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Förderprogramm: Hamburg - Umfassende Modernisierung (B) (Zuschuss)

Was wird gefördert?

Gefördert werden Ausstattungsverbesserungen und umfassende Modernisierungen von Mietwohnungen in Mietwohngebäuden mit mindestens drei vermieteten Wohneinheiten, für die mindestens 30 Jahre vor der Beantragung von Fördermitteln nach dieser Richtlinie ein Bauantrag gestellt wurde.

FördermittelCheck: Förderung finden

Prüfen Sie, welche Fördermittel es für Ihre Maßnahme gibt. Alle Zuschüsse und Kredite von Bund, Ländern, Kommunen und Versorgern:

Förderung: Wer wird gefördert?

Anträge können von Eigentümer*innen oder Erbbauberechtigten gestellt werden. Die Maßnahmen dürfen nicht ohne Zustimmung der Wohnungsbaukreditanstalt begonnen werden.

Beschreibung des Förderprogramms:

  • Die Förderung ist modular aufgebaut. Es gibt verpflichtende Grundmodule, die durch frei wählbare Ergänzungsmodule ergänzt werden können.
  • Die Förderung erfolgt durch laufende Zuschüsse über 10 Jahre. Die Mietpreis- und Belegungsbindungen laufen über 10 Jahre. Der Zuschuss kann wahlweise als Miet- oder Baukostenzuschuss gewährt werden.
  • Bei der Wahl degressiv gestaffelter Zuschüsse erfolgt die Auszahlung im 1. bis 3. Jahr in Höhe von jeweils 5,5 Prozent, im 4. bis 6. Jahr in Höhe von 4,5 Prozent und in den Jahren 7. bis 10. in Höhe von 2,5 Prozent der förderfähigen Kosten.
Grundmodule:
  • Die Förderung der Grundmodule erfolgt durch laufende Zuschüsse in Höhe von 40 Prozent der maximal förderfähigen anerkannten Modernisierungskosten.
  • Ausstattungsverbesserungen: Reine Ausstattungsverbesserungen, mit denen die Wohnbedingungen verbessert werden, werden durch laufende Zuschüsse gefördert. Die maximal förderfähigen Kosten betragen 705 Euro/m² Wfl. der modernisierten Wohneinheiten. Fördervoraussetzung ist ein Endenergiebedarf im Bestand ≤ 120 kWh/m²a. Der Endenergiebedarf vor der Modernisierung ist durch Vorlage des Energieausweises (Verbrauchs- oder Bedarfsausweis) nachzuweisen.
  • Umfassende Modernisierungsmaßnahmen: Bei einer umfassenden Modernisierung müssen Ausstattungsverbesserungen und energetische Maßnahmen kombiniert werden. Es muss mindestens die energetische Stufe 1 erreicht werden. Die maximal förderfähigen Kosten betragen 705 Euro/m² der gesamten Wfl. des Objekts. Das Erreichen der Stufe 1 wird zusätzlich mit einer Erhöhung der maximal förderfähigen Kosten um 143 Euro/m² Wfl. gefördert.
  • Barrierefreier Umbau: Maßnahmen zum barrierefreien Umbau in Anlehnung an DIN 18040-2 werden sowohl als Einzelmaßnahme als auch in Kombination mit laufenden Zuschüssen gefördert. Bei einem barrierenreduzierenden Umbau von Wohnungen betragen bzw. erhöhen sich die maximal förderfähigen Kosten um 20.000 Euro/Wohneinheit, bei einem barrierefreien Umbau nach DIN 18040-2 um 31.300 Euro/Wohneinheit der maximal förderfähigen Kosten.
  • Fördervoraussetzungen: Qualitätssicherung Backstein, Hamburger Energiepass und Qualitätssicherung Energie
Ergänzungsmodule: Energetische Modernisierung (weitere siehe Richtlinie)
  • Die Förderung der Ergänzungsmodule erfolgt durch laufende Zuschüsse in Höhe von 40 Prozent der anerkannten und maximal förderfähigen Kosten.
  • Stufe 1: Endenergiebedarf ≤ 90 kWh/m²a: 143 Euro/m² Wfl.
  • Stufe 2: Neubauniveau EnEV und Endenergiebedarf ≤ 75kWh/m²a: 281 Euro/m² Wfl.
  • Stufe 3: IFB-Effizienzhaus 70 im Bestand: 450 Euro/m² Wfl.
  • Stufe 4: IFB-Effizienhaus 55 im Bestand: 616 Euro/m² Wfl.
  • Stufe 5: IFB-Effizienzhaus 40 im Bestand: 675 Euro/m² Wfl.
  • Stufe 6: IFB-Passivhaus im Bestand: 675 Euro/m² Wfl.
  • Stufe 7: IFB-Niedrigstenergie-Haus im Bestand: 732 Euro/m² Wfl.
Zusätzlich gibt es Zuschüsse für:
  • den Hamburger Energiepass und die Qualitätssicherung Energie (Grundmodule)
  • das Erreichen der energetischen Stufen 1-6
  • den Einbau von Lüftungsanlagen
  • die Verwendung von nachhaltigen Dämmstoffen
  • den Erhalt von Klinkerfassaden
  • den barrierefreien oder rollstuhlgerechten Umbau von Wohnungen
  • Neubau, Erweiterung oder Modernisierung von Aufzugsanlagen.
Kumulierung: Die Förderung aus diesem Programm kann mit anderen Förderangeboten kombiniert werden.

Kontakt zur Antragstelle:

siehe Fördergeber

Kontakt zum Fördergeber:

Hamburgische Investitions- und Förderbank (IFB)
Besenbinderhof 31
20097 Hamburg
Jeanette Rieckmann, Petra Merten, Sabine Hainz
Telefon: 040/24846-570
Fax: 040/24846-432
E-Mail-Adresse: modernisierung@ifbhh.de
Internet: www.ifbhh.de

Weitere Informationen:

Förderrichtlinie
Erläuterungen
Antragsformular
KfW-Förderung
BAFA-Förderung

Dieses Programm umfasst folgende Förderbereiche:

Heizungserneuerung ohne Energieträgerwechsel | Fernwärme | Erdgasheizung | Fassadendämmung | Fensteraustausch | Dachdämmung | Dämmung der oberen Geschossdecke | Wärmepumpe | Einbau Solarthermieanlage | Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung | Photovoltaik | Thermosolaranlage für Heizung und Warmwasser | Kellerdeckendämmung | Altersgerecht Umbauen

Übersicht über alle Förderprogramme