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Warmwasserverbrauch und Tipps für 3-Personen-Haushalte

Vor fünfzig Jahren waren fast ein Viertel aller westdeutschen Haushalte 3-Personen-Haushalte. Inzwischen ist der gesamtdeutsche Anteil auf rund 13 Prozent geschrumpft. Grund für diesen Rückgang ist unter anderem die gestiegene Lebenserwartung und die damit verbundene steigende Zahl älterer Menschen, die oft in 1- oder 2-Personen-Haushalten leben.

Rund 13 Prozent der Haushalt in Deutschland sind Drei-Personen-Haushalt. Schon mit kleinen Maßnahmen kann hier Energie bei der Warmwasserbereitung eingespart werden.

Wie viel Energie in 3-Personen-Haushalten zur Warmwasserbereitung gebraucht wird, richtet sich vor allem nach der persönlichen Nutzung sowie der Erzeugungsweise des warmen Wasser. Dabei gibt es deutliche Unterschiede zwischen zentraler und dezentraler Warmwasserbereitung. Bei zentralen Warmwasserbereitungssystemen ist der Wirkungsgrad der Anlagen meist geringer als bei der dezentralen Warmwasserbereitung. Da allerdings bei den dezentralen Anlagen meist teurer und aufwändig hergestellter Strom zur Warmwassergewinnung genutzt wird, fallen Gesamtenergiebilanz, Betriebskostenabrechnung und die CO2-Bilanz meist zugunsten der zentralen Anlagen aus.

Durchschnittlicher Warmwasserverbrauch und Energiekosten für drei Personen im Jahr

Berechnet man den Energieaufwand für die Warmwasserbereitung ergeben sich in einem 3-Personen-Haushalt folgende Zahlen für den durchschnittlichen Warmwasserverbrauch im Jahr: 1.750 Kilowattstunden bei einem Strom-Durchlauferhitzer, 3.500 Kilowattstunden bei zentraler Erwärmung mit Heizöl. Daraus lassen sich jährliche Verbrauchskosten in Höhe von 460 Euro (Strom) beziehungsweise 315 Euro (Heizöl) berechnen.* Da die Energiepreise weiter steigen dürften, rechnen sich Sparmaßnahmen schnell.

Warmwasser sparen im 3-Personen-Haushalt

Beispiel 1: Ein aus drei Personen bestehender Beispiel-Haushalt verwendet im Bad einen hydraulisch geregelten Durchlauferhitzer. Dieser funktioniert zwar noch gut, ist aber – was die Höhe seines Stromverbrauchs angeht – völlig veraltet. Mit dem Einbau eines vollelektronischen Durchlauferhitzers kann hier knapp ein Drittel Energie gespart werden. Vorausgesetzt jede der drei Personen duscht an 330 Tagen im Jahr jeweils fünf Minuten, so entsteht bei einem hydraulischen Durchlauferhitzer ein Energieverbrauch von 1.400 Kilowattstunden. Ein vollelektronisches Modell hingegen würde nur 1.050 Kilowattstunden Strom verbrauchen. So ergibt sich schon im ersten Jahr eine Ersparnis von 90 Euro; hinzu kommen rund 30 Euro geringere Wasserkosten. Damit macht sich die Installation eines modernen Geräts im Schnitt schon nach fünfeinhalb Jahren bezahlt.**

Beispiel 2: In einem Einfamilienhaus wohnen drei Personen, die ihr Wasser mit einer durch Heizöl betriebenen Zentralheizung mit Zirkulationspumpe erwärmen. Dabei verbrauchen sie durchschnittlich 3.800 Kilowattstunden pro Jahr. Das entspricht etwa 340 Euro an Heizölkosten.* Um Energie zu sparen nimmt der Haushalt das Warmwasser-Zirkulationssystem außer Betrieb. Allein durch diese Maßnahme sinkt der Energieverbrauch um rund 350 Kilowattstunden. Zusätzlich dazu wird die Dämmung des Warmwasserspeichers und der Leitungen zwischen Speicher und Zapfstellen verbessert – das spart weitere 200 Kilowattstunden. Die eingesparte Energie beläuft sich umgerechnet auf 110 Euro im ersten Jahr.

* Gerechnet wurde mit folgenden Preisen: Strom: 26 Cent pro Kilowattstunde, Heizöl: 90 Cent pro Liter (rund 10 kWh)

** Gerechnet wurde mit einem Gerätepreis von 550 Euro sowie Einbaukosten in Höhe von 100 Euro.

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