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Glossar

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Überschwemmung

Bei einer Überschwemmung sind normalerweise trockene Bodenflächen vollständig von Wasser bedeckt. In der betroffenen Region erhöhen sich die Wasserstände der Flüsse und Seen dermaßen, dass Dämme und Ufer überspült werden. Dabei ergießen sich die Wassermassen in tief liegenden Gebiete in der Nähe der Gewässer. Meistens wird eine Überschwemmung durch länger anhaltende intensive Regenfälle oder plötzlichen Starkregen ausgelöst. Sobald der Boden gesättigt ist und kein Wasser mehr aufnehmen kann, gelangt das gesamte Regenwasser in die Bäche und Flüsse, welche die Wassermassen nicht rasch genug abfließen lassen können. Harmlose Bäche können sich so innerhalb kürzester Zeit in reißende Ströme verwandeln und alles in ihren Bereich gelangende mit sich fort tragen. Aber auch die langsam steigenden Hochwasserstände sind gefährlich, da es zu Dammbrüchen kommen kann.

Überschwemmungen zählen zu den Wetterextremen und sind im Prinzip natürliche Ereignisse. Klimaforscher gehen allerdings davon aus, dass durch die globale Erwärmung sich weltweit Art und Menge der Niederschläge verändern. Vielerorts steigt so die Wahrscheinlichkeit, dass Überschwemmungen auftreten und Schaden anrichten.

Flussbegradigungen und die Asphaltierung und Bebauung von Flussauen und Flussufern verschärfen die Situation. Häufigere und schwerere Überflutungen entlang von Flüssen sind zu befürchten.

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