Wir verwenden Cookies für den bestmöglichen Service für Sie. Mit der Nutzung unserer Webseite stimmen Sie den Datenschutzbestimmungen zu und akzeptieren die Verwendung von Cookies. Alternativ können Sie die Einstellungen anpassen.

Förderprogramm: KfW - Bundesförderung für effiziente Gebäude, Kommunen – Kredit (264) (Förderkredit)

Was wird gefördert?

Förderfähig sind ausschließlich Nichtwohngebäude, die nach Fertigstellung beziehungsweise Umsetzung aller Maßnahmen unter den Anwendungsbereich des aktuell gültigen Gebäudeenergiegesetzes (GEG) fallen.

  • Nichtwohngebäude (NWG)
    • Neubau Effizienzgebäude (NWG): Gefördert werden die Errichtung (Neubau) und der Ersterwerb neu errichteter energieeffizienter Nichtwohngebäude, die den energetischen Standard eines Effizienzgebäudes für Neubauten erreichen. Folgende Standards werden gefördert:
      • Effizienzgebäude 55, 55 Erneuerbare Energien (EE) oder 55 Nachhaltigkeit (NH)
      • Effizienzgebäude 40, 40 EE oder 40 NH
    • Sanierung zum Effizienzgebäude (NWG): Gefördert werden die energetische Sanierung und der Ersterwerb von Bestandsgebäuden, die nach Abschluss der Sanierungsmaßnahme den energetischen Standard eines Effizienzgebäudes erreichen. Der Bauantrag beziehungsweise die Bauanzeige des Bestandsgebäudes muss zum Zeitpunkt der Antragstellung mindestens fünf Jahre zurückliegen. Folgende Standards werden gefördert:
      • Effizienzgebäude Denkmal, Denkmal EE oder Denkmal NH
      • Effizienzgebäude 100, 100 EE oder 100 NH
      • Effizienzgebäude 70, 70 EE oder 70 NH
      • Effizienzgebäude 55, 55 EE oder 55 NH
      • Effizienzgebäude 40, 40 EE oder 40 NH.
    • Sanierung mit Einzelmaßnahmen (NWG und WG): Gefördert werden Einzelmaßnahmen an Bestandsgebäuden, deren Bauantrag beziehungsweise Bauanzeige zum Zeitpunkt der Antragstellung mindestens fünf Jahre zurückliegt.
      • Gebäudehülle
      • Anlagentechnik (außer Heizung)
      • Anlagen zur Wärmeerzeugung (Heizungstechnik)
      • Heizungsoptimierung
      • Fachplanung und Baubegleitung sowie Nachhaltigkeitszertifizierung
  • Wohngebäude (WG)
    • Neubau Effizienzgebäude (WG): Gefördert werden die Errichtung (Neubau) und der Ersterwerb neu errichteter energieeffizienter Wohngebäude, die den energetischen Standard eines Effizienzhauses für Neubauten erreichen. Folgende Standards werden gefördert:
      • Effizienzhaus 55, 55 Erneuerbare Energien (EE) oder 55 Nachhaltigkeit (NH)
      • Effizienzhaus 40, 40 EE oder 40 NH
      • Effizienzhaus 40 Plus.
    • Sanierung zum Effizienzhaus (WG):
      • Gefördert werden die energetische Sanierung und der Ersterwerb von Bestandsgebäuden, die nach Abschluss der Sanierungsmaßnahme den energetischen Standard eines Effizienzhauses erreichen. Folgende Standards werden gefördert:
        • Effizienzhaus Denkmal oder Denkmal EE
        • Effizienzhaus 100 oder 100 EE
        • Effizienzhaus 85 oder 85 EE
        • Effizienzhaus 70 oder 70 EE
        • Effizienzhaus 55 oder 55 EE
        • Effizienzhaus 40 oder 40 EE
  • Eine "Effizienzgebäude EE"-Klasse wird erreicht, wenn erneuerbare Energien einen Anteil von mindestens 55 Prozent des für die Wärme- und Kälteversorgung des Gebäudes erforderlichen Energiebedarfs erbringen.
  • Eine "Effizienzgebäude NH"-Klasse wird erreicht, wenn für ein Effizienzgebäude ein Nachhaltigkeitszertifikat ausgestellt wird, das die Übereinstimmung der Maßnahme mit den Anforderungen des Qualitätssiegels "Nachhaltiges Gebäude" bestätigt.
  • Eine Kombination von EE-Klasse und NH-Klasse ist nicht möglich.
Für die Beantragung der Förderung und Begleitung des Vorhabens ist ein Energieeffizienz-Experte aus der Energieeffizienz-Expertenliste für Förderprogramme des Bundes (Expertenliste) in der Kategorie "Bundesförderung für effiziente Gebäude: Nichtwohngebäude" unter www.energie-effizienz-experten.de einzubinden.

FördermittelCheck: Förderung finden

Prüfen Sie, welche Fördermittel es für Ihre Maßnahme gibt. Alle Zuschüsse und Kredite von Bund, Ländern, Kommunen und Versorgern:

Förderung: Wer wird gefördert?

Antragsberechtigt sind:

  • Kommunale Gebietskörperschaften
  • deren rechtlich unselbstständige Eigenbetriebe und
  • Gemeindeverbände und kommunale Zweckverbände.

Beschreibung des Förderprogramms:

  • Nichtwohngebäude
    • Investive Maßnahmen (NWG):
      • Neubau und Sanierung: bis zu 2.000 Euro pro m² Nettogrundfläche, maximal 30 Millionen Euro pro Vorhaben
      • Einzelmaßnahmen: bis zu 1.000 Euro pro m² Nettogrundfläche, maximal 15 Millionen Euro pro Kalenderjahr (unabhängig von der Anzahl gestellter Anträge)
      • förderfähige Mindestinvestitionsvolumen für die Einzelmaßnahmenbereiche "Maßnahmen an der Gebäudehülle", "Anlagentechnik (außer Heizung)" und "Anlagen zur Wärmeerzeugung (Heizungstechnik)": jeweils 2.000 Euro, für "Heizungsoptimierung": 300 Euro
    • Energetische Fachplanung und Baubegleitung (NWG):
      • Neubau und Sanierung: 10 Euro pro m² Nettogrundfläche, maximal 40.000 Euro pro Vorhaben
      • Einzelmaßnahmen: 5 Euro pro m² Nettogrundfläche, maximal 20.000 Euro pro Zusage und Kalenderjahr
    • Nachhaltigkeitszertifizierung (NWG):
      • Neubau und Sanierung: 10 Euro pro m² Nettogrundfläche, maximal 40.000 Euro pro Vorhaben
  • Wohngebäude
    • Investive Maßnahmen (WG):
      • Neubau und Sanierung: maximal 120.000 Euro pro Wohneinheit beziehungsweise für EE-Klasse, NH-Klasse sowie Effizienzhaus 40 Plus: maximal 150.000 Euro pro Wohneinheit
      • Einzelmaßnahmen: maximal 60.000 Euro pro Wohneinheit und Kalenderjahr (unabhängig von der Anzahl gestellter Anträge)
      • förderfähige Mindestinvestitionsvolumen für die Einzelmaßnahmenbereiche "Maßnahmen an der Gebäudehülle", "Anlagentechnik (außer Heizung)" und "Anlagen zur Wärmeerzeugung (Heizungstechnik)": jeweils 2.000 Euro; für "Heizungsoptimierung": 300 Euro
    • Energetische Fachplanung und Baubegleitung (WG):
      • Neubau und Sanierung: Ein- und Zweifamilienhäuser 10.000 Euro pro Vorhaben und Mehrfamilienhäuser 4.000 Euro pro Wohneinheit, maximal 40.000 Euro pro Vorhaben
      • Einzelmaßnahmen: Ein- und Zweifamilienhäuser 5.000 Euro pro Kalenderjahr und Mehrfamilienhäuser: 2.000 Euro pro Wohneinheit, maximal 20.000 pro Zusage und Kalenderjahr
    • Nachhaltigkeitszertifizierung (WG):
      • Ein- und Zweifamilienhäuser: 10.000 Euro pro Vorhaben
      • Mehrfamilienhäuser: 4.000 Euro pro Wohneinheit, maximal 40.000 Euro pro Vorhaben
Kumulierung:
  • Die Kombination einer BEG-Förderung für dieselbe Maßnahme mit anderen Fördermitteln (Kredite oder Zulagen/Zuschüsse) ist grundsätzlich möglich.
  • Eine gleichzeitige Inanspruchnahme mit einer Förderung nach dem Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWKG, KWKAusVO) ist nach Maßgabe des KWKG beziehungsweise der KWKAusVO möglich, in diesen Fällen ist im Rahmen einer Beantragung einer Förderung nach dem KWKG beziehungsweise der KWKAusVO eine Erklärung über die bereits erhaltene investive Förderung abzugeben.
  • Die gleichzeitige Inanspruchnahme einer BEG-Förderung und einer Förderung nach dem Erneuerbare Energien-Gesetz (EEG), einer Bundesförderung für Wärmenetze (zum Beispiel Erneuerbare Energien–Premium, Wärmenetzsysteme 4.0, Bundesförderung für effiziente Wärmenetze), dem Vorgängerprogramm Heizungsoptimierung (HZO) oder dem KfW-Programm "Zuschuss Brennstoffzelle" (433) für dieselben förderfähigen Kosten ist nicht möglich.

Kontakt zur Antragstelle:

siehe Fördergeber

Kontakt zum Fördergeber:

KfW
Palmengartenstraße 5-9
60325 Frankfurt am Main
Informationszentrum werktags 8:00-18:00
Telefon: 069/7431-0, 0800 5 39 90 08
Fax: 069/7431-9500
E-Mail-Adresse: info@kfw.de
Internet: www.kfw.de

Weitere Informationen:

Förderrichtlinie
Erläuterungen
KfW-Förderung
BAFA-Förderung

Dieses Programm umfasst folgende Förderbereiche:

Energiemanagement | Biomasseheizung | Energieeffizienter Neubau | Sanierung Nichtwohngebäude | Wärmepumpen | Lüftung & Wärmerückgewinnung | Hausautomation | Fernwärme | Dachdämmung | Fassadendämmung | Kellerdeckendämmung | Fensteraustausch | Nahwärme / Fernwärme | Biomassenheizung (Holzpellets, Hackschnitzeln, Scheitholz) | Wärmepumpe | Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung

Übersicht über alle Förderprogramme