Prosuming: Solarstrom einfach selbst nutzen

03.02.2026 Lesedauer: min Lea Wrobel

Immer mehr Menschen werden zu Prosumer*innen: Sie erzeugen eigenen Strom, meist mit Photovoltaik, und nutzen ihn auch selbst. Das senkt Energiekosten, macht unabhängiger von Strompreisen und unterstützt die Energiewende. Doch was genau bedeutet Prosuming, welche Technik steckt dahinter und wann lohnt es sich wirklich?

Lohnt sich eine Solaranlage auf Ihrem Dach?

Mit dem PhotovolatikCheck erfahren Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Dach für eine Photovoltaikanlage geeignet ist – kostenlos und unabhängig.

Die wichtigsten Fakten auf einen Blick

  • Prosuming bedeutet: Haushalte erzeugen Strom mit Photovoltaik und nutzen ihn selbst
  • Mit Prosuming wächst die Unabhängigkeit von Strompreisen und Versorgern
  • Erneuerbare-Energien-Gesetz und EU-Richtlinien sichern Rechte für Eigenversorger*innen
  • Suffizienz ist wichtig: PV-Strom bewusst und optimal nutzen
  • Bürokratie, Investitionen und Netzstabilität bleiben Herausforderungen

Warum ist Prosuming gerade jetzt so wichtig?

Die Energiewende verändert, wo und wie Strom erzeugt wird: Immer öfter kommt er nicht mehr nur aus großen Kraftwerken, sondern von privaten Dächern, aus Betrieben mit eigener Energieerzeugung oder aus Wohnquartieren, die Strom gemeinschaftlich produzieren und nutzen.

Treiber dieser Entwicklung sind:

  • die Klimaziele von Europäischer Union und Bundesregierung: Europa will bis 2050 klimaneutral werden, Deutschland bereits bis 2045, bis 2030 sollen 80 Prozent des Stroms erneuerbar sein
  • der Wunsch vieler Haushalte und Unternehmen, sich unabhängiger von steigenden Energiepreisen zu machen
  • technische Fortschritte bei Solarmodulen, Batteriespeichern und intelligenten Steuerungssystemen, die eine effiziente Stromnutzung ermöglichen
  • die sogenannte Sektorenkopplung, also das Zusammenspiel von Strom, Wärme und Mobilität – zum Beispiel, wenn Wärmepumpen oder Elektroautos den eigenen Solarstrom nutzen

Was steckt hinter Prosuming, Eigenversorgung und Mieterstrom?

Prosumer*innen (vom Englischen: „producer + consumer“) sind gleichzeitig Produzent*innen und Verbraucher*innen von Energie. Sie erzeugen Strom und nutzen ihn selbst. Überschüsse können sie ins öffentliche Netz einspeisen oder teilen, etwa über Mieterstrom- oder Energiegenossenschaften: Bei Mieterstrommodellen wird der Solarstrom ohne Umweg über das öffentliche Netz an Mieter*innen verkauft. In Prosumer-Gemeinschaften oder Energiegenossenschaften schließen sich mehrere Haushalte oder Betriebe zusammen, um gemeinsam Strom zu erzeugen, zu speichern und zu nutzen.

Zur Orientierung eine kurze Begriffsklärung:

  • Produzent*innen erzeugen Strom hauptsächlich zur Einspeisung ins öffentliche Netz oder für Dritte.
  • Verbraucher*innen beziehen ihren gesamten Strom aus dem öffentlichen Netz.
  • Eigenversorger*innen nutzen den selbst erzeugten Strom überwiegend selbst und speisen Überschüsse meist nicht ein.
  • Prosumer*innen verbinden beide Rollen: Sie nutzen ihren selbst erzeugten Strom und speisen ihn zusätzlich ins Netz ein.

Suffizienz bei Prosuming: bewusst erzeugen, bewusst verbrauchen

Suffizienz bedeutet, Energie und Ressourcen bewusst und sparsam zu nutzen, ohne Lebensqualität einzubüßen. Suffizienz heißt, Energie nicht nur selbst zu erzeugen, sondern sie auch bewusster und sparsamer zu verbrauchen, etwa durch effiziente Geräte, angepasste Routinen und gemeinschaftliche Nutzung.

Tipps und Tricks beim Prosuming – so nutzen Sie Solarstrom clever

Wer eine Photovoltaikanlage besitzt, produziert sauberen Strom. Doch dieser wird nicht immer optimal genutzt. Studien zeigen: Die Verfügbarkeit von eigenem Solarstrom kann das Verbrauchsverhalten verändern und unter Umständen sogar zu einem höheren Verbrauch führen. Fachleute nennen das einen Rebound-Effekt.

Damit der Strom möglichst sauber verbraucht werden kann, braucht es vor allem zwei Faktoren: Die passenden technischen Systeme und das entsprechende Verhalten. Zu den technischen Voraussetzungen zählen neben der PV-Anlage selbst noch:

  • Batteriespeicher: Dieser bevorratet überschüssigen Solarstrom, so lässt sich der selbst erzeugte Strom zeitversetzt nutzen.
  • Intelligente Messsysteme (Smart Meter): Sie messen den Stromverbrauch in Echtzeit und zeigen, wann wie viel Strom erzeugt und verbraucht wird.
  • Energiemanagement-Systeme: Sie vernetzen Geräte im Haushalt, steuern den Stromverbrauch automatisch und verschieben den Betrieb energieintensiver Geräte in Zeiten, in denen viel eigener Strom verfügbar ist. Moderne Systeme arbeiten intelligent mit Wetterprognosen und dynamischen Stromtarifen. Bei Letzteren ist der Preis pro Kilowattstunde nicht fix. Stattdessen wird er jeden Tag an der Börse neu gehandelt. Das ermöglicht unter anderem das Laden eines Autos oder das Betreiben einer Wärmepumpe, wenn der Preis „negativ“ ist.
  • Wärmepumpe und Wallbox: Sie nutzen als Großverbraucher den selbst erzeugten Strom zum Heizen oder Laden von Elektroautos. Daneben gibt es noch große Haushaltsgeräte wie Wasch- und Spülmaschinen, die ebenfalls dazu beitragen, den Strom möglichst clever zu verbrauchen.
  • Heizstab für PV-Überschuss: Auch ein solches Produkt hilft, den Strom, der nicht sofort verbraucht wird, sinnvoll zu nutzen. Mit ihm lässt sich das Wasser erwärmen, ohne dass Energie dazugekauft werden muss.
Display eines Smartphones, das von einer Frau bedient wird.
Steuerung der PV-Anlage am Smartphone

Allerdings kann die Technik allein nicht alles schaffen. Es braucht auch das Zutun von Menschen.

  • Verbrauch zeitlich anpassen: Waschmaschine und/oder Trockner sowie Geschirrspüler zur Mittagszeit einschalten, E-Auto tagsüber laden und Warmwasser mit Durchlauferhitzer oder Boiler mittags aufheizen. Bei vielen Berufstätigen, die tagsüber nicht zu Hause sind, hilft ein Stromspeicher oder smarte Steuerung.
  • Monitoring nutzen – Verbrauch verstehen: Den Stromverbrauch immer im Blick behalten und mit ähnlichen Haushalten vergleichen, Stromfresser im Haushalt identifizieren und Optimierungspotenzial ausschöpfen.
  • Bürgerbeteiligung: Energiegenossenschaften und gemeinschaftliche Photovoltaik-Projekte ermöglichen Teilhabe an der Energiewende.
  • Neue Geschäftsmodelle: In Prosumer-Communities oder beim Peer-to-Peer-Handel können Haushalte Strom direkt untereinander teilen oder verkaufen.

Do‘s und Don‘ts beim Prosuming

Wie wirtschaftlich und ökologisch sinnvoll Strom erzeugt und verbraucht wird, hängt maßgeblich von der jeweiligen Ausgangssituation ab. Lassen Sie sich deshalb unbedingt von einer Fachkraft beraten – unabhängig davon, in welcher Phase Sie sich befinden. Das Ziel besteht darin, dass das gesamte System untereinander kompatibel ist und zu Ihrem individuellen Verhalten passt.

Vermeiden Sie unnötige Anschaffungen, wie den Kauf eines überdimensionierten Fernsehers, da diese den Stromverbrauch stark beeinflussen können. Nicht empfehlenswert sind auch Experimente – wie etwa das Aufwärmen des Gartenteichs mit PV-Strom oder das Heizen der Wohnung mit dem Backofen. Speisen Sie den Strom in solchen Fällen einfach ins örtliche Netz ein und machen Sie es so nachhaltiger.

Handwerker hält ein Solarpanel unter dem Arm und wird von einer Frau angesprochen

Ist Ihr Dach für eine Photovoltaikanlage geeignet?

Keine PV-Anlage – kein Prosuming. Mit dem PhotovoltaikCheck erfahren Sie in wenigen Minuten, ob sich Ihr Dach für eine Photovoltaikanlage eignet. Der Online-Check ist kostenlos, unabhängig und zeigt Ihnen, wie viel Solarstrom Sie selbst erzeugen können.

Zum PhotovoltaikCheck

Welche rechtlichen Regeln gelten für Prosuming?

Wer eigenen Strom erzeugt und nutzt, muss bestimmte gesetzliche Vorgaben beachten. In Deutschland regelt das vor allem das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Es bestimmt, wie Anlagen angemeldet werden, wie Strom ins Netz eingespeist und wie die Vergütung berechnet wird.

Auf europäischer Ebene stärkt die EU-Richtlinie 2018/2001 die Rechte von Bürger*innen, ihren Strom selbst zu erzeugen, zu speichern und gemeinsam zu nutzen.

Auf einen Blick: Rechte und Regularien

Damit Prosuming rechtssicher funktioniert, sind vor allem folgende Punkte wichtig:

  • Anmeldung und Messung: Photovoltaikanlagen müssen im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur eingetragen werden. Ab einer Leistung von mehr als 7 Kilowatt – das entspricht einer mittelgroßen Anlage auf einem Einfamilienhaus – ist ein intelligentes Messsystem (Smart Meter) vorgeschrieben. Die Anmeldung übernimmt in der Regel die Fachfirma, die die Anlage installiert.
  • Abstimmungen mit dem Netzbetreiber: Vor der Inbetriebnahme müssen Netzanschluss, Einspeiseleistung und technische Vorgaben geklärt werden.
  • Einspeisevergütung: Für eingespeisten Strom gilt eine feste Vergütung pro Kilowattstunde für 20 Jahre ab Inbetriebnahme. Danach kann der Strom selbst genutzt oder zu Marktpreisen verkauft werden.
  • Mieterstrom: Hauseigentümer*innen können Solarstrom direkt an Mieter*innen im gleichen Gebäude verkaufen.
  • Netzentgelte und Umlagen: Fallen nur an, wenn Strom über das öffentliche Netz geleitet wird.
  • Steuerliche Regeln: Seit 2023 profitieren viele private Anlagenbesitzer*innen von Steuererleichterungen: Beim Kauf gilt 0 Prozent Umsatzsteuer, Anlagen bis 30 kWp sind von der Einkommensteuer befreit.
  • Förderungen: PV-Anlagen, Batteriespeicher und Wärmepumpen werden durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) gefördert. Eine aktuelle Übersicht finden Sie im FördermittelCheck.

Solarpflicht in vielen Bundesländern

Derzeit gelten die oben genannten Regeln nur für die Besitzer*innen der aktuell 5,4 Millionen PV-Anlagen. Perspektivisch wird es jedoch mehr Menschen betreffen, da die Solarpflicht nach und nach ausgeweitet wird, wie die nachfolgende Übersicht zeigt.

Für mehr Informationen bitte scrollen bzw. ziehen

Bundesland
Gibt es eine Solarpflicht für Private Wohngebäude ?
Baden-Württemberg
Ja
Bayern
Nein, aber Soll-Vorschrift
Berlin
Ja
Brandenburg
Nein
Bremen
Ja
Hamburg
Ja
Hessen
Nein
Mecklemburg-Vorpommern
Nein
Niedersachsen
Ja
Nordrhein-Westphalen
Ja
Rheinland-Pfalz
Nein, aber „PV-ready“-Pflicht
Saarland
Nein
Sachsen
Nein
Sachsen-Anhalt
Nein
Schleswig-Holstein
Ja, ab 29.03.2026 für Neubauten
Thüringen
Nein
Übersicht der Solarpflicht in den einzelnen Bundesländern

Hürden für gemeinschaftliche Stromnutzung

Für Mehrparteienhäuser und Wohnquartiere sind gemeinschaftliche Modelle oft noch kompliziert, weil mehrere Zähler, Verträge und Abrechnungen nötig sind. Deshalb arbeitet die Bundesregierung an einfacheren Regeln, damit gemeinschaftliche Stromnutzung künftig leichter umsetzbar wird.

Tipp: Eine unabhängige Energieberatung hilft, Technik, Förderung und rechtliche Vorgaben optimal zu kombinieren – egal, ob Sie Strom allein oder gemeinsam nutzen wollen.

Energieberater*in finden

Lohnt sich eigener Solarstrom finanziell und welche Förderungen gibt es?

Ob es sich lohnt, Strom selbst zu erzeugen und möglichst viel davon zu verbrauchen, hängt von mehreren Faktoren ab: Dachfläche und Anlage sind technische Mindestvoraussetzung. Daneben gibt es noch die Stromabnehmer und die technischen Erweiterungen sowie das eigene Verhalten. Alle diese Faktoren beeinflussen die Wirtschaftlichkeit. Grundsätzlich kann aber gesagt werden: Je höher der Eigenverbrauch, desto wirtschaftlicher.

Wie groß der finanzielle Vorteil ausfällt, unterscheidet sich ebenfalls nach Gebäudeart: Einfamilienhäuser profitieren stark vom Eigenverbrauch, Gewerbebetriebe von hohem Strombedarf am Tag und Wohnquartiere von gemeinschaftlicher Nutzung.

Übersicht: Kosten und Einsparungen PV-Anlage

Für ein typisches Einfamilienhaus mit einer Photovoltaikanlage von rund 10 kWp Leistung ohne Speicher und andere technische Erweiterungen wie Smart Meter oder Energiemanagement-Systeme geben folgende Werte eine gute Orientierung:

Für mehr Informationen bitte scrollen bzw. ziehen

Kosten und Einsparungen im Überblick
Kosten für die Anschaffung einer Photovoltaikanlage (10 kWp)
13.400 Euro
Betriebskosten pro Jahr
347 Euro
Kosten Förderkredit pro Jahr (KfW 270)
740 Euro
Einsparung & Erlöse durch Netzeinspeisung
1.330 Euro
Eigenverbrauch
ohne Speicher 16 %, mit Speicher, Wärmepumpe oder E-Auto sind 60 bis 80 % Eigenverbrauch möglich
Amortisation
in etwa 10 Jahre, abhängig von Kosten, Strompreis und Nutzung

Die Angaben dienen primär als Richtwerte. Da die Strompreise und die Zinsen jedoch schwanken, also volatil sind, kann sich die Amortisationsdauer verändern. Einen ausführlichen Überblick und mehrere Beispielrechnungen finden Sie im Artikel „Solaranlage: Kosten & Förderung 2025“.

Förderungen und finanzielle Vorteile

Förderungen können die Anschaffungskosten deutlich senken. Relevant sind:

  • KfW-Zuschüsse und -Kredite, z. B. für energieeffiziente Gebäude oder in Kombination mit Wärmepumpen
  • BAFA-Förderungen für Wärmepumpen, häufig gemeinsam mit Photovoltaik genutzt
  • Landes- und Kommunalprogramme für Photovoltaikanlagen, Batteriespeicher und Balkonsolarmodule
  • Steuerliche Erleichterungen: 0 Prozent Umsatzsteuer auf Photovoltaikanlagen und -speicher
  • Einkommensteuerbefreiung für Anlagen bis 30 kWp auf Einfamilienhäusern und bis 15 kWp je Einheit in Mehrfamilienhäusern

Praxisbeispiele für Prosuming

Ob Einfamilienhaus, Betrieb oder Gemeinschaft – Prosuming hat viele Gesichter. Die folgenden Beispiele zeigen typische Anwendungen.

Kais 11,9-kWp-Photovoltaikanlage erzeugt rund 11.000 bis 12.000 kWh Solarstrom pro Jahr, das ist deutlich mehr, als sein 4-Personen-Haushalt mit 3.600–4.000 kWh benötigt. Mit einem 10-kWh-Speicher und der Wallbox kann er einen großen Teil davon direkt selbst nutzen. Wie gut das in der Praxis funktioniert, zeigt sein Erfahrungsbericht.

In sanierten Mehrfamilienhäusern oder neuen Quartieren kommen oft größere PV-Anlagen mit gemeinschaftlichen Speichern zum Einsatz. Über Mieterstrommodelle oder Energie-Sharing können Bewohner*innen Solarstrom direkt im Gebäude beziehen. Wie das in der Praxis funktioniert, zeigt Vermieter Jan, ein weiteres Beispiel liefert Jochen Kreher aus einer Wohnungseigentümergemeinschaft.

In ländlichen Regionen und Städten schließen sich immer mehr Menschen zu Energiegenossenschaften zusammen. Sie betreiben Solaranlagen, Windräder oder Batteriespeicher und verteilen Erträge sowie eingesparten Strom gemeinschaftlich. So wie zum Beispiel der Ort Feldheim in Brandenburg.

Lächelndes Paar steht mit Tablet vor einem modernen Einfamilienhaus mit Solarpanelen auf dem Dach

Noch mehr Fragen?

Die Vierwende-Community hat individuelle Antworten

Sie planen die Modernisierung Ihres Hauses und haben die Antwort auf Ihre Frage nicht gefunden? In der VierWende-Community helfen Ihnen Expert*innen und erfahrene Hausbesitzer*innen weiter. Profitieren Sie zusätzlich von Webinaren und Schritt-für-Schritt-Anleitungen. Jetzt Mitglied werden und maßgeschneiderte Lösungen mit der Unterstützung der VierWende-Community erhalten.

Jetzt anmelden

Zukunftstrends: Wohin entwickelt sich Prosuming?

Prosuming, also Strom selbst erzeugen und nutzen, wird in den kommenden Jahren für deutlich mehr Menschen möglich. Die Technik wird günstiger, bürokratische Hürden werden abgebaut und neue Nutzungsmodelle erleichtern die gemeinschaftliche Stromerzeugung.

Zentrale Entwicklungen im Prosuming:

Batteriespeicher werden günstiger, langlebiger und bieten mehr Kapazität. Das erhöht den Anteil des selbst erzeugten Stroms, der direkt im Haushalt genutzt werden kann.

Energiemanagement-Systeme, Apps und Smart Meter steuern Anlagen automatisch und passen den Verbrauch an die aktuelle Erzeugung an.

Haushalte können künftig häufiger Strom direkt miteinander teilen oder handeln, weil neue digitale Plattformen und rechtliche Vorgaben solche Nutzungsmodelle ermöglichen.

Neue Regeln mit deutlich weniger Bürokratie, sollen mehreren Haushalten erleichtern, Strom gemeinsam zu erzeugen und zu nutzen.

Balkonsolarmodule, Mieterstrommodelle und Energiegenossenschaften ermöglichen Prosuming auch für Mieter*innen oder Wohnungseigentümergemeinschaften.

Strom wird gezielt und sparsam genutzt, ohne auf Komfort zu verzichten, etwa durch effiziente Geräte, angepasste Routinen und gemeinschaftliche Nutzung.

Über die Autorin

Lea Wrobel

Lea Wrobel (extern) ist seit 2022 freiberuflich für co2online tätig. In dieser Zeit hat sie vor allem zu Themen wie Wärmepumpen, Dämmung sowie Öl als Heizmittel geschrieben. Mit einem Hintergrund in Geographie und internationaler Zusammenarbeit arbeitet sie als Autorin und Redakteurin überwiegend für NGOs und Stiftungen.

Zum Autor*innenprofil
Empfehlungen der Redaktion

Weitere Artikel zum Thema „Photovoltaik“