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Warmwasserverbrauch und Tipps für 4-Personen-Haushalte

Der Anteil an 4-Personen-Haushalten ist in den vergangenen Jahren in Deutschland stetig gesunken und liegt inzwischen unter zehn Prozent. Heute gibt es nur noch 3,8 Millionen Haushalte dieser Größe. Gleichzeitig mit dieser Abnahme ist die Zahl der kleineren Haushalte gestiegen. Dies hat in den vergangenen zwanzig Jahren zu einer Erhöhung der Gesamtzahl der deutschen Haushalte geführt. Die Zahl stieg um über fünf Millionen auf vierzig Millionen Haushalte.

Wenn die Energiekosten steigen und die Haushaltskassen belasten, dann machen sich kleine und große Sparmaßnahmen schnell bezahlt.

Die Menge an Energie, die zur Erzeugung des warmen Wassers in 4-Personen-Haushalten gebraucht wird, hängt vor allem von den Nutzungsgewohnheiten sowie der Erzeugungsweise des Warmwassers ab. Dabei gibt es Unterschiede zwischen zentraler und dezentraler Warmwasserbereitung. Bei der dezentralen Warmwasserbereitung ist der Wirkungsgrad der Anlagen meist höher als bei zentralen Systemen. Dennoch fallen die Klimabilanz, die Gesamtenergiebilanz und die Betriebskostenabrechnung oft zu Gunsten der zentralen Anlagen aus. Denn bei der dezentralen Warmwasserbereitung wird meist teurer und aufwändig hergestellter Strom zur Warmwassergewinnung gebraucht.

Durchschnittlicher Warmwasserverbrauch und Energiekosten für vier Personen im Jahr

Ein deutscher 4-Personen-Haushalt in einem Mehrfamilienhaus, in dem das Wasser mit einem Strom-Durchlauferhitzer erhitzt wird, verbraucht dafür beispielsweise jedes Jahr durchschnittlich 2.500 Kilowattstunden Strom. Die Kosten belaufen sich auf etwa 650 Euro.* Vier Personen, die in einem Einfamilienhaus wohnen und ihr Wasser zentral mit einer Gasheizung erwärmen, verbrauchen dafür 3.900 Kilowattstunden – und bezahlen dafür rund 270 Euro.* Weil auch in Zukunft steigende Energiepreise zu erwarten sind, sollten Sie gleich mit dem Sparen loslegen. Mit einfachen, kostengünstigen Maßnahmen sind deutliche Einsparungen im durchschnittlichen Wasserverbrauch im Jahr möglich.

Warmwasser sparen im 4-Personen-Haushalt

Beispiel 1: Ein 4-Personen-Haushalt nutzt für die Erwärmung seines Wassers einen vollelektronischen Durchlauferhitzer. Dabei wird die Badewanne insgesamt sechs Mal pro Woche mit 40 Grad warmem Wasser gefüllt, was einem Energieverbrauch von rund 1.400 Kilowattstunden pro Jahr entspricht. Hier lässt sich durch einen geringeren Verbrauch eine Menge einsparen. Wird nur zweimal die Woche weniger gebadet – und stattdessen die Dusche benutzt – sinkt der Energieverbrauch übers Jahr um rund 450 Kilowattstunden. Addiert mit den geringeren Kosten durch den geringeren Wasserverbrauch ergibt sich schon mit den heutigen Energiekosten eine Ersparnis von rund 150 Euro.

Beispiel 2: In einem Einfamilienhaus lebt eine vierköpfige Familie, die ihr Wasser mit einer durch Heizöl betriebenen Zentralheizung erwärmt. Dabei verbraucht sie rund 4.500 Kilowattstunden pro Jahr. Das entspricht etwa 405 Euro an Heizölkosten.* Die Familie entschließt sich nun, die Warmwasserbereitung mit einer Solaranlage zu koppeln. Damit kann der Warmwasserbedarf des Hauses zu sechzig Prozent gedeckt werden. Der CO2-Ausstoß verringert sich um 720 kg und die Familie spart so jährlich etwa 2.700 Kilowattstunden und unter Berücksichtigung der steigenden Energiepreise Heizölkosten in Höhe von etwa 240 Euro pro Jahr ein.

* Gerechnet wurde mit folgenden Preisen: Strom: 26 Cent pro Kilowattstunde, Gas: 7 Cent pro Kilowattstunde (inklusive Grundpreis), Heizöl: 90 Cent pro Liter (rund 10 kWh)

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