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Förderung für Flüssiggas-Heizungen

Die Nutzung umweltfreundlicher Energieträger wie etwa Holzpellets wird staatlich gefördert. Dies trifft für das fossile Flüssiggas nicht zu. Aber: Es gibt Fördermittel für effiziente und damit umweltfreundliche Heiztechnik, die mit Flüssiggas betrieben werden kann. Und es gibt Fördermittel für effiziente Zusatzheizungen, die eine Flüssiggasheizung ergänzen können.

Die wichtigsten Fakten auf einen Blick

  • Flüssiggas wird genau wie Erdgas und Heizöl nicht gefördert
  • effiziente Heizsysteme, die mit Flüssiggas betrieben werden können, werden gefördert
  • umweltfreundliche Zusatzheizungen, die Flüssiggasheizungen ergänzen können, werden gefördert

Förderung für effiziente Flüssiggasheiztechnik

Eine moderne Flüssiggas-Heizung ist eine gute Alternative zum alten Heizölkessel – vor allem in Regionen, die keinen Zugang zu einem Fernwärme- oder Erdgasnetz haben. Wird ein Heizsystem auf Flüssiggas umgestellt, muss auch die Heiztechnik modernisiert werden. Beispielsweise kann ein Öl-Heizkessel natürlich nicht mit Flüssiggas betrieben werden, sodass mindestens der Kessel ausgetauscht werden muss. Bei einer solchen Modernisierung wird das Heizsystem effizienter – und dies kann gefördert werden.

Gas-Heizanlage in Heizungskeller

Effiziente Brennwertkessel werden gefördert

Der Energieträger Flüssiggas wird verbrannt. Die dabei entstehende Wärme wird  für das Heizen der Räume und die Erwärmung des Brauchwassers genutzt. Für die Verbrennung können unterschiedliche technische Systeme eingesetzt werden. Besonders effizient und damit umweltfreundlich ist die Brennwerttechnik. Weitere technische Informationen finden Sie in unserem Artikel über Flüssiggas-Heiztechniken. Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle – BAFA unterstützt mit einem sogenannten „Kesseltauschbonus“ den Austausch einer alten Heizanlage durch eine moderne Gasheizung mit Brennwerttechnik. Diese kann mit Flüssiggas betrieben werden.

Auch die KfW fördert mit dem Programm „Energieeffizient Sanieren" den Austausch mit Zuschüssen oder zinsgünstigen Krediten. In den Artikeln Flüssiggasheizungen mit Brennwerttechnik und Flüssiggasheizungen mit Niedertemperaturkesseln erhalten Sie eine Übersicht, welche Fördermöglichkeiten es dafür gibt und welche Bedingungen jeweils gelten. Auch die Nutzung von Flüssiggas in einem Blockheizkraftwerk (BHKW) wird gefördert. Für BHKW gibt es mehrere Förderprogramme wie das Mini-KWK-Impulsprogramm und das Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz. BHKW sind zwar sehr umweltfreundlich, aber ihr Betrieb ist noch nicht für jeden Anwendungsfall wirtschaftlich. Mehr dazu erfahren Sie in dem Artikel Lohnt sich ein Blockheizkraftwerk?.

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Förderung für Flüssiggasheizungen in Kombination mit Solarthermieanlagen

Viele Haushalte insbesondere in Einfamilienhäusern nutzen Zusatzheizungen, um beispielsweise auf saisonale Besonderheiten reagieren zu können. Bekannte Beispiele sind Solarthermieanlagen, die im Sommer das gesamte Wasser fürs Duschen erhitzen oder Kamine, die im Winter für gemütliche Wärme sorgen. Diese Heizsysteme können in einem Durchschnittshaushalt nicht vollständig den Bedarf an warmem Brauchwasser und Heizwärme decken, daher werden sie mit einem herkömmlichen Heizsystem kombiniert und als Zusatzheizung betrieben. Auch Flüssiggasheizungen können mit Zusatzheizungen kombiniert werden – und wenn dies effiziente, umweltschonende Systeme sind, gibt es dafür Fördermöglichkeiten. So können Flüssiggasheizanlagen mit Solaranlagen betrieben werden. Diese nutzen die Sonneeinstrahlung als erneuerbare Energiequelle und werden mit separaten Programmen gefördert. Zu den Kombinationsmöglichkeiten mit Solaranlagen finden Sie ausführliche technische Informationen im Artikel über Flüssiggas-Heiztechniken. Und auf diesen Seiten erhalten Sie eine Übersicht über alle Förderprogramme zum Einbau von Solarthermieanlagen. Nutzen Sie auch unseren kostenlosen Ratgeber FördermittelCheck, um sich über Fördermöglichkeiten für effiziente Heiztechnik zu informieren!

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