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KfW-Förderung: Alle Fördermittel und Zuschüsse für die energetische Modernisierung

Die bundeseigene Förderbank KfW finanziert das Bauen und den Kauf von energieeffizienten Gebäuden, das energetische Sanieren oder den Umbau sowie die Nutzung erneuerbarer Energien mit umfangreichen Fördermitteln. In diesem Artikel finden Sie aktuelle Infos zu den relevanten KfW-Programmen. Alle Förderungen, auch über die KfW hinaus, können Sie mit dem FördermittelCheck ermitteln:

FördermittelCheck: Förderungen finden

Prüfen Sie, welche Fördermittel es für Ihre Maßnahme gibt. Alle Zuschüsse und Kredite von Bund, Ländern, Kommunen und Versorgern:

Die wichtigsten Fakten auf einen Blick

  • KfW bietet Darlehen und Zuschüsse
  • Förderung ist stets an Bedingungen geknüpft
  • Förderantrag muss vor dem Beginn der Umsetzung gestellt werden
  • Energieeffizienz-Experten sind in der Regel einzubeziehen
  • Kredite werden über herkömmliche Banken beantragt, Zuschüsse über das KfW-Zuschussportal

Aktuelle Änderungen zur KfW-Förderung 2020

Im Zuge des von der Bundesregierung beschlossenen Klimapakets gab es zum 1. Januar 2020 Änderungen bei den KfW-Förderprogrammen im Bereich Energieeffizient Bauen und Sanieren. Weitere Neuerungen sind am 24. Januar 2020 in Kraft getreten. Oft handelt es sich dabei um höhere Tilgungs- und Investitionszuschüsse sowie Kreditbeträge. Einige Maßnahmen entfallen bei der KfW und werden vom BAFA übernommen. Betroffen sind die Förderprogramme

  • Energieeffizient Sanieren – Kredit (151 / 152)
  • Energieeffizient Bauen – Kredit (153)
  • Energieeffizient Sanieren – Ergänzungskredit (167)
  • Energieeffizient Sanieren – Zuschuss (430).

Wir haben auf dieser Seite die seit dem 24. Januar gültigen Zahlen für Sie aufgelistet. Informationen zu allen Änderungen finden Sie auch direkt bei der KfW und beim BAFA.

Ein paar allgemeine Informationen vorweg, bevor die Details zu den einzelnen Förderprogrammen folgen: Die KfW ist die Förderbank des Bundes. 1948 als „Kreditanstalt für Wiederaufbau“ gegründet, unterstützt sie heute Vorhaben, die wirtschaftlichen, sozialen oder ökologischen Belangen dienen. Dazu gehört auch die energetische Optimierung der Gebäude in Deutschland, da dies die Gebäude wirtschaftlicher macht und dem Klimaschutz zugutekommt.

Hier finden Sie die wichtigsten allgemeinen Informationen zur KfW-Förderung für Bauen und Sanieren. Anschließend folgt eine detaillierte Konditionenübersicht zu den einzelnen Förderprogrammen.

Was ist eine KfW-Förderung?

Eine finanzielle Unterstützung. Diese kann, je nach Förderprogramm, in Form eines Zuschusses oder eines Darlehens erfolgen. Die Förderung ist stets an Bedingungen geknüpft, die in der Regel über den gesetzlich festgeschriebenen Mindeststandard hinausgehen. So müssen beispielsweise beim Dämmen die Standards der verschiedenen KfW-Effizienzhäuser erreicht werden, die anspruchsvoller sind, als sie die Energieeinsparverordnung (EnEV) vorgibt.

Lohnt sich eine KfW-Förderung?

In der Regel schon. Viele Kredite der KfW haben Jahreszinsen und Laufzeiten, die andere Banken so nicht anbieten können.

  • Bei den Laufzeiten der Darlehen ist zu beachten, dass die Zinsbindung nach zehn Jahren endet. Es kann also im Anschluss auch eine höhere Verzinsung der Restschulden geben. Eine Finanzierung ganz ohne Darlehen ist natürlich noch besser. Denn dann fallen keinerlei Zinsen an.
  • Aber die Zuschüsse lohnen sich auf jeden Fall, weil diese nicht zurückgezahlt werden müssen. Immer vorausgesetzt natürlich, dass die Konditionen, an die die Förderung geknüpft sind, sinnvoll für das eigene Vorhaben sind.

Wie hoch ist eine KfW-Förderung?

Ganz unterschiedlich. Bei Krediten werden häufig sogar 100 Prozent der Investitionen vorgestreckt. Bei Zuschüssen werden bis zu 40 Prozent der förderfähigen Kosten übernommen. Zusätzlich zum Anteil ist zumeist eine Höchstsumme festgeschrieben, die die Fördersumme begrenzt. Einige Förderprogramme können auch miteinander kombiniert werden. Für konkretere Informationen zur Höhe und zum jeweiligen Jahreszins ist ein Blick in die Kurzinfos mit der jeweiligen Konditionenübersicht nötig, die unten folgt.

Schritt für Schritt zur KfW-Förderung: Wo, wann und wie beantrage ich eine KfW-Förderung?

Die KfW empfiehlt grundsätzlich ein Vorgehen in fünf Schritten, um Fördermittel zu beantragen:

  1. Machen Sie eine Energieberatung. Einen qualifizierten Experten für Energieeffizienz finden Sie auf der Seite www.energie-effizienz-experten.de. Erstellen Sie gemeinsam mit dem Energieberater ein Sanierungskonzept für Ihr Haus.
  2. Prüfen Sie, welche Förderprogramme Sie kombinieren können und nutzen Sie alle Fördermöglichkeiten für verschiedene Umbaumaßnahmen.
  3. Stellen Sie den KfW-Förderantrag, bevor Sie mit den Umbaumaßnahmen beginnen. Einen Investitionszuschuss können Sie online auf dem KfW-Zuschussportal stellen oder per Post an die KfW senden. Förderkredite mit TIlgungszuschüssen beantragen Sie über Ihre Hausbank, da die KfW keine eigenen Filialen betreibt.
  4. Die KfW prüft den Antrag und gibt der Bank die Förderzusage, wenn alle Voraussetzungen erfüllt sind. Jetzt können Sie den Kreditvertrag bei Ihrer Bank abschließen und mit der Sanierung beginnen.
  5. Reichen Sie nach der Sanierung die „Bestätigung nach Durch­führung“ bei Ihrer Bank ein oder laden Sie diese auf dem KfW-Zuschussportal hoch. Anschließend wird Ihnen der Tilgungs­zuschuss gutgeschrieben.

Je nach Förderprogramm können die einzelnen Schritte anders aussehen. Wichtig ist, die genauen Bedingungen vor Beginn der Maßnahme zu prüfen und nicht erst währenddessen oder nachher.

Bei Fragen können Sie sich auch direkt an das kostenlose Service-Telefon der KfW wenden: 0800 539 9002

Wer kann eine KfW-Förderung beantragen?

Das ist von Programm zu Programm unterschiedlich. So gibt es etwa Förderprogramme für Unternehmen, Handwerker, Familien oder für Hausbesitzer.

Der Antrag für einen KfW-Kredit muss immer über ein Kreditinstitut laufen. Häufig ist eine Energieberatung im Vorfeld eine Förderbedingung der KfW. Die entsprechenden Unterlagen sind dann mit dem Förderantrag einzureichen. Die Energieberatung selbst kann ebenfalls gefördert werden. Die Beratung muss zumeist von einem anerkannten Energieeffizienz-Experten durchgeführt werden. Diese finden Sie auf der Internetseite www.energie-effizienz-experten.de.

Wann wird eine KfW-Förderung ausgezahlt?

In der Regel unmittelbar nach Bewilligung der Förderung durch die KfW. Die Auszahlung erfolgt bei Krediten über den gewählten Finanzierungspartner und bei Zuschüssen direkt über die KfW.

Nach Abschluss der Maßnahmen müssen zumeist Handwerkerrechnung, Kaufbelege und Nachweise über die Erfüllung der Konditionen eingereicht werden. Die Rückzahlung richtet sich nach der im jeweiligen Programm festgeschriebenen Laufzeit. Bei Krediten ist häufig ein Tilgungszuschuss möglich, wenn alles ordnungs- und fristgemäß eingereicht und gezahlt wird.

In folgendem Video erklärt die KfW, wie eine Förderung beantragt wird:



Konditionenübersicht: Alle wichtigen KfW-Förderprogramme

Eine Förderung für Ihre Maßnahme ist nicht dabei?
Alle anderen KfW-Förderprogramme und viele weitere Finanzierungsmöglichkeiten finden Sie im FördermittelCheck.

Laufzeit der KfW-Kredite

Die KfW bietet folgende Laufzeiten für alle Darlehens an:

  • bis zu 10 Jahre Kreditlaufzeit bei 1 bis 2 tilgungsfreien Jahren
  • bis zu 20 Jahre Kreditlaufzeit bei 1 bis 3 tilgungsfreien Jahren
  • bis zu 30 Jahre Kreditlaufzeit bei 1 bis 5 tilgungsfreien Jahren
  • bis zu 10 Jahre Kreditlaufzeit mit vollständiger Tilgung zum Laufzeitende

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KfW-Förderprogramm 153 – Kredite und Zuschüsse

Sie möchten eine energieeffiziente Immobilie bauen oder kaufen?

Das KfW-Programm 153 Energieeffizient Bauen unterstützt Sie beim Neubau oder Ersterwerb eines KfW-Effizienzhauses 55, 40 oder 40 Plus. Beim Neubau sind die Bau- und Baunebenkosten (ohne Grundstückskosten) sowie die Kosten der Beratung, Planung und Baubegleitung förderfähig. Beim Kauf wird der Kaufpreis für das Wohngebäude (ohne Grundstückskosten) gefördert. Der Kredit übernimmt 100 Prozent der Baukosten, bis zu 120.000 Euro pro Wohneinheit.

Bei Nachweis des erreichten Effizienzhaus-Niveaus wird zusätzlich ein Tilgungszuschuss gewährt. Beim Effizienzhaus 40 Plus beträgt dieser 25 Prozent der Darlehenssumme (also maximal bis zu 30.000 Euro pro Wohneinheit). Für ein Effizienzhaus 40 sind es 20 Prozent (bis zu 24.000 Euro pro Wohneinheit). Und für ein Effizienzhaus 55 beträgt der Tilgungszuschuss 15 Prozent (bis zu 18.000 Euro pro Wohneinheit). Das Programm 153 unterstützt Sie auch bei der Umwidmung unbeheizter Nicht-Wohngebäude, zum Beispiel Scheunen, zu einem Wohngebäude.

Wenn Sie in Ihrem KfW-Effizienzhaus eine Öl-Heizung einbauen, erhalten Sie seit dem 1. Januar 2020 keine Förderung mehr.

Tipp: Mit dem KfW-Vorteilsrechner können Sie schnell und unkompliziert vergleichen, ob sich ein KfW-Kredit für Sie lohnt.

Alle weiteren Konditionen der einzelnen Förderprogramme (auch zum Jahreszins):

Zuschüsse über das Zuschussportal beantragen

Was bedeutet „KfW-Effizienzhaus"?

Ein KfW-Effizienzhaus ist ein definierter energetischer Standard, den ein Gebäude für eine KfW-Förderung einhalten muss. Ausschlaggebend ist die nach dem Begriff angegebene Kennzahl: Je kleiner die Kennzahl, desto geringer ist der Energiebedarf des Gebäudes – und desto mehr Geld gibt es von der KfW.

Es gibt die Standards KfW-Effizienzhaus 55, 70, 85, 100 und 115. Ermittelt wird der Standard aus dem Primärenergiebedarf und dem Transmissionswärmeverlust des Gebäudes. Für diese beiden Faktoren definiert die Energieeinsparverordnung (EnEV) Maximalwerte, die ein Gebäude nicht überschreiten darf. So erfüllt ein Effizienzhaus 100 genau die gesetzlichen Vorgaben der EnEV. Ein Effizienzhaus 85 benötigt hingegen nur 85 Prozent eines solchen Gebäudes und ein Effizienzhaus 70 nur 70 Prozent.

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KfW-Förderprogramm 124/134 – Kredite

Sie möchten Ihren energieeffizienten Neubau/-kauf selbst beziehen?

Aktenordner mit Aufschrift Fördermittel (KfW)(c) DOC RABE Media - Fotolia

Dann besteht die Möglichkeit, die KfW-Förderung 153 mit dem Wohneigentumsprogramm 124 zu kombinieren. Dieses fördert den Kauf oder den Bau Ihres Eigenheimes oder Ihrer Eigentumswohnung mit einem langfristigen zinsgünstigen Kredit. Der Kauf von Genossenschaftsanteilen ist mit dem Förderprogramm 134 möglich.

Mit diesen beiden Förderprogrammen können Sie bis zu 100 Prozent Ihrer Gesamtkosten finanzieren, maximal 50.000 Euro. Beim Bau gehören dazu die Kosten für Baugrundstück und Außenanlagen sowie Bau- und Baunebenkosten. Beim Kauf betrifft es den Kaufpreis inklusive Nebenkosten sowie die Kosten für Instandsetzung, Umbau und Modernisierung.

KfW-Förderprogramm 151/152 – Kredit

Sie möchten Ihr Haus oder Ihre Wohnung energetisch sanieren und hätten dafür gern einen Kredit?

Mit dem KfW-Förderprogramm 151 Energieeffizient Sanieren können Sie die energetische Sanierung Ihres Bestandsgebäudes zum KfW-Effizienzhaus fördern lassen – vorausgesetzt vor dem 1. Februar 2002 wurde der Bauantrag gestellt oder die Bauanzeige erstattet. Ebenfalls förderfähig sind Sanierungen von Bau­denkmalen oder Gebäuden mit besonders erhaltenswerter Bausubstanz und der Kauf von saniertem Wohnraum.

Nicht mehr gefördert werden seit dem 1. Januar 2020 Wärmeerzeuger auf Basis des Energie­trägers Öl. Dazu zählen zum Beispiel Öl-Brennwert­kessel oder eine ölbetriebene Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlage. Die Kosten dafür zählen also nicht mehr zu den förderfähigen Kosten.

Beim KfW-Programm 151 erhalten Sie einen langfristig zinsgünstigen Kredit in Höhe von bis zu 120.000 Euro pro Wohneinheit. Zusätzlich gibt es einen Tilgungszuschuss je nach KfW-Effizienzhaus-Standard. 25 Prozent sind es zum Beispiel für ein Effizienzhaus 115 oder ein Effizienzhaus Denkmal. Bei der Sanierung zum Effizienzhaus 55 erhalten Sie einen Zuschuss von 40 Prozent.

Für die Finanzierung von einzelnen energetischen Sanierungsmaßnahmen ist das KfW-Förderprogramm 152 geeignet. Wenn Sie keinen KfW-Effizienzhaus-Standard anstreben, werden auch folgende Einzelmaßnahmen gefördert:

Seit dem 1. Januar 2020 wird die Heizungsförderung für Einzelmaß­nahmen nahezu komplett vom BAFA übernommen. Die KfW-Förderung für Öl-Brennwert-Heizungen, Gas-Brennwert-Heizungen und ergänzende Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien sowie das Heizungs- und Lüftungspaket entfallen.

Die maximale Kredithöhe beim Programm 152 liegt bei 50.000 Euro je Wohneinheit. Der Tilgungszuschuss beträgt 20 Prozent.

Übersicht: Tilgungszuschüsse bei den KfW-Programmen 151/152

MaßnahmeTilgungs­zuschuss in ProzentTilgungs­zuschuss in Euro je Wohneinheit
KfW-Effizienzhaus 55 40 % von maximal 120.000 Euro Kreditbetrag bis zu 48.000 Euro
KfW-Effizienzhaus 70 35 % von maximal 120.000 Euro Kreditbetrag bis zu 42.000 Euro
KfW-Effizienzhaus 85 30 % von maximal 120.000 Euro Kreditbetrag bis zu 36.000 Euro
KfW-Effizienzhaus 10027,5 % von maximal 120.000 Euro Kreditbetrag bis zu 33.000 Euro
KfW-Effizienzhaus 115 25 % von maximal 120.000 Euro Kreditbetrag bis zu 30.000 Euro
KfW-Effizienzhaus Denkmal 25 % von maximal 120.000 Euro Kreditbetrag bis zu 30.000 Euro
Einzelmaßnahmen20 % von maximal 50.000 Euro Kreditbetrag bis zu 10.000 Euro

Alle weiteren Konditionen der einzelnen Förderprogramme (auch zum Jahreszins):

Das Dossier Sanierung & Modernisierung bietet Ihnen alle wichtigen Informationen für Ihr Modernisierungsvorhaben. Welche energetischen Sanierungsmaßnahmen sich für Ihr Gebäude lohnen, erfahren Sie mit dem ModernisierungsCheck.

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KfW-Förderprogramm 430 – Zuschuss

Sie möchten Ihr Haus oder Ihre Wohnung modernisieren und hätten dafür gern eine einmalige Finanzspritze?

Symbolbild für KfW-Förderung: Hammer, Zollstock und andere Werkzeuge mit bunten Holz-Bausteinen(c) PhotoSG - Fotolia.com

Privatpersonen, die keinen Kredit aus den KfW-Förderprogrammen 151 oder 152 aufnehmen wollen, können auch einen Investitionszuschuss über das Förderprogramm 430 beantragen.

Dieses Förderprogramm unterstützt die energetische Sanierung und Modernisierung von Ein- und Zweifamilienhäusern mit maximal zwei Wohneinheiten oder Eigentumswohnungen, für die vor dem 1. Februar 2002 der Bauantrag gestellt oder Bauanzeige erstattet wurde.

Gefördert werden eine Sanierung zu einem KfW-Effizienzhaus, Einzelmaßnahmen sowie das Sanieren von Baudenkmälern. Auch beim Kauf von saniertem Wohnraum greift das KfW-Förderprogramm 430. Nicht mehr gefördert werden seit dem 1. Januar 2020 Öl-Heizungen. Bei einer Sanierung zum oder dem Kauf eines Effizienzhauses zählen die Kosten für die Ölheizung also nicht mehr zu den förderfähigen Kosten.

Wie bei vielen anderen Förderungen gilt auch beim Programm 430: Je besser der KfW-Standard des sanierten oder gekauften Hauses ist, desto höher ist der Zuschuss zu den förderfähigen Investitionskosten.

  • KfW-Effizienzhaus 55: 40 Prozent Zuschuss, maximal 48.000 Euro pro Wohneinheit
  • KfW-Effizienzhaus 115 oder Effizienzhaus Denkmal: 25 Prozent Zuschuss, maximal 30.000 Euro

Für Einzelmaßnahmen wird ein Zuschuss von 20 Prozent der förderfähigen Investitionskosten gewährt, maximal 10.000 Euro pro Wohneinheit.

Seit dem 01.01.2020 wird die Heizungsförderung für Einzelmaß­nahmen nahezu komplett vom BAFA übernommen. Die KfW-Förderung für Öl-Brennwert-Heizungen, Gas-Brennwert-Heizungen und ergänzende Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien sowie das Heizungs- und Lüftungspaket entfallen.

Alle weiteren Konditionen der einzelnen Förderprogramme (auch zum Jahreszins):

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    Baukindergeld (424) – Zuschuss

    Sie möchten eine Unterstützung für den Ersterwerb von selbstgenutztem Wohneigentum für Familien mit Kindern?

    Die Baukindergeld-Förderung dient der finanziellen Unterstützung der Eigentumsbildung für Familien und Alleinerziehende in Deutschland mit mindestens einem, im gleichen Haushalt lebenden Kind unter 18 Jahren. Durch die Berücksichtigung bei der Gesamtfinanzierung senkt das Baukindergeld die individuelle Finanzierungsbelastung und ermöglicht oder erleichtert dadurch vielen Familien erst den Schritt ins Wohneigentum.

    Die Förderung erfolgt durch einen Investitionszuschuss in Höhe von 1.200 Euro pro Jahr für jedes Kind unter 18 Jahren über einen Zeitraum von maximal zehn Jahren. Insgesamt können Sie 12.000 Euro für jedes Kind erhalten, wenn Sie das errichtete oder erworbene Wohneigentum ununterbrochen zehn Jahre selbst für Wohnzwecke nutzen.

    In den Fördermittel-Details finden Sie weitere Informationen zum Baukindergeld.

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    KfW-Förderprogramm 431 – Zuschuss

    Sie möchten bei Ihrer Modernisierung fachmännisch betreut werden?

    Für eine professionelle Baubegleitung durch Sachverständige während der Sanierungsphase können Sie mit dem KfW-Förderprogramm Energieeffizient Sanieren – Baubegleitung einen Zuschuss in Höhe von 50 Prozent Ihrer förderfähigen Kosten (bis zu 4.000 Euro Zuschuss pro Antragsteller und Vorhaben) beantragen. Voraussetzung dafür ist eine Kombination mit einem der Förderprogramme 151, 152, 153 oder 430. Kompetente Fachleute für Ihre Sanierung & Modernisierung finden Sie mithilfe des Online-Branchenbuchs Rat und Tat.

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    KfW-Förderprogramm 433 – Zuschuss

    Sie möchten mit einer Brennstoffzelle Strom und Wärme erzeugen?

    Das KfW-Förderprogramm 433 richtet sich an Eigentümer von selbst genutzten oder vermieteten Ein- und Zweifamilienhäusern mit maximal zwei Wohneinheiten und auch an Eigentümer von Wohnungen in Wohnungseigentümergemeinschaften (WEG). Im Rahmen des Programms wird der Einbau von stationären Brennstoffzellensystemen mit einer elektrischen Leistung von mindestens 0,25 Kilowatt bis maximal 5,0 Kilowatt in neuen oder bestehenden Wohngebäuden gefördert.

    Dafür gibt es eine Grundförderung von 5.700 Euro und eine leistungsabhängige Zusatzförderung von 450 Euro je angefangener 100 Watt. Maximal 40 Prozent der Kosten werden bezuschusst. Wichtig ist, dass die Brennstoffzelle in die Wärme- und Stromversorgung des Gebäudes eingebunden wird, sodass gemäß des Prinzips der Kraft-Wärme-Kopplung Strom und Wärme effizient genutzt werden können.

    Zuschüsse über das Zuschussportal beantragen

    KfW-Förderprogramm 167 – Kredit

    Sie möchten zukünftig mit erneuerbaren Energien heizen?

    Das KfW-Förderprogramm Energieeffizient Sanieren – Ergänzungskredit fördert den Einsatz erneuerbarer Energien:

    • thermische Solarkollektoranlagen,
    • Biomasseanlagen (Holzvergaser, Pellet- oder Holzhackschnitzelheizungen),
    • Wärmepumpen sowie
    • Gas-Brennwertheizungen in Kombination mit einer Heizung auf Basis erneuerbarer Energien.

    Der Förderkredit gilt auch, wenn Sie sanierten Wohn­raum mit einer neuen Heizung kaufen. Er dient als Ergänzung zu Zuschüssen des BAFA; deshalb muss auch die Anlage den jeweiligen BAFA-Förderkriterien entsprechen. Die Kredithöhe beträgt maximal 50.000 Euro pro Wohneinheit. Die Summe aus Kredit und Investitionszuschuss darf dabei jedoch nicht höher sein als die Gesamtkosten der Heizungsumstellung.

    Kombinierte Heizungsanlagen auf Basis erneuerbarer Energien und Öl werden seit dem 1. Januar 2020 nicht mehr gefördert.

    KfW-Förderprogramm 270 – Kredit

    Sie möchten Solarstrom erzeugen?

    Fördermittel der KfW: Dach mit roten Dachziegeln und Solarzellen(c) Michael Böhm/Fotolia.com

    Mit dem KfW-Kredit Erneuerbare Energien – Standard – Photovoltaik werden alle Personen, Unternehmen oder Organisationen, die Sonnenenergie zur Stromerzeugung nutzen und in eine Photovoltaik-Anlage investieren, gefördert.

    Bis zu 100 Prozent der förderfähigen Nettoinvestitionskosten werden dabei gefördert, maximal 50 Millionen Euro pro Vorhaben. Voraussetzung ist, dass mindestens ein Teil des Stroms in das öffentliche Stromnetz eingespeist wird. Für solarthermische Anlagen zur privaten Nutzung (Ein- und Zweifamilienhäuser) stehen die Förderprogramme 151 und 153 zur Verfügung. Wärmepumpen und solarthermische Anlagen werden auch vom BAFA unterstützt.

    Alles Wissenswerte über Sonnenstrom erfahren Sie im Dossier Photovoltaik. Mit dem SolardachCheck finden Sie heraus, ob sich Ihr Dach für eine Photovoltaikanlage eignet.

    Kontaktdaten KfW

    Kostenfreie Servicehotline zu Bauen, Sanieren & Wohnwirtschaft:
    0800 539 9002
    Erreichbar von Montag bis Freitag zwischen 08.00 und 18.00 Uhr.

    Internet: www.kfw.de

    Post-Adresse:
    KfW Bankengruppe
    Hauptsitz Frankfurt am Main
    Palmengartenstraße 5-9
    60325 Frankfurt am Main

    Weitere Kontaktmöglichkeiten:
    www.kfw.de/KfW-Konzern/Kontakt

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    Nutzen Sie den FördermittelCheck, um Förderprogramme zu finden, die nicht in dieser Konditionenübersicht der KfW-Programme aufgeführt sind. Der ModernisierungsCheck zeigt Ihnen, welche Modernisierungsmaßnahmen für Ihr Gebäude sinnvoll sind und wie hoch die Einsparungen ausfallen können.

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