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Sollte die Ölheizung ausgetauscht werden?

Je älter die Ölheizung ist und je mehr investiert werden kann, desto eher sollte darüber nachgedacht werden, die Ölheizung nicht nur zu modernisieren, sondern sie auszutauschen. Nur so lassen sich unter anderem die CO2- und Feinstaub-Emissionen deutlich senken und es kann viel Platz im Heizungskeller frei werden.

Außerdem läuft eine neue Heizanlage meist rund zwanzig Jahre und ist wesentlich wartungsärmer. Zudem muss nicht wie bei alten Ölheizungen in jeder Heizperiode mit einem Ausfall gerechnet werden – der dann womöglich zu einer teuren Reparatur oder einem unnötig teuren Austausch führt.

HeizCheck: Heizenergieverbrauch prüfen

Sie möchten wissen, ob sich eine neue Heizanlage für Sie lohnt? Prüfen Sie zunächst, ob Ihre bisherigen Heizkosten zu hoch sind:

Tipps für den Austausch der Ölheizung

Wer seine Ölheizung austauschen will oder muss, kann sich online einen ersten Überblick verschaffen – mit kostenlosen Ratgebern wie dem ModernisierungsCheck von co2online. Sobald es konkreter wird, sollte ein Energieberater zum Einsatz kommen. Der kann herstellerunabhängig beraten und auch die Umsetzung der Maßnahme durch einen Handwerker kontrollieren.

Ein Posten beim Austausch, der besonders teuer sein kann, ist das Entsorgen der alten Ölheizung, vor allem der Öltanks. Das erledigen Spezialfirmen. Die Kosten für die Entsorgung liegen je nach Größe und Tankart zwischen etwa 400 und 2.000 Euro.

Wer die Lebensdauer seiner Ölheizung lediglich verlängern oder die Ölheizung modernisieren will, hat verschiedene Möglichkeiten – entsprechend unterschiedlich sind die Kosten, die für dieses Erneuern der Ölheizung entstehen:

So tauschen Sie Ihre Ölheizung gegen eine effizientere Technologie – Schritt für Schritt

  1. Richtig informieren: im Internet, beim Energieberater, Handwerker oder bei Bekannten, die einen Austausch bereits hinter sich haben. Hilfreich zum Start: der ModernisierungsCheck.
  2. Heiztechnik wählen: Gas, Wärmepumpe oder Pellets, mit Solarthermie oder ohne – nicht jede Technik ist für jedes Haus geeignet. Hier hilft ein Energieberater weiter.
  3. Finanzierung planen: mehrere Angebote einholen, Fördermittel ausfindig machen. Viele Kesselhersteller bieten auch Rabattaktionen an.
  4. Heizkessel tauschen: Gut vorbereiten und genügend Zeit einplanen, hydraulischen Abgleich nicht vergessen.
  5. Erfolg kontrollieren: Energiesparkonto nutzen und mit dem Handwerker gleich Termine fürs Optimieren und Warten vereinbaren.

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