
  • der Prüfung durch den Schornsteinfeger.

In einer durchschnittlichen Wohnung in einem Mehrfamilienhaus und in einem durchschnittlichen Einfamilienhaus fallen folgende Heizkosten und Betriebskosten für eine Gasheizung an:

Kosten in Euro/JahrWohnung
(70 m²)
Einfamilienhaus
(110 m²)
Heizkosten der Gasheizung8301.440
davon Betriebskosten der Gasheizung...ca. 270 bis 400
  • Betriebsenergie (v. a. Umwälzpumpe)
ca. 30 bis 40ca. 50 bis 100
  • Kosten für Wartung
...ca. 180 bis 250
  • Kosten für Schornsteinfeger
...ca. 40 bis 50
  • Kosten für Messdienstleister
......

Eigentümer, die ihre Betriebskosten für die Gasheizung senken wollen, sollten vor allem ihre Umwälzpumpe prüfen. Denn eine veraltete Pumpe sorgt im Einfamilienhaus im Schnitt für Stromkosten von 115 bis 172 Euro pro Jahr. Mit einer neuen Hocheffizienzpumpe lassen sich die jährlichen Kosten auf durchschnittlich 14 bis 29 Euro senken – eine Maßnahme, die sich innerhalb weniger Jahre bezahlt macht und mit 30 Prozent vom Staat gefördert wird.

Mieter mit zu hohen Betriebskosten sollten den Eigentümer auf den möglichen Pumpentausch und die Förderung aufmerksam machen. Außerdem sollten sie die Kosten für den Messdienstleister prüfen lassen.

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Förderung für die Gasheizung 2017

Die wichtigsten Fakten auf einen Blick

  • Fördermittel für Gasheizungen bei BAFA, KfW, Ländern oder Kommunen
  • individueller FördermittelCheck bei co2online
  • Bedingungen für Förderung unbedingt vor Beginn der Maßnahme prüfen

Förderung für neue Gasheizungen: die wichtigsten Infos

Wenn Sie sich eine neue Gasheizung anschaffen oder Ihre bestehende Heizung modernisieren möchten, können Sie vor allem bei der Förderbank KfW und beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) Fördermittel beantragen. Daneben gibt es Förderprogramme von Ländern und Kommunen. Doch was genau wird gefördert? Wie hoch ist eine Förderung? Wann können Sie einen Antrag stellen und welche Bedingungen müssen Sie erfüllen? Antworten auf diese und andere Fragen bietet der FördermittelCheck von co2online – passend zu Ihrer individuellen Maßnahme.

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Förderung für eine Gasheizung beantragen – Schritt für Schritt

Die KfW empfiehlt grundsätzlich ein Vorgehen in sechs Schritten, um Fördermittel für eine Gasheizung zu beantragen:

  1. Lassen Sie sich umfassend zu den Eigenschaften Ihrer Immobilie beraten. Einen qualifizierten Experten für Energieeffizienz finden Sie auf der Seite www.energie-effizienz-experten.de.
  2. Beauftragen Sie einen Experten mit der Erstellung eines Sanierungskonzepts.
  3. Nutzen Sie alle Fördermöglichkeiten für verschiedene Umbaumaßnahmen.
  4. Beantragen Sie den Investitionszuschuss online oder per Post, bevor Sie mit den Umbaumaßnahmen beginnen.
  5. Starten Sie mit der Sanierung.
  6. Identifizieren Sie sich online im KfW-Zuschussportal oder reichen Sie einen „Verwendungsnachweis“ ein, um Ihren Zuschuss zu erhalten.

Je nach Förderprogramm können die einzelnen Schritte anders aussehen. Wichtig ist, die genauen Bedingungen vor Beginn der Maßnahme zu prüfen und nicht erst währenddessen oder nachher. Denn viele Fördermittel müssen vorher beantragt werden oder es gelten andere Bedingungen, die zu beachten sind.

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Einbau einer neuen Gasheizung

Die wichtigsten Fakten auf einen Blick

  • Erneuern einer Gasheizung nach 15 bis 20 Jahren empfohlen
  • hohe Einsparung von Betriebskosten und CO2 durch Kombination von Gasheizung und Solarthermieanlage
  • hydraulischen Abgleich nach Einbau nicht vergessen

Gasheizung erneuern: Wann ist es sinnvoll?

Generell gilt: Ab einem Alter von 15 bis 20 Jahren sind Gasheizungen in der Regel veraltet. Dann empfiehlt sich eine Erneuerung der Anlage, um vom geringeren Energieverbrauch moderner Geräte zu profitieren und den CO2-Ausstoß zu senken. Falls Ihre Heizung noch nicht mit Brennwerttechnik ausgerüstet ist, lohnt sich eine Modernisierung in fast jedem Fall. Beim Austausch eines alten und inzwischen sehr seltenen Konstanttemperaturkessels durch einen Brennwertkessel können Sie im Schnitt 30 Prozent Kosten einsparen. Bei dem Austausch eines Niedertemperaturkessels durch einen Brennwertkessel sind es durchschnittlich 10 Prozent.

Noch mehr Kosten und CO2 können Sie einsparen, wenn Sie Ihre Gasheizung mit Brennwerttechnik mit einer Solarthermieanlage kombinieren. Prüfen können Sie die verschiedenen Möglichkeiten mit dem ModernisierungsCheck von co2online.

Anschaffung und Einbau einer neuen Gasheizung: Darauf sollten Sie achten

Bei der Anschaffung und dem Einbau einer neuen Gasheizung oder der Modernisierung Ihrer alten Heizungsanlage sollten Sie darauf achten, dass die Anlage Ihrem Wärmebedarf entspricht. Ermitteln sollte den ein Fachmann. Sie haben die Wahl zwischen bodenstehenden und an der Wand hängenden Geräten. Bei einer umfangreichen Modernisierung können Sie zudem den Ort bestimmen, an dem die Heizung aufgestellt werden soll. Üblicherweise befindet sich dieser im Keller. Doch auch in der Wohnung oder unter dem Dach kann eine Gasheizung installiert werden. Für letzteres spricht der kurze Transportweg für Abgase. Bei einer neuen Gasheizung unter dem Dach ist die Statik zu prüfen, wenn Solarthermie für Heizung und Warmwasser mit einem entsprechend großen und schweren Speicher genutzt wird.

Beim Einbau einer neuen Gasheizung sollten Sie zudem generell einen hydraulischen Abgleich durchführen lassen. Dabei werden alle Bestandteile der Heizungsanlage optimal aufeinander eingestellt, um den Gasverbrauch zu minimieren und störende Geräusche zu vermeiden.

Hersteller von Gasheizungen

Gasheizungen gibt es nicht nur von den Herstellern Brötje, Buderus, Junkers, Oertli, Remeha, Vaillant (sprich „Weiland“), Viessmann, Weishaupt und Wolf, deren Geräte die Stiftung Warentest untersucht hat. Auch andere Firmen bieten Heizungen mit Erdgas an. Der Name des Herstellers einer Gasheizung sollte bei den Kriterien für die Auswahl nicht an erster Stelle stehen. Das zeigen auch die erwähnten Testergebnisse, denn dort wurden alle Geräte mit „Gut“ bewertet. Es gibt also meist keine grundlegenden Vorteile bei dem einen oder anderen Hersteller. Einen aktuellen Überblick über Hersteller effizienter Gasheizungen bietet die Kesselliste von proKlima.

Wichtiger als der Hersteller ist, dass die Gasheizung zum Wärmebedarf passt und dass auch das Gesamtpaket stimmt (zum Beispiel der richtige Speicher oder die Kombination mit Solarthermie). Deshalb ist eine unabhängige Energieberatung für eine neue Gasheizung so wichtig. Einen Fachmann vor Ort finden Sie mit unserem Branchenbuch „Rat und Tat“.

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