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Warmwasserverbrauch im 2-Personen-Haushalt & Tipps zur Energieeinsparung

Schon seit Jahren sinkt in Deutschland die Zahl größerer Haushalte – während Single- sowie Haushalte mit zwei Personen stetig zunehmen. Inzwischen ist jeder dritte Haushalt in Deutschland ein 2-Personen-Haushalt. Die Gründe für diese Entwicklung sieht das Statistische Bundesamt unter anderem in der steigenden Lebenserwartung. Denn nicht nur junge Menschen leben in 1- und 2-Personen-Haushalten: Der Anteil an älteren Menschen, die alleine oder zu zweit wohnen, ist in den vergangenen Jahren größer geworden.

Jeder Dritte Haushalt in Deutschland ist ein Zwei-Personen-Haushalt. Schon mit kleinen Maßnahmen kann hier Energie bei der Warmwasserbereitung eingespart werden.

Wie viel Energie in diesen Haushalten zur Erzeugung von warmem Wasser benötigt wird, hängt vor allem von der Verbrauchsmenge sowie der Erzeugungsweise des Warmwassers ab. Zunächst gibt es Unterschiede zwischen zentraler und dezentraler Warmwasserbereitung. Bei der dezentralen Warmwasserbereitung ist der Wirkungsgrad der Anlagen meist höher als bei zentralen Systemen. Dennoch fallen Energieverbrauch, Kosten und CO2-Emissionen am Ende meist zu Gunsten der zentralen Anlagen aus, da bei der dezentralen Warmwasserbereitung oft teurer und aufwändig hergestellter Strom zur Warmwassergewinnung eingesetzt wird.

Durchschnittlicher Warmwasserverbrauch und Energiekosten für zwei Personen im Jahr

Ein deutscher 2-Personen-Haushalt, der sein Wasser mit einem Strom-Durchlauferhitzer erhitzt, verbraucht jedes Jahr durchschnittlich 1.300 Kilowattstunden Strom und bezahlt dafür etwa 340 Euro. Wird das Wasser per Gasetagenheizung erwärmt, liegt der durchschnittliche Verbrauch pro Jahr bei 1.800 Kilowattstunden. Das entspricht Betriebskosten in Höhe von rund 150 Euro.* Da die Energiepreise auch künftig weiter steigen werden, lohnt es sich, gleich mit dem Sparen anzufangen. Mit einfachen, kostengünstigen Schritten lassen sich deutliche Einsparungen im durchschnittlichen Wasserverbrauch erzielen.

Warmwasser sparen im 2-Personen-Haushalt

Beispiel 1: Ein 2-Personen-Haushalt besitzt einen modernen, vollelektronischen Durchlauferhitzer zur Warmwasserbereitung. Ein effizientes Gerät, an dem sich die Temperatur gradgenau einstellen lässt und das im Vergleich zu älteren hydraulischen Modellen knapp ein Drittel Energie einspart. Doch auch hier kann noch gespart werden - und zwar beim Verbrauch. Dafür müssen keine großen Komforteinschränkungen in Kauf genommen werden. Ein Beispiel: Angenommen, die beiden Bewohner duschen an 330 Tagen im Jahr jeweils sieben Minuten bei einer Temperatur von 39 Grad Celsius - so entstehen dabei Stromkosten in Höhe von rund 350 Euro. Wird jeden Tag nur eine Minute kürzer und bei einem Grad weniger geduscht, lassen sich in einem Jahr etwa 370 Kilowattstunden Strom und damit knapp 100 Euro sparen.

Beispiel 2: Ein 2-Personen-Haushalt in einem Mehrfamilienhaus mit zentraler Warmwasserbereitung beobachtet mit einem sogenannten Energiesparkonto ein Jahr lang seinen Energieverbrauch für die Warmwassererwärmung. Das Ergebnis: Der Haushalt verbraucht 2.800 Kilowattstunden für die Wassererwärmung und liegt damit deutlich über dem Durchschnitt. Die Bewohner entschließen sich zu kleinen Verhaltensänderungen. Sie benutzen nun Becher beim Zähneputzen, stellen das Wasser beim Händewaschen ab und duschen eine Minute kürzer als gewohnt. Außerdem rüsten sie ihren Haushalt mit Durchflussbegrenzern und einem Sparduschkopf aus. Nach einem Jahr zeigt das Energiesparkonto eine deutliche Senkung des Verbrauchs. Nun stehen noch 2.200 Kilowattstunden zu Buche. Die Ersparnis beläuft sich auf umgerechnet rund 40 Euro.

* Gerechnet wurde mit folgenden Preisen: Strom: 26 Cent pro Kilowattstunde, Gas: 7 Cent pro Kilowattstunde (inklusive Grundpreis).

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