Warum dämmen?

Ein sehr gut gedämmtes Haus kann im Winter unter optimalen Bedingungen fast die Hälfte der Heizkosten einsparen. Zugleich werden Hausbesitzer und Mieter unabhängiger von steigenden Energiepreisen. Eine fachgerecht ausgeführte Dämmung sorgt aber noch in vielen weiteren Bereichen unseres Alltags für mehr Lebensqualität. Acht gute Gründe, warum Sie Ihr Haus dämmen sollten:

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1. Wärmeschutz

Für eine fachgerechte Dämmung gibt es gute Gründe. Schlecht oder gar nicht gedämmte Gebäude sind nämlich wahre Energiefresser. Den größten Anteil an Wärme verlieren sie dabei über ihre Außenflächen. Eine Wärmedämmung der Gebäudehülle (insbesondere Kellerdecke, Dach bzw. oberste Geschossdecke) reduziert den Heizwärmebedarf daher am effektivsten. Ob auch Sie zu viel Heizenergie verbrauchen, finden Sie mit dem HeizCheck heraus. Der ModernisierungsCheck informiert Sie über den wärmetechnischen Zustand Ihres Gebäudes und die Wirtschaftlichkeit von Dämm- und weiteren Modernisierungsmaßnahmen. Fachleute für die Umsetzung der Maßnahmen in Ihrer Umgebung sind im Online-Branchenbuch Rat und Tat gelistet.

2. Warum dämmen? Energiekosten sparen!

Je weniger Heizwärme verschwendet wird, desto mehr sinken auch die Energiekosten. Und so erwirtschaftet ein fachgerecht und sinnvoll gedämmtes Haus die Anfangsinvestition quasi selbstständig. Je nach Maßnahme kann die Energieeinsparung durch Dämmung bis zu 19 Prozent betragen. Einen Überblick über Ihren Energieverbrauch und Ihre Einsparungen bietet Ihnen das Online-Haushaltsbuch Energiesparkonto. Einfach Zählerstände eingeben und los geht´s!

3. Unabhängigkeit von steigenden Energiepreisen

Energie ist bereits sehr teuer und beim Preisanstieg ist kein Ende in Sicht. Senkt man seinen Verbrauch durch eine Gebäudedämmung, macht man sich unabhängiger von unsicheren Energiequellen und Preiserhöhungen.

4. Wohnkomfort

Neben den genannten energetischen Aspekten gibt es für eine gute Dämmung noch weitere Gründe: Denn im Winter geht viel wertvolle Wärme über die Außenhülle eines Gebäudes verloren. Die Außenwände sind kalt, es fühlt sich unbehaglich an. Im Sommer erwärmen sich die Räumen wesentlich schneller. Eine fachgerechte Wärmedämmung hilft bei der Temperaturregulierung und verbessert so das Raumklima – im Winter wie im Sommer und bei jedem Wetter.

5. Feuchteschutz

Durch eine (Außen-)Dämmung bleiben die Temperaturunterschiede zwischen Außen- und Innenwänden gering. In der kalten Jahreszeit entsteht daher kein Kondenswasser an den Wänden. So beugen Sie der Entstehung von Schimmel und Feuchteschäden vor.

6. Wertsteigerung des Gebäudes

Angesichts der steigenden Energiepreise gehört eine Gebäudedämmung zu einer der wichtigsten werterhaltenden Maßnahmen. Nicht zuletzt seit der Einführung des Energieausweises haben Gebäude mit niedrigen Verbrauchswerten einen höheren Wiederverkaufswert.
Welcher Energieausweis sich für Ihr Gebäude empfiehlt, erfahren Sie in unserem Dossier.

7. Klimaschutz

Dämmen schützt auch das Klima: Wer sinnvoll und fachgerecht dämmt, spart Heizenergie, reduziert den CO2-Ausstoß und verringert damit den Treibhauseffekt.

8. Förderungen beanspruchen

Bestimmte Dämmmaßnahmen sind bereits in der Energieeinsparverordnung vorgeschrieben. Für diese und auch viele weitere Dämmungen, wie z. B. auf Niedrigenergie- oder Passivhausniveau, gibt es finanzielle Förderprogramme.
Weitere Details zur Förderung von Dämmmaßnahmen erfahren Sie im Artikel Förderung und Zuschüsse für Wärmedämmung. Bei der Auswahl des für Sie optimalen Förderprogramms hilft Ihnen der FördermittelCheck.

Natürlich ist nicht jede Dämmmaßnahme, die möglich ist, auch sinnvoll. Bevor die Dämmung eines Bauteils geplant wird, muss dieses entsprechend überprüft werden. Kriterien dafür enthält der Ratgeber „Wärmedämmung" der Verbraucherzentrale.

Autorin: Karin Adolph

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