Warmwasser-Wärmepumpe:
Kosten, Vor- und Nachteile

23.03.2026 Lesedauer: min Jens Hakenes

Moderner Heizungskeller mit Waschmaschine und Brachwasserwärmepumpe

Mit Warmwasser-Wärmepumpen lässt sich besonders effizient und kostengünstig warmes Wasser bereiten. Boiler, Durchlauferhitzer, Heizstab und Zentralheizungen haben das Nachsehen – und die Heizung kann damit im Sommer sogar komplett abgeschaltet werden. Einziger Haken: Es gibt kaum Förderung für Warmwasser-Wärmepumpen. Trotzdem rechnen Sie sich häufig.

Die wichtigsten Fakten auf einen Blick

  • Warmwasser-Wärmepumpen als effizienteste Lösung für Warmwasser
  • Kosten für Anschaffung: etwa 1.300 bis 5.000 Euro (Einfamilienhaus)
  • geeignet für Altbau, Neubau und jede Zentralheizung
  • besonders effizient mit Photovoltaik oder Solarthermie
  • nur bei hohem Wasser- und Temperaturbedarf eher nicht geeignet

Was ist eine Warmwasser-Wärmepumpe?

Eine Warmwasser-Wärmepumpe ist ausschließlich fürs Warmwasser da, nicht für die Heizung. Deswegen wird sie auch als Brauchwasser-Wärmepumpe oder Trinkwasser-Wärmepumpe bezeichnet. Zu unterscheiden ist sie von Heizungs-Wärmepumpen, die für beides sorgen können: Raumwärme und Warmwasser. Brauchwasser-Wärmepumpen werden innen aufgestellt und sorgen effizienter für Warmwasser als andere Wärmepumpen. Nebenbei können Sie die Raumluft entfeuchten und leicht kühlen. So trocknet Wäsche schneller und Lebensmittel bleiben länger frisch.

Wie funktioniert eine Warmwasser-Wärmepumpe?

Warmwasser-Wärmepumpen funktionieren ähnlich wie ein Kühlschrank, nur umgekehrt. Als Wärmequelle dient Luft – genauer gesagt Umluft, Abluft, Außenluft oder eine Kombination.

Technisch läuft es ähnlich wie bei Luft-Wasser-Wärmepumpen:

  • Ein Ventilator saugt Luft an und leitet sie an einen Wärmeübertrager. Dort zirkuliert ein flüssiges Kältemittel, das die Wärme aufnimmt und verdampft – bei geringen Temperaturen.
  • Mithilfe von Strom erhöht ein Verdichter den Druck. So steigt die Temperatur des Dampfs an.
  • Der heiße Dampf strömt zum Übertrager und gibt dort die Wärme an das Wasser ab. Das Kältemittel wird wieder flüssig.
  • Über das Entspannungsventil entweicht der Druck, die Temperatur sinkt und der Kreislauf beginnt von vorn.

Vier Betriebsarten lassen sich bei einer Warmwasser-Wärmepumpe unterscheiden. Besonders effizient sind Warmwasser-Wärmepumpen, wenn sie mit Abluft betrieben werden. Denn die Luft aus einer Lüftungsanlage ist üblicherweise über 20 Grad Celsius warm. Auch die Kombination von Umluft und Außenluft steigert die Effizienz. Denn dabei wird automatisch die Luft genutzt, die wärmer ist – Außenluft im Sommer und Umluft in den übrigen Monaten.

Betriebsarten und Effizienz von Warmwasser-Wärmepumpen im Vergleich

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Betriebsart
Beschreibung
Effizienz
Umluft
mit Luft aus Aufstellraum oder Nebenraum
++
Außenluft
mit Luft, die von außen über einen Luftkanal zugeführt wird
+
Abluft
mit Luft aus einer Lüftungsanlage
++++
Umluft und Außenluft
je nach Temperatur Luft aus Innenraum noder von außen
+++
Betriebsarten und Effizienz von Warmwasser-Wärmepumpen im Vergleich

Was sind die Vorteile einer Warmwasser-Wärmepumpe?

Warmwasser-Wärmepumpen glänzen durch höhere Effizienz und niedrigere Kosten als andere Methoden der Warmwasserbereitung – vor allem Boiler und Durchlauferhitzer. Sie sind sowohl für Altbau als auch für Neubau geeignet und mit jeder Art von Zentralheizung (wie Gasheizung oder Ölheizung) kombinierbar. Im Sommer kann damit die Heizung komplett abgeschaltet werden.

Ein weiterer Vorteil ist, dass sich bei Photovoltaik der Eigenverbrauch deutlich steigern lässt. Mit Solarthermie steigt die Effizienz der Warmwasserbereitung weiter an. Ganz nebenbei entfeuchtet eine Warmwasser-Wärmepumpe die Umgebungsluft und kann so das Schimmelrisiko senken – zum Beispiel in einem feuchten Keller. Sie kann auch mit einer Lüftungsanlage kombiniert werden. In der Regel gibt es nur ein Innengerät und kein Außengerät.

Was sind die Nachteile einer Warmwasser-Wärmepumpe?

Der wichtigste Nachteil zeigt sich, wenn viel Warmwasser auf einmal benötigt wird. Denn dann muss mit einem Heizstab nachgeholfen werden, was hohe Kosten verursachen kann. Die Anschaffung ist teurer als bei anderen Lösungen und es gibt kaum Förderung. Außerdem gibt es einige Anforderungen an den Aufstellungsort für eine Warmwasser-Wärmepumpe: etwa ausreichend Platz und Raumhöhe sowie geeignete Raumtemperaturen (möglichst unbeheizt, aber frostfrei). Auch die Geräuschentwicklung ist zu beachten und es ist ein Ablauf für Kondensat nötig.

Vor- und Nachteile von Warmwasser-Wärmepumpen im Überblick

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Vorteile
Nachteile
✅ hohe Effizienz und niedrige laufenden Kosten
❌ größere Investition und kaum Förderung
✅ noch effizienter mit Photovoltaik/ Solarthermie
❌ nicht geeignet für spontane, große Wassermengen oder hohe Wassermengen
✅ für Neubau und Altbau geeignet
❌ mit Speicher sehr groß/hoch
✅ mit jeder Zentralheizung kombinierbar
❌ Geräusche können stören
✅ als Lüftungsanlage und Entfeuchter nutzbar
­
✅ mit Ökostrom 100% klimaneutral
­
Vor- und Nachteile von Warmwasser-Wärmepumpen im Überblick

Ist eine Warmwasser-Wärmepumpe sinnvoll?

Eine Warmwasser-Wärmepumpe ist für Eigentümer*innen von Wohnhäusern und Wohnungen sehr häufig sinnvoll. Denn die Kosten sind im Vergleich zu anderen Wärmepumpen gering und es gibt nur wenige Voraussetzungen. Lediglich bei schon vorhandener Wärmepumpe oder wenig Platz kommt der Einsatz eher nicht infrage. In allen anderen Fällen ist eine genaue Prüfung empfehlenswert.

Eine Wärmepumpe nur für Warmwasser ist besonders sinnvoll, wenn …

  • der Warmwasserspeicher kaputt ist,
  • die bisherige Warmwasserbereitung teuer ist,
  • noch fossile Energieträger wie Gas oder Öl für warmes Wasser sorgen,
  • später eine Wärmepumpe für die Heizung geplant ist,
  • es im unbeheizten Keller viel Abwärme gibt (etwa durch Trockner, Waschmaschine oder Gefriertruhe),
  • bereits Photovoltaik/Balkonkraftwerk und/oder Solarthermie genutzt wird.

Nur In wenigen Fällen ist eine Warmwasser-Wärmepumpe eher nicht sinnvoll. Zum Beispiel, wenn …

  • bereits eine Wärmepumpe für Warmwasser und Heizung vorhanden ist,
  • häufig spontan mehr als 300 bis 500 Liter Warmwasser benötigt werden,
  • es keinen geeigneten Ort für die Aufstellung gibt (Fläche/Raumhöhe).

Rechnet sich eine Warmwasser-Wärmepumpe?

Ob sich eine Warmwasser-Wärmepumpe rechnet, hängt von vielen Faktoren ab: zum Beispiel von Wasserverbrauch, Wassertemperatur und Energiepreisen. Bei einem durchschnittlichen Verbrauch und aktuellen Preisen kann ein 4-Personen-Haushalt mit einer Warmwasser-Wärmepumpe zwischen 85 und 135 Euro pro Jahr sparen.

Das ist mit den zusätzlichen Investitionskosten zu verrechnen – zum Beispiel etwa 2.000 Euro, wenn ein kaputter Speicher nicht durch einen neuen ersetzt wird, sondern durch eine Warmwasser-Wärmepumpe. In diesem Fall würde sich die Wärmepumpe nach 15 bis 23 Jahren rechnen – je nach Anteil des eigenen Photovoltaik-Stroms (0 bis 50 Prozent).

Steigende Energiepreise sprechen für Wärmepumpe

Der wichtigste Faktor für die Wirtschaftlichkeit sind die Energiepreise. So rechnet sich die Warmwasser-Wärmepumpe schon nach 9 bis 12 Jahren, wenn der durchschnittliche Gaspreis bei 0,15 statt 0,11 Euro je kWh liegt. Das ist durch CO2-Preis und steigende Netzentgelte sehr wahrscheinlich.

Weitere Faktoren mit großem Einfluss auf eine schnellere Amortisation:

  • JAZ 3,5 statt 3,0: 14 bis 19 Jahre
  • 40 °C statt 45 °C durchschnittliche Warmwasser-Temperatur: 13 bis 20 Jahre
  • Effizienz der Gasheizung (0,7 statt 0,825 kWh Wärme je kWh Gas): 11 bis 16 Jahre
  • alle Faktoren: 6 bis 7 Jahre

Wie viel Strom verbraucht eine Warmwasser-Wärmepumpe im Jahr?

In einem durchschnittlichen 4-Personen-Haushalt verbraucht eine Warmwasser-Wärmepumpe etwa 600 bis 700 Kilowattstunden (kWh) pro Jahr. Bei einer höheren Jahresarbeitszahl (3,5 statt 3,0) können es auch nur 500 bis 600 kWh sein.

Die Rechnung dahinter sieht folgendermaßen aus:

  • Temperaturdifferenz Warm-/Kaltwasser: 45 °C – 10 °C = 30 °C
  • Energieverbrauch je Grad Erwärmung (35 Liter pro Person): 0,041 kWh x 30 = 1,23 kWh
  • Energieverbrauch pro Jahr: 365 x 1,23 kWh = 450 kWh
  • 4 Personen: 450 kWh x 4 = 1.800 kWh
  • Stromverbrauch der Warmwasser-Wärmepumpe bei JAZ 3,0: 1.800 / 3 = 600 kWheignet.

JAZ oder COP?

Um die Effizienz von Wärmepumpen vergleichen zu können, gibt es zwei Werte: Die Jahresarbeitszahl (JAZ) und den Coefficient of Performance (COP). Letzterer ist nur eine Momentaufnahme unter idealen Bedingungen im Labor. Die JAZ dagegen steht für die tatsächliche Effizienz im realen Betrieb über ein ganzes Jahr hinweg. Deswegen ist dieser Wert fürs Vergleichen und Berechnen des Stromverbrauchs sinnvoller.

Was kostet eine Warmwasser-Wärmepumpe?

Warmwasser-Wärmepumpen kosten deutlich weniger als Heizungs-Wärmepumpen. Das gilt sowohl für die Anschaffung als auch für den laufenden Betrieb.

Die Geräte selbst kosten für ein durchschnittliches Einfamilienhaus zwischen 1.000 und 4.000 Euro – je nach Speichergröße und Betriebsart. Dazu kommen die Kosten für die Installation von etwa 300 bis 1.000 Euro. Es ist also mit Gesamtkosten von etwa 1.300 bis 5.000 Euro zu rechnen.

Die Kosten für die Installation hängen davon ab, welche Betriebsart zum Einsatz kommt und ob alle nötigen Anschlüsse vorhanden sind. Letzteres ist zum Beispiel meist dann der Fall, wenn eine Umluft-Warmwasser-Wärmepumpe einen kaputten Speicher ersetzt. In anderen Fällen kann etwa ein Wanddurchbruch oder das Verlegen neuer Leitungen nötig sein.

Welche Förderung gibt es im Jahr 2026 für eine Warmwasser-Wärmepumpe?

Für den Einbau einer Warmwasser-Wärmepumpe als Einzelmaßnahme gibt es keine direkte Förderung. Wird gleichzeitig eine Heizungs-Wärmepumpe eingebaut, ist ein Zuschuss von bis zu 70 Prozent zu haben (Umfeldmaßnahme).

  • Bei einer Einzelmaßnahme lassen sich nur die Kosten für Handwerker*innen (Lohn- und Fahrtkosten) von der Steuer absetzen: zu 20 Prozent von der Einkommenssteuer.
  • Als Umfeldmaßnahme sind 30 bis 70 Prozent BEG-Förderung für die Warmwasser-Wärmepumpe möglich. In den meisten Fällen ist ein Zuschuss von 30 bis 50 Prozent zu erwarten.

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Michael aus Schwäbisch Hall hat eine Brauchwasser-Wärmepumpe einbauen lassen.

Erfahrungen mit der Warmwasser-Wärmepumpe von Michael

  • „Wenn gute Handwerker gefunden sind, ist der Einbau einer Brauchwasser-Wärmepumpe sehr einfach. Die meisten Modelle sind ausgereift und haben ab Werk eine Schnittstelle zur PV-Anlage (PV-ready) und lassen sich umprogrammieren (Timer etc.).“
  • „Unser Stromverbrauch in den Sommermonaten liegt bei circa 50 Kilowattstunden, das entspricht 9 Euro pro Monat (durch eigene PV-Anlage mit 18 Cent je Kilowattstunde). Zum Vergleich lief meine Gastherme in den Sommermonaten mit 50 Kubikmeter Gasverbrauch nur für Warmwasser, das entspricht circa 81 Euro im Monat, also das Neunfache.“
  • „Die Wintermonate muss ich noch analysieren, denn weniger Sonne heißt, dass ich Strom zukaufen oder über Wärmetauscher der Gastherme das Brauchwasser erwärmen muss.“
  • „Leider habe ich keinen Wärmezähler, aber zur Orientierung: Wir sind ein 4-Personen-Haushalt (2 Erwachsene, 2 Kinder). Anschaffungskosten circa 4.000 Euro mit allem Drum und Dran, das heißt, nach 5 bis 7 Jahren (je nachdem, wie sich die Wintermonate entwickeln) habe ich die Investitionskosten wieder reingespart.“
Lächelndes Paar steht mit Tablet vor einem modernen Einfamilienhaus mit Solarpanelen auf dem Dach

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Welche Hersteller & Modelle gibt es?

Die Auswahl an Warmwasser-Wärmepumpen ist groß. Es gibt jede Menge Hersteller, die meist einige Modelle anbieten. Zu den führenden Herstellern zählen:

  • Austria Email
  • Bosch
  • Brötje
  • Buderus
  • Daikin
  • Haier
  • LG
  • Ochsner
  • Remko
  • Stiebel Eltron
  • Vaillant
  • Viessmann
  • Wolf

Die Modelle unterscheiden sich vor allem bei der Größe der Speicher: Die meisten haben ein Volumen von 100 bis 300 Liter. Es gibt aber auch Warmwasser-Wärmepumpen mit 500 Litern oder ganz ohne beziehungsweise mit separatem Speicher. Entsprechend unterschiedlich sind auch die Maße. Das ist vor allem für niedrige Räume ein wichtiges Kriterium.

Unterschiede gibt es auch bei COP (circa 3,2 bis 5,05), Lautstärke (etwa 32 bis 56 dB), verwendetem Kältemittel, Kompatibilität mit Photovoltaik, Solarthermie, Zentralheizung, Smart Grid (SG-ready) und App-Steuerung.

Häufige Fragen zu Warmwasser-Wärmepumpen

Warmwasser-Wärmepumpen sind weniger bekannt und verbreitet als andere Wärmepumpen. Deswegen gibt es viele Fragen dazu. Wir haben die häufigsten gesammelt und beantwortet.

Die Hersteller empfehlen meist unbeheizte Räume für Heizung oder Hauswirtschaft sowie Keller. Dabei ist auf folgende Voraussetzungen zu achten:

  • frostfrei und unbeheizt – möglichst mindestens 10 °C (meist 5 bis 35 °C möglich)
  • Wasseranschluss, Abfluss (für Kondensat) und Steckdose vorhanden oder nachrüstbar
  • ausreichend Platz: meist Zylinder mit einem Meter Durchmesser und einer Höhe von 2,0 bis 2,3 Metern (bei Geräten mit Speicher)
  • für Umluft mindestens 5 m2 Fläche für die Luftzirkulation, besser mindestens 10 m2 beziehungsweise 20 m3 – oder einfach die Tür zum Nebenraum offenstehen lassen

Warmwasser-Wärmepumpen erhitzen das Wasser auf bis zu 65 Grad Celsius (°C). Oft reichen jedoch 50 bis 55 °C aus (mit Legionellenschutz: für kurze Zeit über 60°C). Mithilfe eines Heizstabs sind auch höhere Temperaturen möglich. Dadurch sinkt jedoch die Effizienz deutlich.

Das hängt von Leistung, Betriebsart und Speichergröße ab. Für 200 Liter geben Hersteller zum Beispiel 6 bis 7 Stunden an, für 260 Liter 8 bis 9 Stunden. Mit Heizstab (und deutlich weniger Effizienz) lässt sich die Zeit auf etwa 4 bis 5 Stunden verkürzen.

Pro Person ist im Schnitt mit etwa 40 Liter Warmwasser pro Tag zu rechnen. Für vier Personen würde also ein Speicher von 160 Litern ausreichen. Es können aber auch 30 oder 50 Liter pro Person und Tag sein. Deswegen ist es besser, den Warmwasserverbrauch genau zu berechnen (fürs Duschen, Baden und von Hand abspülen). Denn bei einem zu großen Speicher sinkt die Effizienz. Bei einem zu kleinen Speicher kann es sein, dass das Warmwasser ausgeht.

Muss die alte Zentralheizung raus, dann ist meist eine einzelne Wärmepumpe für Heizung und Warmwasser die wirtschaftlichere Lösung. Doch in allen anderen Fällen bieten getrennte Systeme, also zwei Wärmepumpen, viele Vorteile:

  • Durch ihre Spezialisierung sind sie insgesamt effizienter und wirtschaftlicher – vor allem bei Flächenheizungen mit niedriger Vorlauftemperatur.
  • Getrennt sind die Systeme einfacher und weniger fehleranfällig.
  • Im Fall des Falles sind auch Fehlersuche und Reparatur einfacher.

Fragen Sie im Zweifelsfall am besten eine/n Energieberater*in nach einem individuellen Sanierungsfahrplan mit Warmwasser-Wärmepumpe.

Jens Hakenes

Über den Autor

Jens Hakenes

Jens Hakenes ist seit 2010 unser freiberuflicher Experte für die Themen Heizkosten, Warmwasser, Stromkosten und Klimaschutz. In seinen Artikeln erfahren Sie zum Beispiel alles Wichtige über Fußbodenheizungen, serielle Sanierung oder den CO₂-Preis.

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