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Kann man durch Wassersparen das Klima schützen?

„Wieso vermeidet man CO2-Emissionen, wenn man Wasser spart?“ (Antje N., Berlin)

Duschkopf(c) iStock/sandsun

Dr. Julika Weiß (Institut für ökologische Wirtschaftsforschung): „Wasser sparen im Haushalt schont nicht nur die natürliche Ressource Wasser, die in vielen Regionen der Welt knapp ist, sondern trägt auch zur Reduktion von CO2-Emissionen bei. Die CO2-Emissionen resultieren zunächst aus der fossilen Energie, die eingesetzt wird, um das Wasser zu fördern, aufzubereiten und zu transportieren. Außerdem ist auch die Reinigung des Abwassers im Klärwerk mit dem Einsatz von Energie verbunden. Somit kann bereits zum Klimaschutz beigetragen werden, wenn der Verbrauch an kaltem Wasser reduziert wird. Noch viel relevanter im Hinblick auf den Energieverbrauch ist jedoch warmes Wasser, dessen Bereitstellung allein rund 12 Prozent des Energieverbrauchs in privaten Haushalten verursacht. Erfolgt dies nicht unter Einsatz erneuerbarer Energieträger (beispielsweise in einer Solarthermieanlage), so sind damit erhebliche CO2-Emissionen verbunden. Kaltduschen verursacht also deutlich weniger CO2-Emissionen als Warmduschen.“

 

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