Herzlich Willkommen beim Mitmach-Projekt „Wärmepumpe? Kann ich!“
Die größte Hürde beim Heizungstausch ist oft die Unsicherheit, ob eine Wärmepumpe das eigene Haus überhaupt effizient beheizen kann. Studien zeigen, dass viele Haushalte diese Frage falsch einschätzen – und deshalb zögern. Diese Lücke will das Projekt „Wärmepumpe? Kann ich!“ schließen: Wir begleiten 200 Hauseigentümer wissenschaftlich dabei, die Eignung ihres Gebäudes für eine Wärmepumpe selbst zu prüfen.
„Kann mein Haus Wärmepumpe?“ Diese Frage stellen sich viele Hauseigentümer*innen, etwa wenn der Austausch der alten Heizung ansteht. Oft herrscht dann Unsicherheit: Reicht die Leistung einer Wärmepumpe für mein Haus? Muss ich vorher dämmen oder Heizkörper tauschen? Genau hier setzt das Projekt „Wärmepumpe? Kann ich!“ an.
Gemeinsam mit 200 Haushalten testen wir im Winter 2026/27, wie gut ihre Bestandsgebäude für das Heizen mit Wärmepumpe geeignet sind - und ob man das als Eigentümer*in selbst herausfinden kann. Mit Anleitung und Unterstützung durch das Projektteam senken die Teilnehmenden die Vorlauftemperatur ihrer Gas- oder Öl-Heizung auf maximal 55 °C. Die Vorlauftemperatur beschreibt die Temperatur, auf die die Heizung (exakt ausgedrückt: der Wärmeerzeuger) das Heizwasser erhitzt, bevor es dann in die Heizkörper oder die Fußbodenheizung fließt. Und warum 55 °C? Das ist die Temperatur, mit der eine Wärmepumpe in der Regel effizient betrieben werden kann. Die Eigentümer*innen beobachten dann, ob es im Haus wie gewohnt ausreichend warm wird. So erfahren sie, ob ihr Haus schon jetzt bereit für eine Wärmepumpe ist, oder ob zuvor weitere Maßnahmen nötig sind.