Wir verwenden Cookies für den bestmöglichen Service für Sie. Mit der Nutzung unserer Webseite stimmen Sie den Datenschutzbestimmungen zu und akzeptieren die Verwendung von Cookies. Alternativ können Sie die Einstellungen anpassen.

Förderprogramm: Hessen - Soziale Mietwohnraumförderung (geringe Einkommen) (Förderkredit)

Was wird gefördert?

Förderfähig ist die Schaffung von Mietwohnungen durch

  • Neubauten
  • Baumaßnahmen zur Beseitigung von Schäden an Gebäuden, durch die die Gebäude auf Dauer wieder zu Wohnzwecken nutzbar gemacht werden
  • Änderung, Nutzungsänderung oder Erweiterung von Gebäuden, durch die unter wesentlichem Aufwand Wohnraum geschaffen wird oder
  • Änderung von Wohnraum unter wesentlichem Bauaufwand zur Anpassung an geänderte Wohnbedürfnisse. Wesentlich ist ein Bauaufwand dann, wenn mindestens ein Kostenaufwand in Höhe der Hälfte eines vergleichbaren Neubaus erreicht wird.
Für Wohnraum in selbst genutzten Gebäuden werden Baudarlehen dann bereitgestellt, wenn in dem Gebäude mindestens vier Wohneinheiten entstehen.

Förderung: Wer wird gefördert?

Antragsberechtigt sind natürliche und juristische Personen, die das Bauvorhaben für eigene oder fremde Rechnung im eigenen Namen durchführen oder durch Dritte durchführen lassen (Bauherrschaft). Die Antragsberechtigung setzt voraus, dass:

  • ein geeignetes Baugrundstück zur Verfügung steht oder nachgewiesen wird, dass der Erwerb eines derartigen Grundstücks gesichert ist oder wird,
  • die Bauherrschaft eine angemessene Eigenleistung erbringt. Die Eigenleistung ist angemessen, wenn sie mindestens 15 Prozent der Gesamtkosten beträgt.
Ist an dem Grundstück ein Erbbaurecht bestellt oder dessen Bestellung beabsichtigt, muss die Laufzeit des Erbbaurechtes die planmäßige Darlehenslaufzeit um mindestens 10 Jahre überschreiten.

Beschreibung des Förderprogramms:

  • Die Förderung besteht aus einem zinsgünstigen Baudarlehen sowie einem zusätzlichen Finanzierungszuschuss. Dieser beträgt bei einer Bindungsdauer von 20 Jahren 20 Prozent und bei einer Bindungsdauer von 25 Jahren 25 Prozent des bewilligten Baudarlehens.
  • Der Darlehensgrundbetrag ist abhängig von regional unterschiedlichen Grundstückskosten: Grundstückwert je m² Boden einschließlich Erschließungskosten und Kosten der Herrichtung des Grundstücks bis unter 200 Euro = 1.100 Euro, von 200 bis unter 250 Euro = 1.200 Euro, von 250 bis unter 300 Euro = 1.300 Euro, von 300 bis unter 350 Euro = 1.400 Euro, von 350 bis unter 400 Euro = 1.500 Euro, von 400 bis unter 450 Euro = 1.600 Euro, von 450 bis unter 500 Euro = 1.700 Euro und über 500 = 1.800 Euro.
  • Wird eine rollstuhlgerechte Wohnung geschaffen so wird das Darlehen um 150 Euro, bei Barrierefreiheit der Wohnung um 50 Euro und bei Errichtung eines Passivhauses um 150 Euro je m² förderfähige Wohnfläche erhöht.
  • Die Auszahlung des Baudarlehens erfolgt mit Nachweis der ordnungsgemäßen Sicherung in folgenden Raten:
    • 25 Prozent der Darlehenssumme nach Fertigstellung der Kellerdecke
    • 25 Prozent der Darlehenssumme nach Fertigstellung des Rohbaus gegen Nachweis der Brand-, Sturm- und Leitungswasserversicherung
    • 40 Prozent der Darlehenssumme nach Bezugsfertigstellung
    • die restlichen 10 Prozent der Darlehenssumme nach Gesamtfertigstellung einschließlich Außenputz und Außenanlagen.
  • Die Miete (ohne Betriebskosten) ist auf die ortsübliche Vergleichsmiete im Sinne von § 558 BGB abzüglich 15 Prozent begrenzt. Die Anfangsmiethöhe ist mit der Anmeldung des Bauvorhabens verbindlich zu erklären. Mieterhöhungen sind im Rahmen des Anstieges des Preisindex für die Lebenshaltung aller privaten Haushalte in Deutschland zugelassen.
Kumulierung:
  • Für geförderte Maßnahmen dürfen keine anderen Wohnungsbau- oder Förderungsmittel des Bundes oder des Landes in Anspruch genommen werden.
  • Zulässig ist die gleichzeitige Inanspruchnahme von Mitteln der Denkmalpflege, der Städtebauförderungsprogramme, des Dorferneuerungsprogramms und des Landesprogramms „Energieeffizienz im Mietwohnungsbau“. Ebenfalls zulässig ist die gleichzeitige Inanspruchnahme von Darlehen der KfW.

Kontakt zur Antragstelle:

siehe Fördergeber

Kontakt zum Fördergeber:

Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen
Strahlenbergerstraße 11
63067 Offenbach am Main
Herr Frank Müller
Telefon: 069/9132-2565
Fax: 069/9132-8-2565
E-Mail-Adresse: frank.mueller@wibank.de
Internet: www.wibank.de

Weitere Informationen:

Förderrichtlinie
Erläuterungen
Antragsformular
KfW-Förderung
BAFA-Förderung

Dieses Programm umfasst folgende Förderbereiche:

Erdgas-BHKW | Solarthermie für Warmwasser | Solarthermie für Heizung & Warmwasser | Erdgaswärmepumpe | Erdgasheizung mit Niedertemperaturtechnik | Erdgasheizung mit Brennwerttechnik | Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung | Flüssiggasheizung mit Brennwerttechnik | Ölheizung mit Brennwerttechnik | Heizöl-BHKW | Holzpelletheizung mit Brennwerttechnik | Pelletheizung mit Niedertemperaturtechnik | Fernwärme | Pflanzenöl-BHKW | Strom-Wärmepumpe

Übersicht über alle Förderprogramme