Ölheizung umrüsten auf Wärmepumpe: Kosten und Fördermittel

25.09.2026 Lesedauer: min Lea Wrobel

Zwei Männer stehen neben einer Wärmepumpe im Heizungskeller

Die Wärmepumpe ist Alternative zur Ölheizung, die sich schnell rechnen kann. Informieren Sie sich in diesem Artikel über die Kosten, Fördermöglichkeiten sowie Vor- und Nachteile der Umrüstung von einer Ölheizung auf eine Wärmepumpe.

Die wichtigsten Fakten im Überblick:

  • Umstieg von Öl auf Wärmepumpe kostet meist zwischen rund 13.000 und 32.000 Euro
  • 30 bis 80 % Förderung für Austausch
  • laufende Kosten mit Wärmepumpe deutlich niedriger als mit Ölheizung
  • Umrüstung mit Fachbetrieb planen
  • Öl-Hybridheizungen lohnen sich häufig nicht

Lohnt sich der Umstieg von Ölheizung auf Wärmepumpe?

Der Umstieg von einer Ölheizung auf eine Wärmepumpe kann sich lohnen – aktuelle staatliche Fördermittel senken die Anschaffungskosten spürbar. Zudem ermöglicht die Verwendung einer Wärmepumpe Heizkosteneinsparungen, insbesondere angesichts der steigenden Ölpreise.

Die Anschaffungskosten für eine Wärmepumpe in einem Ein- bis Zweifamilienhaus setzen sich wie folgt zusammen:

  • Wärmepumpe: je nach Wärmepumpenart zwischen 12.500 und 30.500 Euro
  • Erschließung der Wärmequelle: 0 bis 13.000 Euro
  • Demontage alter Öltanks: 400 bis 2.000 Euro
  • Entsorgung Restöl: 150 bis 500 Euro

Ob ein Wechsel von Ölheizung zu Wärmepumpe für Sie infrage kommt, hängt von den Gegebenheiten in Ihrem Gebäude ab. Eine gute Gebäudeisolierung sowie Niedertemperatur-Heizsysteme sind empfehlenswert, da Wärmepumpen mit niedrigen Vorlauftemperaturen effizienter arbeiten. In unserem Artikel zum Nachrüsten von Wärmepumpen erfahren Sie mehr über die notwendigen Voraussetzungen.

Eine Austauschpflicht für Ölheizungen gibt es aktuell nicht. Allerdings sind die laufenden Kosten mit Ölheizung schon seit Jahren wesentlich höher mit Wärmepumpe. Das zeigt der Heizspiegel am Beispiel eines durchschnittlichen Einfamilienhauses:

  • Ölheizung: 2.145 Euro
  • Wärmepumpe: 1.260 Euro

Bei der aktuellen Prognose für 2026 fällt der Unterschied noch größer aus:

  • Ölheizung: 2.745 Euro
  • Wärmepumpe: 1.300 Euro

So funktioniert eine Wärmepumpe

Wärmepumpen gewinnen Wärme aus der Umwelt – durch Außenluft, Boden oder Grundwasser. Mithilfe von Strom erhöhen sie die Temperatur der Umgebungswärme, um Gebäude zu heizen. Eine detaillierte Erklärung ist in unserem Übersichtsartikel "Wie funktioniert eine Wärmepumpe?" verfügbar.

Zum Artikel: Wie funktioniert eine Wärmepumpe?

Vor- und Nachteile: Umrüstung von Ölheizung auf Wärmepumpe

Die Kosten zur Umrüstung von Öl auf Wärmepumpe sind zwar hoch, dennoch bietet der Umstieg viele Vorteile. Er senkt langfristig die Heizkosten und schont die Umwelt durch geringeren CO2-Ausstoß. Im Folgenden die Vorteile einer Wärmepumpe:

  • Kosteneffizienz: Wärmepumpen sind effizienter und senken Heizkosten, während Ölheizungen anfälliger für Preisschwankungen bei fossilen Brennstoffen sind.
  • Unabhängigkeit: Mit einer Wärmepumpe sind Hausbesitzer*innen weniger abhängig von schwankenden Ölpreisen und können auf konstant verfügbare Energiequellen setzen.
  • Staatliche Förderung: Es besteht die Möglichkeit, dass der Staat 30 bis 80 Prozent der Investitionskosten übernimmt, was die Amortisationszeit erheblich reduziert.
  • Wertsteigerung: Die Installation einer Wärmepumpe kann langfristig gesehen eine wertvolle Investition sein, da sie den Immobilienwert steigt.
  • Vielseitigkeit: Im Vergleich zu Ölheizungen, die in der Regel nur heizen, können Wärmepumpen auch kühlen.
  • Umweltfreundlichkeit: Wärmepumpen reduzieren CO2-Emissionen und tragen zum Umweltschutz bei, im Gegensatz zu Ölheizungen, die fossile Brennstoffe verbrennen. Deshalb fällt für Wärmepumpen auch kein CO2-Preis an.
  • Kompakte Bauweise: Wärmepumpen sind kompakt und benötigen keinen Lagerraum für Öltanks.
Vorteile des Wechsels von einer Ölheizung zu einer Wärmepumpe, einschließlich Kosteneinsparungen und Umweltschutz

Kosten: Ölheizung umrüsten auf Wärmepumpe

Der Wechsel von einer Ölheizung zu einer Wärmepumpe geht mit verschiedenen Kosten einher. Die Gesamtkosten setzen sich im Wesentlichen aus der Anschaffung der Wärmepumpe, der Erschließung der Wärmequelle, der Demontage des alten Öltanks (einschließlich der Restölentsorgung) und dem hydraulischen Abgleich zusammen:

Wärmepumpe und Erschließung der Wärmequelle: Die Kosten umfassen die Anschaffung der Wärmepumpe und die Erschließung der Wärmequelle. Die Gesamtkosten variieren je nach Art der Wärmepumpe und liegen zwischen rund 13.000 und 46.000 Euro. Luft-Luft- und Luft-Wasser-Wärmepumpen sind kostengünstiger, während Erdwärmepumpen am oberen Ende der Preisspanne liegen.

Demontage alter Öltanks: Die Kosten für die Demontage der alten Ölheizung und der Öltanks variieren zwischen 400 und 2.000 Euro, abhängig von der Art des Tanks. Kunststofftanks sind in der Regel kostengünstiger, während Stahltanks teurer sind. Zusätzliche Kosten können durch Anfahrtskosten und die Restölentsorgung entstehen.

Entsorgung Restöl: Die Entsorgung von Restöl kostet üblicherweise zwischen 150 und 500 Euro pro angefangene 1.000 Liter. Eine Möglichkeit, diese Kosten zu senken ist, das alte Heizöl zu verkaufen, vorausgesetzt, es ist noch genug Öl im Tank. Es ist jedoch wichtig, dass die Entsorgung durch einen Fachbetrieb erfolgt. Sie dürfen das Öl nicht selbst abpumpen.

Kosten für den Wechsel von Ölheizung zu Luftwärmepumpe

Die Kosten für den Umstieg von einer Ölheizung auf eine Luftwärmepumpe setzen sich aus verschiedenen Faktoren zusammen. Eine Luftwärmepumpe kostet in der Regel zwischen 12.500 (Luft-Luft-Wärmepumpe) und 29.500 Euro (Luft-Wasser-Wärmepumpe). Für die Erschließung der Wärmequelle fallen keine zusätzlichen Kosten an, weil die Wärmequelle nicht extra erschlossen werden muss. Die staatliche Förderung beträgt 30 bis 80 Prozent. Die Öltank-Demontage und die Restöl-Entsorgung kosten etwa 550 bis 2.500 Euro. Das ergibt Gesamtkosten von 13.050 bis 33.000 Euro vor Abzug der Förderung.

Für mehr Informationen bitte scrollen bzw. ziehen

Faktoren
Luftwärmepumpe
Anschaffungskosten
12.500–29.500 €
Wärmequellen-Erschließung
keine Kosten
Tank- & Restöl-Entsorgung
550–2.500 €
Gesamtkosten
13.050–33.000 €
Förderung
30–80 %
Kosten für ein durchschnittliches Einfamilienhaus

Kosten für den Wechsel von Ölheizung zu einer Erdwärmepumpe

Der Umstieg von einer Ölheizung auf eine Erdwärmepumpe ist meist deutlich teurer. Denn eine Erdwärmepumpe kostet mit Speicher, Pumpe und Wärmemengenzähler im Schnitt schon etwa 30.500 Euro. Die Erschließung der Wärmequelle verursacht weitere Kosten von etwa 8.000 bis 16.000 Euro. Dazu kommt die Entsorgung von Öltanks und Restöl. Die Gesamtkosten belaufen sich daher auf rund 39.050 bis 49.000 Euro, ohne die potenzielle Förderung mit einzubeziehen. Die deckt maximal 80 Prozent der Anschaffungs- und Erschließungskosten. Förderfähig sind jedoch maximal 28.000 Euro. Für alles darüber hinaus gibt es keine Förderung.

Für mehr Informationen bitte scrollen bzw. ziehen

Faktoren
Erdwärmepumpe
Anschaffung
30.500 €
Wärmequelle
8.000–16.000 €
Öltank/Restöl
550–2.500 €
Gesamtkosten
39.050–49.000 €
Förderung
30–80 %
Umrüstungskosten Ölheizung zur Wärmepumpe im Einfamilienhaus

Kosten für den Wechsel von Ölheizung zu Grundwasser-Wärmepumpe

Die Kosten für den Umstieg von einer Ölheizung auf eine Grundwasser-Wärmepumpe sind meist noch etwas höher. Eine Grundwasser-Wärmepumpe kostet im Schnitt etwa 28.500 Euro (inklusive Speicher, Pumpe und Wärmemengenzähler). Für die Erschließung der Wärmequelle (Bohrungen) fallen Kosten von durchschnittlich 16.000 Euro an. Dazu kommen die Kosten für Öltanks und Restöl. So ergeben sich Gesamtkosten von etwa 45.050 bis 47.000 Euro.

Für mehr Informationen bitte scrollen bzw. ziehen

Faktoren
Grundwasser-Wärmepumpe
Anschaffungskosten
28.500 €
Wärmequelle
16.000 €
Restöl/Öltank
550–2.500 €
Gesamtkosten
45.050–47.000 €
Förderung
30–80 %
Umrüstungskosten Ölheizung zur Wärmepumpe im Einfamilienhaus

Hinweis zu den Kosten: Schwankende Preise und zahlreiche Einflussfaktoren bestimmen die Kosten. Die hier genannten Angaben sind daher nur als Orientierungshilfe zu verstehen. Für genaue Kostenangaben empfehlen wir ein individuelles Angebot von Ihrem Fachbetrieb.

Zur Expertensuche

Was ist billiger? Heizen mit Öl oder Wärmepumpe?

Obwohl die Investition bei Wärmepumpen höher ist, sind sie aufgrund niedrigerer Betriebskosten langfristig deutlich kostengünstiger. Wie das bei der Alternative Bio-Heizöl aussieht, können Sie in unserem dazugehörigen Artikel nachlesen.

Heizkörper neben Sofa

Fördermittel: Ölheizung umrüsten auf Wärmepumpe

Beim Austausch einer alten Ölheizung gegen eine Wärmepumpe sind 30 bis 80 Prozent Förderung möglich. Die Boni werden addiert, der Gesamtzuschuss für den Heizungstausch ist jedoch auf 80 Prozent für maximal 28.000 Euro begrenzt.

  • 30 % Basis-Förderung für Wärmepumpen
  • 16 % Klima-Geschwindigkeitsbonus
  • 10 bis 40 % Einkommensbonus

Eine Alternative zur BEG-Förderung ist der Steuerbonus für Wärmepumpen im Bestandsbau. Damit lassen sich 20 Prozent der Ausgaben abdecken. Über drei Jahre können Sie so bis zu 40.000 Euro steuerlich absetzen, vorausgesetzt, das Gebäude ist zum Zeitpunkt der Installation mindestens zehn Jahre alt. In den meisten Fällen ist aber die BEG-Förderung attraktiver.

Nutzen Sie unseren kostenfreien FördermittelCheck, um einen Überblick über die möglichen Förderprogrammen für Heizungswechsel zu erhalten:

Zum FördermittelCheck

So funktioniert`s: Ölheizung durch eine Wärmepumpe ersetzen

Für einen problemlosen Übergang von einer Ölheizung zu einer Wärmepumpe ist eine sorgfältige Planung entscheidend. Folgend die Schritte für die Umrüstung im Detail:

  • Planung mit dem Fachbetrieb: Besprechen Sie mit Ihrem Heizungsinstallateur oder Ihrer Heizungsinstallateurin die Möglichkeit des Wechsels zur Wärmepumpe. Planen Sie gemeinsam die konkreten Schritte und legen Sie einen Zeitplan fest.
  • Beantragung der Förderung: Für den Wechsel zur Wärmepumpe kann die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) genutzt werden.
  • Einhaltung von Genehmigungen: Luftwärmepumpen erfordern normalerweise keine Genehmigung. Bei einer Planung zur Umstellung auf eine Wasser-Wasser-Wärmepumpe und Sole-Wasser-Wärmepumpe ist jedoch eine Genehmigung erforderlich.
  • Demontage der alten Ölheizung: Sind alle Genehmigungen und Anträge geklärt, kann die Heizungsfachkraft den Ölkessel- und -tank demontieren und entsorgen.
  • Installation der Wärmepumpe: Der Fachbetrieb erschließt zunächst die Wärmequelle und installiert dann die Wärmepumpe sowie einen passenden Wärmespeicher. Bei Luftwärmepumpen gestaltet sich das einfacher, da die Wärmequelle mit der Aufstellung des Geräts erschlossen wird. Anschließend werden die Anschlussrohre von der Wärmepumpe zum Speicher im Haus verlegt.
  • Optimierung der Heizkörper: Während der Heizungssanierung können kleinere Heizkörper erneuert werden.
  • Einstellung der Wärmepumpe: Eine optimale Einstellung der Wärmepumpe durch die Heizungsfachkraft ist entscheidend. Hierzu gehört die Regelung der Vorlauftemperatur, Warmwassertemperatur und der hydraulische Abgleich für eine effiziente Wärmeverteilung.
  • Einreichen des Verwendungsnachweises für Fördermittel: Damit das Fördergeld ausgezahlt wird, müssen Anlagenbesitzer*innen bestimmte Maßnahmen nachweisen.
Die Checkliste für die Umstellung von Ölheizung auf Wärmepumpe listet alle wichtigen Schritte auf.

Tipps für den Wechsel von Ölheizung zur Wärmepumpe

Um einen reibungslosen Ablauf bei der Umstellung von einer Ölheizung auf eine Wärmepumpe sicherzustellen, sollten auch die folgenden Punkte beachtet werden:

  • Vorab den Öltank entleeren: Die Entleerung des Öltanks vor dem Wechsel spart Demontagekosten und maximiert die Nutzung des bereits gekauften Brennstoffs.
  • Integration einer Photovoltaikanlage: Eine Photovoltaikanlage auf dem Dach kann kostengünstigen Strom für den Betrieb der Wärmepumpe liefern und so zusätzliche Heizkosten reduzieren.
  • Wechsel außerhalb der Heizperiode: Planen Sie den Wechsel außerhalb der Heizsaison, um reibungslose Arbeitsabläufe sicherzustellen und Engpässe bei Fachkräften zu vermeiden.

Wärmepumpe richtig dimensionieren

Alte Ölkessel sind oft zu groß dimensioniert. Das bedeutet, dass sie eine höhere Heizleistung haben, als tatsächlich notwendig ist, um ein Gebäude effizient zu beheizen. Im Gegensatz dazu arbeitet eine korrekt dimensionierte Wärmepumpe besonders effizient. Die Dimensionierung hängt maßgeblich von der Heizlast ab. Fachbetriebe für Heizungstechnik können dabei helfen, genau zu rechnen und die passende Lösung für Ihr Gebäude zu finden.

Kann man eine alte Ölheizung mit einer Wärmepumpe kombinieren?

Ölheizungen lassen sich mit Wärmepumpen in einer Hybridlösung kombinieren. Dabei übernimmt die Wärmepumpe die Heizung bei moderaten Temperaturen, die Ölheizung springt bei höherem Bedarf ein. Allerdings sind ältere Ölheizungen oft ineffizient, weshalb die Einsparungen durch eine Hybridlösung minimal sein können.

Daher empfiehlt es sich, direkt auf eine Wärmepumpe umzusteigen. Diese sind erheblich effizienter, sparen langfristig Kosten und bieten eine umweltfreundliche, von fossilen Brennstoffen unabhängige Heizlösung. Zudem gibt es derzeit bis zu 80 Prozent staatliche Förderung für den Austausch einer alten Ölheizung gegen eine Wärmepumpe.

Nutzen Sie unseren kostenlosen WärmepumpenCheck, um herauszufinden, welche Voraussetzungen Ihr Gebäude für erfüllen sollte:

Zum WärmepumpenCheck
Ehepaar Breit steht neben der Wärmepumpe im Heizungskeller
Familie Breit im Heizungskeller

Erfahrungen mit der Umrüstung von Ölheizung auf Wärmepumpe: Berichte unserer Community

Im Jahr 2019 erwarb Familie Breit ein Einfamilienhaus und begann mit umfangreichen Modernisierungsarbeiten. Zwei Jahre später fiel ihre 27 Jahre alte Ölheizung aus. Eine Umstellung auf Gasheizung war wegen des fehlenden Gasanschlusses und aus Umweltschutzgründen keine Option. Auch eine Pelletheizung kam aufgrund von Platzmangel nicht infrage. Nach umfassenden Recherchen entschied sich die Familie für eine Wärmepumpe zur Beheizung und Warmwasserversorgung.

Die staatliche Förderung für den Wechsel von Öl zu Wärmepumpe ermöglichte der Familie eine Förderung von 45 Prozent der Kosten für die Wärmepumpe, Erdbohrungen und Dämmmaßnahmen in der Garage. Im ausführlichen Erfahrungsbericht erfahren Sie mehr über Familie Breits Umrüstung von einer Ölheizung zur Wärmepumpe.

Den vollständigen Bericht lesen

Über die Autorin

Lea Wrobel

Lea Wrobel (extern) ist seit 2022 freiberuflich für co2online tätig. In dieser Zeit hat sie vor allem zu Themen wie Wärmepumpen, Dämmung sowie Öl als Heizmittel geschrieben. Mit einem Hintergrund in Geographie und internationaler Zusammenarbeit arbeitet sie als Autorin und Redakteurin überwiegend für NGOs und Stiftungen.

Zum Autor*innenprofil
Empfehlungen der Redaktion

Weitere Artikel zum Thema „Ölheizung“