Energiesparend kochen

Wenig Fleisch und viel frisches Gemüse – das sind klimafreundliche Zutaten. Aber nicht allein was, auch wie Sie kochen, beeinflusst Ihre Klimabilanz. Hier erfahren Sie, wie Sie Ihren Stromverbrauch beim Kochen reduzieren können.

Kochtopf

Topf- und Pfannendeckel sind ein heißer Tipp, um energiesparend zu kochen. Mit ihnen brauchen Sie zwei Drittel weniger Energie. Also: jedem Topf seinen passenden Deckel und außerdem jeder Herdplatte den passenden Topf. So senken Sie mühelos Ihren Stromverbrauch beim Kochen. Und auch wenn Sie nur mit Wasser kochen: Nehmen Sie nur so viel, wie Sie brauchen und kochen sie es nicht unnötig lange. Länger und mehr kochen als nötig braucht immer auch mehr Energie als nötig!

 

Der Stromverbrauch beim Kochen

  • Neue Topfdeckel für energiesparendes Kochen gibt es ab fünf Euro.
  • Tägliches Erhitzen von 1,5 Liter Wasser mit Topfdeckel spart bei einem Elektroherd pro Jahr 200 Kilowattstunden Strom, 120 Kilogramm CO2 und 52 Euro.
  • Im Pendos CO2-Zähler finden Sie noch mehr Tipps, wie Sie Ihren Stromverbrauch beim Kochen und weiteren Alltags-Aufgaben reduzieren können.
  • Auch Ihre Nahrung verursacht CO2. Tipps für eine klimafreundliche und gesunde Ernährung erhalten Sie im Dossier Konsum.
  • Auf ecotopten.de finden Sie zahlreiche Produkte, die auf ihre Umweltverträglichkeit und ihren Stromverbrauch getestet wurden.

Der Wasserkocher ist sparsamer als der Herd

Ein effizienter Wasserkocher verbraucht nur rund die Hälfte des Stroms eines Elektroplatten-Herds für das Erhitzen der gleichen Menge Wasser. Auch wenn bei der Nutzung des Herdes auf Effizienz geachtet wurde – passende Topfgröße für die Platte auf einem modernen Ceranfeld und geschlossener Deckel – können noch rund 35 Prozent gespart werden. Auch die Mikrowelle schneidet kaum besser ab. Nur Gas- oder Induktionsherde können mit dem Wasserkocher mithalten, denn sie brauchen ähnlich wenig Energie für das Erhitzen des Wassers. Wenn also konsequent der Wasserkocher statt des Elektroherds oder der Mikrowelle benutzt wird, kann erheblich an Stromkosten gesparrt und damit zum Klimaschutz beigetragen werden.

Autor: Sebastian Lambeck

weiter