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Förderprogramm: KfW - Bundesförderung für effiziente Gebäude, Nichtwohngebäude – Kredit (263) (Förderkredit)

Was wird gefördert?

Förderfähig sind ausschließlich Nichtwohngebäude, die nach Fertigstellung beziehungsweise Umsetzung aller Maßnahmen unter den Anwendungsbereich des aktuell gültigen Gebäudeenergiegesetzes (GEG) fallen.

  • Neubau Effizienzgebäude: Gefördert werden die Errichtung (Neubau) und der Ersterwerb neu errichteter energieeffizienter Nichtwohngebäude, die den energetischen Standard eines Effizienzgebäudes für Neubauten erreichen. Folgende Standards werden gefördert:
    • Effizienzgebäude 55, 55 Erneuerbare Energien (EE) oder 55 Nachhaltigkeit (NH)
    • Effizienzgebäude 40, 40 EE oder 40 NH
  • Sanierung zum Effizienzgebäude: Gefördert werden die energetische Sanierung und der Ersterwerb von Bestandsgebäuden, die nach Abschluss der Sanierungsmaßnahme den energetischen Standard eines Effizienzgebäudes erreichen. Der Bauantrag beziehungsweise die Bauanzeige des Bestandsgebäudes muss zum Zeitpunkt der Antragstellung mindestens fünf Jahre zurückliegen. Folgende Standards werden gefördert:
    • Effizienzgebäude Denkmal, Denkmal EE oder Denkmal NH
    • Effizienzgebäude 100, 100 EE oder 100 NH
    • Effizienzgebäude 70, 70 EE oder 70 NH
    • Effizienzgebäude 55, 55 EE oder 55 NH
    • Effizienzgebäude 40, 40 EE oder 40 NH.
  • Sanierung mit Einzelmaßnahmen: Gefördert werden Einzelmaßnahmen an Bestandsgebäuden, deren Bauantrag beziehungsweise Bauanzeige zum Zeitpunkt der Antragstellung mindestens fünf Jahre zurückliegt.
    • Gebäudehülle
    • Anlagentechnik (außer Heizung)
    • Anlagen zur Wärmeerzeugung (Heizungstechnik)
    • Heizungsoptimierung
    • Fachplanung und Baubegleitung sowie Nachhaltigkeitszertifizierung
  • Eine "Effizienzgebäude EE"-Klasse wird erreicht, wenn erneuerbare Energien einen Anteil von mindestens 55 Prozent des für die Wärme- und Kälteversorgung des Gebäudes erforderlichen Energiebedarfs erbringen.
  • Eine "Effizienzgebäude NH"-Klasse wird erreicht, wenn für ein Effizienzgebäude ein Nachhaltigkeitszertifikat ausgestellt wird, das die Übereinstimmung der Maßnahme mit den Anforderungen des Qualitätssiegels "Nachhaltiges Gebäude" bestätigt.
  • Eine Kombination von EE-Klasse und NH-Klasse ist nicht möglich.
Für die Beantragung der Förderung und Begleitung des Vorhabens ist ein Energieeffizienz-Experte aus der Energieeffizienz-Expertenliste für Förderprogramme des Bundes (Expertenliste) in der Kategorie "Bundesförderung für effiziente Gebäude: Nichtwohngebäude" unter www.energie-effizienz-experten.de einzubinden.

FördermittelCheck: Förderung finden

Prüfen Sie, welche Fördermittel es für Ihre Maßnahme gibt. Alle Zuschüsse und Kredite von Bund, Ländern, Kommunen und Versorgern:

Förderung: Wer wird gefördert?

Antragsberechtigt sind:

  • Privatpersonen sowie Einzel­unternehmerinnen und Einzel­unternehmer
  • Freiberuflich Tätige
  • In- und ausländische Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, die sich mehrheitlich in Privatbesitz befinden
  • Kommunale Unternehmen
  • Gemeinnützige Organisationen und Kirchen
  • Geschäftsbanken, Genossen­schaftsbanken und Sparkassen
  • Contracting-Gebende, die Energie-Dienstleistungen an Nichtwohn­gebäuden erbringen.

Beschreibung des Förderprogramms:

  • Investive Maßnahmen:
    • Neubau und Sanierung: bis zu 2.000 Euro pro m² Nettogrundfläche, maximal 30 Millionen Euro pro Vorhaben
    • Einzelmaßnahmen: bis zu 1.000 Euro pro m² Nettogrundfläche, maximal 15 Millionen Euro pro Kalenderjahr (unabhängig von der Anzahl gestellter Anträge)
    • förderfähige Mindestinvestitionsvolumen für die Einzelmaßnahmenbereiche "Maßnahmen an der Gebäudehülle", "Anlagentechnik (außer Heizung)" und "Anlagen zur Wärmeerzeugung (Heizungstechnik)": jeweils 2.000 Euro, für "Heizungsoptimierung": 300 Euro.
  • Energetische Fachplanung und Baubegleitung:
    • Neubau und Sanierung: 10 Euro pro m² Nettogrundfläche, maximal 40.000 Euro pro Vorhaben
    • Einzelmaßnahmen: 5 Euro pro m² Nettogrundfläche, maximal 20.000 Euro pro Zusage und Kalenderjahr.
  • Nachhaltigkeitszertifizierung:
    • Neubau und Sanierung: 10 Euro pro m² Nettogrundfläche, maximal 40.000 Euro pro Vorhaben.
Folgende Laufzeitvarianten stehen bei einer Mindestlaufzeit von 4 Jahren zur Verfügung:
  • bis zu 10 Jahre bei höchstens 2 Tilgungsfreijahren
  • bis zu 10 Jahre mit Tilgung in einer Summe am Laufzeitende
  • bis zu 20 Jahre bei höchstens 3 Tilgungsfreijahren
  • bis zu 30 Jahre bei höchstens 5 Tilgungsfreijahre.
  • Der Zinssatz wird für die ersten 10 Jahre der Kreditlaufzeit festgeschrieben. Bei endfälligen Krediten werden die Zinsen für die gesamte Kreditlaufzeit fest vereinbart.
  • Während der tilgungsfreien Jahre werden lediglich die Zinsen auf die ausgezahlten Kreditbeträge fällig. Danach wird der Kredit monatlich in Annuitäten oder bei endfälliger Tilgung zum Laufzeitende zurückgezahlt.
  • Mit Nachweis des erreichten Effizienzhaus-Standards wird ein Tilgungszuschuss gewährt:
    • Neubau:
      • Effizienzgebäude 55: 15 Prozent
      • Effizienzgebäude 40: 20 Prozent
    • Sanierung zum Effizienzgebäude :
      • Effizienzhaus Denkmal: 25 Prozent
      • Effizienzgebäude 100: 27,5 Prozent
      • Effizienzgebäude 70: 35 Prozent
      • Effizienzgebäude 55: 40 Prozent
      • Effizienzgebäude 40: 45 Prozent
    • Sanierung mit Einzelmaßnahmen:
      • Gebäudehülle: 20 Prozent
      • Anlagentechnik (außer Heizung): 20 Prozent
      • Anlagen zur Wärmeerzeugung (Heizungstechnik)
        • Gas-Brennwertheizungen (Renewable Ready): 20 Prozent
        • Gas-Hybridheizungen: 30 Prozent
        • Solarkollektoranlagen: 30 Prozent, Alternativ kann für Solarkollektoranlagen größer 20 m² eine ertragsabhängige Förderung in Anspruch genommen werden. Der Tilgungszuschuss ermittelt sich wie folgt: jährlicher Kollektorertrag multipliziert mit Anzahl Solarthermiemodule und 0,45 Euro
        • Biomasseheizungen: 35 Prozent
        • Biomasseheizungen (Innovationsbonus bei Einhaltung eines Emissionsgrenzwertes für Feinstaub von maximal 2,5 Milligramm pro Kubikmeter): 40 Prozent
        • Wärmepumpen: 35 Prozent
        • Innovative Heizungstechnik auf Basis erneuerbarer Energien: 35 Prozent
        • Erneuerbare Energien-Hybridheizungen (EE-Hybride): 35 Prozent
        • Erneuerbare Energien-Hybridheizungen (EE-Hybride) -Innovationsbonus bei Einhaltung eines Emissionsgrenzwertes für Feinstaub von maximal 2,5 Milligramm pro Kubikmeter (Innovationsbonus Biomasse) in Kombination mit Biomasseanlagen: 40 Prozent
        • Gebäudenetz und Anschluss an ein Gebäudenetz oder Wärmenetz: bei mindestens 25 Prozent EE-Anteil 30 Prozent und bei mindestens 55 Prozent EE-Anteil 35 Prozent
        • Austauschprämie Ölheizung (zusätzlich auf den gewährten prozentualen Fördersatz der zu errichtenden Anlage; nicht bei Gas-Brennwertheizung und Solarkollektoranlagen): zusätzlich 10 Prozent
      • Heizungsoptimierung: 20 Prozent
      • Energetische Fachplanung/Baubegleitung, Nachhaltigkeitszertifizierung: Energetischen Fachplanung und Baubegleitung 50 Prozent sowie Nachhaltigkeitszertifizierung 50 Prozent
Kumulierung:
  • Die Kombination einer BEG-Förderung für dieselbe Maßnahme mit anderen Fördermitteln (Kredite oder Zulagen/Zuschüsse) ist grundsätzlich möglich.
  • Eine gleichzeitige Inanspruchnahme mit einer Förderung nach dem Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWKG, KWKAusVO) ist nach Maßgabe des KWKG beziehungsweise der KWKAusVO möglich, in diesen Fällen ist im Rahmen einer Beantragung einer Förderung nach dem KWKG beziehungsweise der KWKAusVO eine Erklärung über die bereits erhaltene investive Förderung abzugeben.
  • Die gleichzeitige Inanspruchnahme einer BEG-Förderung und einer Förderung nach dem Erneuerbare Energien-Gesetz (EEG), einer Bundesförderung für Wärmenetze (zum Beispiel Erneuerbare Energien –Premium, Wärmenetzsysteme 4.0, Bundesförderung für effiziente Wärmenetze), dem Vorgängerprogramm Heizungsoptimierung (HZO) oder dem KfW-Programm "Zuschuss Brennstoffzelle" (433) für dieselben förderfähigen Kosten ist nicht möglich.

Kontakt zur Antragstelle:

siehe Fördergeber

Kontakt zum Fördergeber:

KfW
Palmengartenstraße 5-9
60325 Frankfurt am Main
Informationszentrum werktags 8:00-18:00
Telefon: 069/7431-0, 0800 5 39 90 08
Fax: 069/7431-9500
E-Mail-Adresse: info@kfw.de
Internet: www.kfw.de

Weitere Informationen:

Förderrichtlinie
Erläuterungen
KfW-Förderung
BAFA-Förderung

Dieses Programm umfasst folgende Förderbereiche:

Energieeffizienter Neubau | Sanierung Nichtwohngebäude | Lüftung & Wärmerückgewinnung | Fernwärme | Biomasseheizung | Hausautomation | Wärmepumpen | Energiemanagement

Übersicht über alle Förderprogramme