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Durchschnittlicher Wasserverbrauch: Ein- bis Fünf-Personen-Haushalte im Überblick

Rund 14 Prozent des durchschnittlichen Energieverbrauchs von Haushalten entfallen auf die Erwärmung von Wasser. Da machen sich kleine und große Sparmaßnahmen schnell bezahlt. Prüfen Sie mit dem WasserCheck Ihren Verbrauch und senken Sie mit unseren Spartipps die Kosten.

WasserCheck: Wasserverbrauch zu hoch?

Vergleichen Sie jetzt Ihren Warmwasserverbrauch mit dem ähnlicher Haushalte – und erfahren Sie, wie Sie mit wenig Aufwand viel Wasser sparen können:

Die wichtigsten Fakten im Überblick:

  • Energieverbrauch für Warmwasser im Schnitt fast genauso hoch wie gesamter Stromverbrauch eines Haushalts
  • große Unterschiede bei Warmwasserkosten je nach Gewohnheiten, Art der Erzeugung und Ausstattung
  • Kosten für Warmwasser lassen sich mit kleinen Tricks oft deutlich senken

Im Durchschnitt entstehen rund 14 Prozent des Energieverbrauchs im Haushalt durch das Erwärmen von Wasser. Das ist fast so viel wie der gesamte Stromverbrauch im Haushalt (16 Prozent). Entsprechend hoch ist das Sparpotenzial beim Warmwasser.

Raumwärme 70 Prozent; Warmwasser 14 Prozent; Strom 16 Prozent. Stand Oktober 2018

Sie wollen wissen, wie viel Sie tatsächlich sparen können? Bei dieser Frage spielen vor allem drei Faktoren eine Rolle:

  • Ihr persönlicher Verbrauch
  • die Art der Warmwassererzeugung und
  • die Haushalts-Ausstattung.

Wasserverbrauch: Wofür verwenden wir am meisten Wasser?

Laut Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDWE) benötigt jeder Deutsche am Tag durchschnittlich rund 123 Liter Wasser, 2018 waren es sogar 127 Liter Wasser.

Der größte Anteil – rund ein Drittel des täglichen Wasserverbrauchs - entfällt auf Baden, Duschen und Körperpflege. Nach Angaben des BDEW waren das 2018 etwa 36 Prozent bzw. rund 46 Liter täglich. An zweiter Stelle folgt mit rund 27 Prozent (das entspricht etwa 34 Litern) die Toilettenspülung. Auf Platz drei unseres täglichen Wasserverbrauchs stehen Wäschewaschen (zwölf Prozent/ rund 15 Liter) und mit jeweils sechs Prozent (rund acht Liter) Geschirrspülen sowie die Raumreinigung, Auto- und Gartenpflege. Den kleinsten Posten macht der Wassergebrauch für Essen und Trinken mit vier Prozent bzw. rund fünf Litern aus. Zudem ist im täglichen Wasserverbrauch noch ein Kleingewerbeanteil von etwa neun Prozent (rund elf Liter) enthalten.

Quelle: www.bdew.de

Virtuelles Wasser:

Zum Wasserverbrauch im Haushalt kommt übrigens noch sogenanntes virtuelles Wasser hinzu. Dieses Wasser wird nicht direkt in unseren Haushalten verbraucht, sondern wird für die Herstellung unserer Nahrungsmittel, Kleidung und anderen Produkte benötigt. Das sind nach Angaben der Vereinigung Deutscher Gewässerschutz noch einmal rund 4.000 Liter pro Person und Tag.

Wie hoch sind die Kosten für Warmwasser?

Ein Liter Wasser kostet in Deutschland im Durchschnitt gerade einmal 0,2 Cent. Für einen Euro bekommen wir also 500 Liter Trinkwasser – das sind 2.500 Gläser à 0,2 Liter. (Quelle: www.bdew.de) Der Preis für einen Liter Warmwasser ist jedoch deutlich höher, da für die Erwärmung zusätzliche Energie nötig ist. Je nach Art der Warmwasserbereitung fallen die Kosten für warmes Wasser unterschiedlich aus: Mit einer zentralen Warmwasserbereitung über das Heizsystem ist das Warmwasser in der Regel günstiger als beispielsweise bei einer dezentralen Warmwasserbereitung mit Strom.

Warmwasserbereitung im Gebäudebestand und Neubau: Überblick und Empfehlungen:

Zentral oder dezentral, Kleinspeicher, Durchlauferhitzer oder Wärmepumpe? Wir erläutern die Vor- und Nachteile der Systeme, beantworten die wichtigsten Fragen und geben wertvolle Tipps, wie Sie mit den verschiedenen Systemen Kosten sparen.

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Doch unabhängig von der Art der Warmwasserbereitung können Sie leicht Wasser und damit auch Kosten sparen, ohne auf Hygiene und Komfort zu verzichten.

Sparduschkopf und Co. – Was hilft beim Wassersparen?

Ein niedriger Wasserverbrauch insgesamt ist gut, doch wer weniger Warmwasser verbraucht, spart sogar doppelt – und mehr als die meisten vermuten: Neben dem Wasserverbrauch sinkt der Energieverbrauch und damit die Kosten und CO2-Emissionen.

Den eigenen Wasserbrauch messen und vergleichen

Mit dem Energiesparkonto und der EnergieCheck-App haben Sie einen Überblick über Ihren Verbrauch und haben die Kosten im Griff. Egal, ob es ums Heizen, den Strom- oder Wasserverbrauch geht – einfach die Verbrauchsdaten direkt am Zähler einscannen und das Konto verwaltet digital alle Ihre Daten, Rechnungen und Zählerstände. So Sie sehen, wo Sie am meisten Energie sparen können und welchen Erfolg Ihre Sparmaßnahmen haben.

Mit kleinen Verhaltensänderungen und sparsamen Armaturen sinkt der persönliche Warmwasserverbrauch schnell. Gerade bei der Körperpflege macht das einen großen Unterschied:

Beispiel: Den größten Einfluss auf die Kosten beim Duschen hat nicht der Wasserverbrauch, sondern die Wassertemperatur und die Duschdauer. Wer kalt duscht, spart am meisten. Wer kurz duscht, spart ebenfalls viel. Doch auch wer nicht auf Komfort verzichten will, kann einiges tun. Am einfachsten ist das Nutzen eines Sparduschkopfs: Mit einem Sparduschkopf (ab 20 Euro) und Durchflussbegrenzern (ab 10 Euro für 3 Stück) kann beispielsweise ein durchschnittlicher Dreipersonenhaushalt seinen Wasserverbrauch um 50 Prozent senken. Das macht 485 Euro weniger Kosten und 760 kg weniger CO2 im Jahr. (Quelle: Mein Klimaschutz)

Beispiel: Um den Warmwasserverbrauch zu senken, können Sie beim Händewaschen einfach kaltes statt warmes Wasser verwenden. Denn entscheidend für die Hygiene ist laut verschiedener Studien nicht die Wassertemperatur, sondern das Einseifen. So sinken die Kosten in einem Dreipersonenhaushalt im Schnitt um 50 Euro und die CO2-Emissionen um 180 kg pro Jahr.* (Berechnungen co2online)

Spar-Tipps nach Haushaltsgröße

Anhand von Beispiel-Haushalten haben wir berechnet, mit welchen Tipps Sie wie viel Energie sparen und Ihren Wasserverbrauch senken können. Ob Single- oder Fünf-Personen-Haushalt - hier können Sie sehen, wie sich unsere Warmwasser-Spartipps auch für Ihren Haushalt bezahlt machen.

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