5. Wärmepumpen sind zu laut
Wärmepumpen funktionieren vereinfacht gesagt wie ein umgekehrter Kühlschrank. Daher haben die Geräte auch bei der Geräuschentwicklung viel gemeinsam: Meist rauschen und brummen sie vor sich hin. Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe erzeugt dabei zwischen 35 und 60 Dezibel, wobei neuere Modelle meist leiser sind als ältere. Ein Kühlschrank kommt im Schnitt auf etwa 40 Dezibel.
Für die Beschallung im Außenbereich gibt es selbstverständlich eine gesetzliche Regelung: So liegt die Lautstärke-Grenze laut Bundes-Immissionsschutzgesetz in einem reinen Wohngebiet tagsüber bei maximal 50 Dezibel, in der Nacht bei 35 Dezibel. In urbanen und Mischgebieten liegen die Grenzwerte etwas höher bei 60 (tags) bzw. 45 Dezibel (nachts).
Nun könnte man meinen, die besagten Luft-Wärmepumpen seien teilweise zu laut. Allerdings ist der Geräuschpegel nur so hoch, wenn man direkt neben dem Gerät steht. Einige Meter weiter kommt schon deutlich weniger an. Mit den in einigen Bundesländern geltenden Abstandsregeln für das Aufstellen von Wärmepumpen erfüllt man so in der Regel auch die Schallschutzgrenzen. Außerdem gelten seit dem 1. Januar 2026 strengere Vorgaben für die Lautstärke geförderter Wärmepumpen.