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Heizkosten mit wenig Aufwand senken: Thermostate prüfen und alte ersetzen

Mechanische Thermostatventile nach spätestens 15 Jahren testen / elektronische Thermostate als günstige Alternative / 10 Prozent Ersparnis möglich – auch für Mieter

Thermostate wechseln: Spätestens nach 15 Jahren sollten sie überprüft und eventuell ausgetauscht werden.(c) www.co2online.de | Julia Axmann

Berlin, 17. Oktober 2019. Um ihre Heizkosten zu senken, sollten Verbraucher ihre Thermostate prüfen. Darauf weist die Kampagne „Meine Heizung kann mehr“ (www.meine-heizung.de) der gemeinnützigen Beratungsgesellschaft co2online hin.

Thermostate sind an fast allen Heizkörpern angebracht und haben großen Einfluss auf den Heizenergieverbrauch. Mit der Zeit nutzen sich mechanische Thermostatventile ab. Sie lassen sich nur noch schwer bewegen oder die Heizkörper bleiben konstant heiß. Dann regeln sie die Raumtemperatur nur noch ungenau oder gar nicht mehr. Spätestens nach 15 Jahren sollten sie daher überprüft und eventuell ausgetauscht werden. Welche Thermostate geeignet sind, zeigt ein Online-Rechner auf www.meine-heizung.de/thermostate.

Mit modernen Thermostaten Geld sparen und CO2 vermeiden

Elektronische oder smarte Thermostate können eine Alternative zu mechanischen Thermostaten sein – und sind auch für Mieter geeignet. Sie steigern den Komfort und erleichtern das Energiesparen. Bis zu 10 Prozent pro Jahr können die Heizkosten damit sinken. Das entspricht

  •  in einer durchschnittlichen Wohnung etwa 70 Euro und 270 kg CO2.
  •  in einem Einfamilienhaus rund 135 Euro und 460 kg CO2.

Für mehr Komfort sorgen smarte oder elektronische Thermostate, indem Sie automatisch reagieren: zum Beispiel durch Herunterregeln bei zum Lüften geöffneten Fenstern oder beim Verlassen des Haushalts. Außerdem können einzelne Räume, wie beispielsweise das Badezimmer am Morgen, gezielt vorgeheizt werden, ohne dass der Heizkörper dauerhaft heizt.

Einfache elektronische Thermostate kaum teurer als mechanische

Bei den Kosten gibt es fast keinen Unterschied mehr zwischen mechanischen und einfachen elektronischen Thermostaten: Mechanische gibt es im Baumarkt ab etwa 8 Euro, elektronische ab 10 Euro. Smarte Thermostate mit weiteren Funktionen und App-Steuerung kosten deutlich mehr. Dennoch rechnen sie sich im Schnitt innerhalb von vier bis acht Jahren, wie Beispiele auf www.meine-heizung.de/smart zeigen. Einfache elektronische Thermostate können sich sogar schon nach ein bis zwei Jahren amortisieren.

Mit mechanischen Thermostaten Heizkosten senken

Auch mit funktionierenden mechanischen Thermostaten lassen sich die Heizkosten senken – wenn sie richtig bedient werden. Einige Verbraucher wissen allerdings nicht, wie das geht. Weit verbreitet ist zum Beispiel die Annahme, dass der Raum schneller warm wird, wenn das Thermostat auf der höchsten Stufe steht. Stattdessen wird jedoch nur länger geheizt. Besser ist es, direkt die Wunschtemperatur einzustellen: zum Beispiel Stufe 3 für etwa 20 Grad, Stufe 4 für etwa 24 Grad oder eben dazwischen. Vor dem Lüften, nachts und bei Abwesenheit sollten die Thermostate heruntergedreht werden.

Hinweis für die Redaktionen:

Das beigefügte Pressebild (Online (PNG, 849 kB) | Print (JPG, 6,67 MB)) kann mit Quellenangabe („www.co2online.de | Julia Axmann“) honorarfrei zur redaktionellen Berichterstattung verwendet werden. Gleiches gilt für diese thematisch passenden Infografiken:

Weitere Infografiken und druckfähiges Bildmaterial gibt es auf www.meine-heizung.de/presse.

Über „Meine Heizung kann mehr“ und co2online

„Meine Heizung kann mehr“ (https://www.meine-heizung.de) ist eine Kampagne der gemeinnützigen Beratungsgesellschaft co2online. Die Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften ist wissenschaftlicher Partner. Gemeinsam mit einem branchenübergreifenden Netzwerk – mit Partnern aus Verbänden, Wirtschaft und Fachmedien – werden Verbraucher über persönliche Effizienzpotenziale informiert und motiviert, diese zu nutzen.

Die gemeinnützige Beratungsgesellschaft co2online setzt sich dafür ein, den klimaschädlichen CO2-Ausstoß zu senken. Seit 2003 helfen die Energie- und Kommunikationsexperten privaten Haushalten, ihren Strom- und Heizenergieverbrauch zu reduzieren. Unterstützt wird co2online von der Europäischen Kommission, dem Bundesumweltministerium sowie Partnern aus Medien, Wissenschaft und Wirtschaft.