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Klimawandel: Umweltbundesamt nominiert innovative Projekte zur Anpassung für „Blauen Kompass“

15 Projekte aus zehn Bundesländern ausgewählt / Abstimmung für Publikumspreis bis 20. April / Preisverleihung am 26. Juni im Bundesumweltministerium in Berlin

Berlin, den 31. März 2020. Von Wegen als Wasserspeicher über neue Moore und Auen bis hin zum Hitzeschutz für Kitas, Schulen und Pflegeeinrichtungen – das Umweltbundesamt (UBA) hat fünfzehn innovative Projekte zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels für den „Blauen Kompass“ nominiert.

Bis zum 20. April treten die Unternehmen und Einrichtungen aus zehn Bundesländern in einer Online-Abstimmung auf www.uba.de/tatenbank um den Publikumspreis an. Ende April entscheidet eine Experten-Jury darüber, welche drei weiteren Projekte ebenfalls mit dem „Blauen Kompass“ ausgezeichnet werden.

Zehn Bundesländer mit Chance auf Auszeichnung

Die nominierten Projekte aus zehn Bundesländern helfen dabei, sich auf Folgen des Klimawandels wie Hitzewellen oder Starkregen vorzubereiten. Das UBA zeichnet bereits zum vierten Mal herausragende lokale und regionale Maßnahmen von Unternehmen, Bildungs- und Forschungseinrichtungen, Vereinen, Stiftungen und Verbänden aus. Organisiert wird der Wettbewerb von der gemeinnützigen Beratungsgesellschaft co2online. Mit 160 Bewerbungen verzeichnete sie auch in diesem Jahr einen Rekord.

Beispiele: Hitzeschutz für Kindergärten, Schulen und Pflege

„Die Hitzewelle im vergangenen Sommer hat gezeigt, dass die Klimafolgenanpassung von Jahr zu Jahr wichtiger wird“, sagt Tanja Loitz, Geschäftsführerin von co2online. „Die fünfzehn ausgewählten Projekte sind ein Beleg dafür, dass es immer mehr innovative Ansätze gibt – zum Beispiel für besseren Hitzeschutz in Kindergärten, Schulen und Pflegeeinrichtungen. Aber auch zu Starkregen, Wohnquartieren, Bildung, Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Bauwirtschaft sind spannende Projekte im Rennen um den ‚Blauen Kompass‘.“

Nominierte Projekte auf einen Blick

Kategorie 1: private oder kommunale Unternehmen

  • Brandenburg: Hof Windkind, 16775 Löwenberger Land
  • Niedersachsen: Gundlach GmbH & Co. KG/Landeshauptstadt Hannover, 30167 Hannover
  • Niedersachsen: HanseGrand Klimabaustoffe, 27446 Selsingen
  • Nordrhein-Westfalen: Ingenieurbüro Feldwisch/BGHplan Umweltplanung und Landschaftsarchitektur GmbH, 51429 Bergisch Gladbach
  • Thüringen: Thüringer Institut für Nachhaltigkeit und Klimaschutz, 07743 Jena

Kategorie 2: Bildungs- und Forschungseinrichtungen

  • Bayern: Bayreuther Zentrum für Ökologie und Umweltforschung, 95448 Bayreuth
  • Bayern: Klinikum der Universität München, 80336 München
  • Berlin: Technische Universität Berlin, Institut für Architektur, 10623 Berlin
  • Brandenburg: Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, 14412 Potsdam
  • Schleswig-Holstein: Berufsbildungszentrum am Nord-Ostsee-Kanal Europaschule, 24768 Rendsburg

Kategorie 3: Vereine, Stiftungen und Verbände

  • Baden-Württemberg: Bodensee-Stiftung, 78315 Radolfzell am Bodensee
  • Bayern: Bergwaldprojekt e. V., 97080 Würzburg
  • Brandenburg: Bund für Umwelt und Naturschutz e. V., 19309 Lenzen (Elbe)
  • Hessen: Freundes- und Förderkreis GLEKS, 63452 Hanau
  • Rheinland-Pfalz: Stiftung für Ökologie und Demokratie e. V., 67705 Trippstadt (Pfalz)

Preisverleihung am 26. Juni 2020 im Bundesumweltministerium in Berlin

Die vier Preisträger des „Blauen Kompass“ werden am 26. Juni bei einer feierlichen Veranstaltung in Berlin ausgezeichnet. Alle Gewinner erhalten im Bundesumweltministerium neben einer Trophäe Unterstützung bei der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Zu jedem Projekt wird ein Kurzfilm gedreht, der auf der Preisverleihung präsentiert und den Gewinnern zur Verfügung gestellt wird.

Hinweis für die Redaktionen:

Druckfähige Pressebilder zu den ausgewählten Projekten aus zehn Bundesländern sind zu finden auf www.co2online.de/presse. Gerne vermitteln wir Kontakt zu den Nominierten.

Über den Wettbewerb „Blauer Kompass“ und co2online

Der „Blaue Kompass“ ist ein Projekt des Kompetenzzentrums für Klimafolgen und Anpassung im Umweltbundesamt zur Auszeichnung beispielhafter Projekte zum Umgang mit den Folgen des Klimawandels. Bewerben konnten sich Unternehmen, Bildungs- und Forschungseinrichtungen, Vereine, Stiftungen und Verbände. Die gemeinnützige co2online GmbH (https://www.co2online.de) hat zum zweiten Mal die Organisation des Wettbewerbs übernommen.

co2online setzt sich dafür ein, den klimaschädlichen CO2-Ausstoß zu senken. Seit 2003 helfen die Energie- und Kommunikationsexperten privaten Haushalten, ihren Strom- und Heizenergieverbrauch zu reduzieren. Unterstützt wird co2online dabei von der Europäischen Kommission, dem Bundesumweltministerium sowie einem Netzwerk mit Partnern aus Medien, Wissenschaft und Wirtschaft.