So sieht es in der Praxis aus
Der Heizstab ist meist im Warmwasserspeicher oder Pufferspeicher verbaut. Ein Energiemanagement-System oder ein spezieller PV-Überschussregler misst, wie viel Strom aktuell nicht im Haushalt verbraucht wird. Sobald ein Überschuss vorhanden ist, wird dieser gezielt zum Heizstab geleitet. Für das intelligente Energiemanagement, bei dem nur überschüssiger Strom aus der eigenen PV-Anlage genutzt werden soll, werden die Stromzählerdaten des jeweiligen Objektes herangezogen.
Die so gewonnenen Verbrauchsdaten werden an die Steuerung des Heizstabes übermittelt. Dieser wird nur dann aktiviert, wenn die PV-Anlage mehr Strom produziert als das Objekt insgesamt verbraucht. Der intelligente Heizstab reagiert bereits bei kleinen Strommengen und in Schaltschritten von meist 50 Watt innerhalb weniger Sekunden. Sinkt die Produktion der PV-Anlage oder steigt der Verbrauch des Objektes, sodass kein Überschuss mehr vorhanden ist, wird der Heizstab abgeschaltet.