4 Gründe für regelmäßiges Lüften
Lüften macht man nicht aus Langeweile, sondern weil viele Punkte dafür sprechen.
1. Frische, sauerstoffreiche Luft
Regelmäßiges Lüften sorgt für frische Luft in den Innenräumen und führt Luftfeuchtigkeit, ausgedünstete Schadstoffe (zum Beispiel aus Möbeln, Teppichen, chemischen Reinigungsmitteln oder Tabakrauch) und störende Gerüche nach draußen ab. Je mehr Menschen sich in einem Raum aufhalten, desto mehr Kohlendioxid sammelt sich durch das Ausatmen in der Luft an. Die Luft ist dann „verbraucht“. Nur bei ausreichend Sauerstoff fühlen wir uns wohl und sind leistungsfähig. Zudem ist saubere, sauerstoffreiche Atemluft sehr wichtig für die Gesundheit.
2. Schimmel vermeiden
In Neubauten und sanierten Gebäuden findet kein Luftaustausch durch Ritzen statt. Auch können Wände keine Feuchtigkeit mehr durch Diffusion nach außen abführen. Wenn nicht genügend Luftfeuchtigkeit abgelüftet wird, kann Schimmel entstehen. Dann drohen Feuchteschäden an der Bausubstanz, die aufwendig und teuer zu sanieren sind.
3. Atemprobleme & Allergien
Zudem führen Schimmelsporen und Schadstoffe in der Luft zu Atemproblemen und Allergien. Bei einer zu hohen Konzentration an Schimmelsporen in der Atemluft sind Räume aus gesundheitlichen Gründen unbewohnbar. Durch natürliche Prozesse reichern sich auch Keime, das radioaktive Edelgas Radon und Feinstaub in der Luft an.
4. Rechtliche Verpflichtung
Mieter sind zu einer angemessenen Wohnungslüftung verpflichtet, ansonsten können sie für selbst verursachte Schäden haftbar gemacht werden. Weitere Informationen dazu finden Sie unter Mietrecht.org.