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Erdüberlastungstag am 22. August: Wie Verbraucher Ressourcen schonen und Geld sparen können

Tipps für weniger CO2 und niedrigere Kosten / Ressourcenverbrauch durch Corona-Krise gesunken / Infografik zeigt einfache Schritte für klimafreundlicheren Alltag

Berlin, 21. August 2020. Verbraucher können mit einfachen Mitteln weniger Ressourcen verbrauchen und gleichzeitig Geld sparen. Darauf macht die gemeinnützige Beratungsgesellschaft co2online (www.co2online.de/wirksam) zum Erdüberlastungstag aufmerksam.

Mit dem Erdüberlastungstag („Earth Overshoot Day“) wird auf den zu hohen Verbrauch natürlicher Ressourcen hingewiesen. In diesem Jahr fällt er auf den 22. August. Laut Berechnungen sind an diesem Tag bereits alle Ressourcen verbraucht, die die Erde innerhalb eines Jahres wiederherstellen kann.

Wegen der Corona-Krise ist der Verbrauch zwar gesunken. Für das nächste Jahr rechnen Experten aber wieder mit steigenden Zahlen.

Tipps für weniger CO2 – häufig kostenlos und schnell umsetzbar

Wie Beispiele von co2online zeigen, lässt sich der Verbrauch von Ressourcen oft mit wenig Aufwand senken. Einige Tipps sind innerhalb von Minuten umzusetzen und verringern häufig auch die Kosten.

1. Biogas, Ökostrom und Solarenergie nutzen

Der Wechsel des Anbieters für Gas und Strom zählt zu den wirkungsvollsten und schnellsten Schritten für einen geringeren Ressourcenverbrauch. Mit Biogas lassen sich rund 1.500 kg CO2 pro Person und Jahr vermeiden, mit Ökostrom rund 590 kg. Zum Vergleich: Pro Person wird in Deutschland mit etwa 9.600 kg CO2 gerechnet. Für Hauseigentümer bietet sich außerdem Solarstrom an: Eine durchschnittliche Anlage vermeidet etwa 1.200 kg CO2.

www.co2online.de/gasanbieter-wechseln

2. Richtig lüften und effizienter heizen

Noch ist die Heizung meist aus. Aber spätestens im Oktober läuft sie wieder auf vollen Touren. Bis dahin sollten sich Eigentümer und auch Mieter informieren: über richtiges Lüften und Helfer wie smarte Thermostate. Damit sorgen sie im Schnitt für etwa 340 kg weniger CO2. Richtiges Lüften ist kostenlos; Ausgaben für effizientes Heizen machen sich oft schnell bezahlt.

www.co2online.de/richtig-heizen

3. Warmwasser sparen

Durchflussbegrenzer und Sparduschköpfe sind die wohl unscheinbarsten Helfer für weniger Ressourcenverbrauch im Haushalt. Beide sind für wenige Euro im Baumarkt erhältlich und leicht zu installieren. Wer Warmwasser spart, profitiert doppelt: weniger Ausgaben für Wasser und für Energie. Damit können Verbraucher im Schnitt 210 kg CO2 vermeiden.

www.co2online.de/wasser-sparen-tipps

4. Weniger Tierprodukte kaufen

Der Ressourcenverbrauch und die CO2-Emissionen durch Ernährung sind größer als die meisten Verbraucher denken. Schon eine kleine Umstellung auf weniger Fleisch verbessert die Bilanz deutlich. Sich vegetarisch zu ernähren bringt noch mehr, vegan am meisten. Mit einer ressourcenschonenden Ernährung fallen im Schnitt 470 bis 1.010 kg weniger CO2 an.

www.mein-klimaschutz.de/beim-einkauf

5. Flugreisen und Verbrenner vermeiden

Wer auf Flüge zu anderen Kontinenten verzichtet, kann besonders viele Ressourcen sparen. Aber auch Fliegen innerhalb Deutschlands trägt stark zur Erdüberlastung bei. Pro gestrichener Flugreise und Person sind im Schnitt 320 bis 3.650 kg CO2 weniger möglich. Der Wechsel vom Verbrenner zum Elektroauto kann ebenfalls zu den wirksamsten Schritten zählen; vor allem wenn Solarstrom oder anderer Ökostrom genutzt wird.

www.mein-klimaschutz.de/unterwegs

Hinweis für die Redaktionen:

Die Infografik kann mit Quellenangabe („www.co2online.de“) honorarfrei zur redaktionellen Berichterstattung verwendet werden. Weiteres druckfähiges Bildmaterial gibt es auf www.co2online.de/presse.

Über co2online

Die gemeinnützige co2online GmbH setzt sich dafür ein, den klimaschädlichen CO2-Ausstoß zu senken. Seit 2003 helfen die Energie- und Kommunikationsexperten privaten Haushalten, ihren Strom- und Heizenergieverbrauch zu reduzieren. Mit onlinebasierten Informationskampagnen, interaktiven EnergiesparChecks und Praxistests motiviert co2online Verbraucher, mit aktivem Klimaschutz Geld zu sparen. Die Handlungsimpulse, die die Aktionen auslösen, tragen nachweislich zur CO2-Minderung bei. Unterstützt wird co2online dabei von der Europäischen Kommission, dem Bundesumweltministerium sowie einem Netzwerk mit Partnern aus Medien, Wissenschaft und Wirtschaft.