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Wie funktioniert eine Ölheizung? Aufbau & Funktionsweise

Die Funktionsweise einer Ölheizung ist (vergleichsweise) simpel:

  1. Das Heizöl wird vom Öltank zum Ölbrenner im Heizkessel gepumpt und dort vorgewärmt, denn Heizöl brennt erst bei 55 Grad Celsius.
  2. Eine Düse sprüht es in den Brennraum, wo es entzündet wird.
  3. Die entstehende Wärme erhitzt das Heizungswasser, das eine Umwälzpumpe in die Heizkörper des Hauses beziehungsweise in den Pufferspeicher pumpt.

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Bei älteren Ölheizkesseln – dem Standardkessel oder dem Niedertemperaturkessel – entweichen die Abgase ungenutzt durch den Schornstein. Moderne Ölthermen mit Brennwerttechnik indes arbeiten mit Abgaswärmetauschern. Sie kühlen die Abgase ab und wandeln die entstehende Kondensationswärme in Heizungswärme um. So nutzen diese Ölbrennwertheizungen den Brennstoff beinahe verlustfrei.

Bei Ölheizungen mit Einstrangsystemen verläuft zwischen Öltank und Ölbrenner nur ein Rohr. Es wird nur so viel Öl wie benötigt in den Brennraum gepumpt. Bei Zweistrangsystemen wird nicht benötigtes Öl über ein zweites Rohr wieder in den Öltank zurückgeführt. Diese ständige Umwälzung lässt das Heizöl schneller altern. Außerdem wird der Verschleiß des Filters der Ölheizung, durch den das Öl läuft, beschleunigt.

Ölzentralheizungen sind die heutzutage üblichste Form von Ölheizungen. Es gibt aber auch dezentrale Formen der Ölheizung, die allerdings immer seltener genutzt werden: Mit einem Ölofen werden meist einzelne Zimmer beheizt. Das Heizöl für Ölofen kommt meist aus einem integrierten Tank, der per Hand aufzufüllen ist – oder per Leitung aus einem zentralen Öltank. Bei Neubauten spielen Ölöfen im Gegensatz zu Ölzentralheizungen keine Rolle mehr. Meist sind sie nur noch in unsanierten Altbauten, Ferien- oder Gartenhäusern oder in vereinzelten Räumen wie Werkstätten zu finden.

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