Die neue Anlage: Holzpellets und Solarthermie
Notgedrungen hören sich die Tamms bei Freunden und Verwandten um – und lassen sich von verschiedenen Fachleuten zu verschiedenen Alternativen beraten. Vor allem die „Variante Holzpellets“ beginnt sie zu interessieren. „Natürlich ging es dabei um den Preis“, sagt Carsten Tamm. „Wir brauchen für unser Zweifamilienhaus mit den beiden Wohnungen eine Menge Energie. Deshalb wollten wir einen günstigen Energieträger.“ Gleichzeitig rückt aber auch ein anderer Gedanke in den Mittelpunkt. „Wenn wir Holzpellets verwenden, heizen wir komplett CO2-neutral. Es ist schön, wenn wir so auch etwas für die Umwelt tun.“
Kein Wunder, dass sich die Tamms bald auch mit Solarthermie beschäftigen. Ihr Heizungsbauer lädt sie zu mehreren Besichtigungen ein: in seiner Firma und bei einer Familie, die bereits Solarthermie installiert hat. Und schließlich kommt das Frühjahr 2014. Die Tamms lassen die alten Öltanks abtransportieren und richten ein Pelletlager im Keller ein. Kurz darauf wird ein Holzpellet-Kessel mit einer modulierenden Leistung von 8 bis 24 Kilowatt eingebaut. Dazu eine Solarthermieanlage für Heizung und Warmwasser; sechs Flachkollektoren (15 m²), einem 1.000 Liter großen Pufferspeicher und der Steuerungseinheit.