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Durchlauferhitzer oder Boiler? Vorteile und Nachteile zentraler und dezentraler Wasserversorgung

Wer die Modernisierung oder Neuinstallation seiner Warmwasser-Versorgungsanlage plant, muss sich über viele Detailfragen Gedanken machen. Zum Beispiel wie viel Liter warmes Wasser täglich benötigt werden. Oder wie viele Zapfstellen gleichzeitig mit warmem Wasser versorgt werden müssen. Vor allem aber geht es darum, sich für eines von zwei Systemen zu entscheiden: die zentrale oder die dezentrale Warmwasserversorgung.

Die wichtigsten Fakten auf einen Blick

  • Bei der dezentralen Wasserbereitung wird das Wasser mit einem Durchlauferhitzer oder einem Kleinspeicher direkt an der Zapfstelle erwärmt.
  • Bei der zentralen Wasserbereitung wird das warme Wasser für alle Zapfstellen in der Regel von der Heizanlage erwärmt und in einem zentralen Wasserspeicher gespeichert.
  • Durchlauferhitzer werden mit Strom oder Gas beheizt, für die zentrale Warmwasserbereitung kommen alle Brennstoffe sowie Solarthermie in Frage.
  • Die zentrale Wassererwärmung ist im Durchschnitt kostengünstiger als die dezentrale Aufbereitung.
  • Faustregel gegen Legionellen: Kaltes Wasser kalt und warmes Wasser warm halten.

Für die Warmwasserbereitung stehen im Grunde zwei unterschiedliche Geräte-Typen zur Verfügung: Das Wasser kann in einem Warmwasserspeicher oder mit einem Durchlauferhitzer erwärmt werden. Außerdem wird in zwei Systeme unterschieden: die zentrale und die dezentrale Aufbereitung des Warmwassers. Bei der zentralen Warmwasserversorgung wird das Wasser zentral an einem Ort erwärmt – der Heizanlage im Heizkeller. Bei der dezentralen Versorgung wird das Wasser dort erwärmt, wo es gebraucht wird – also in einem Boiler oder einer Gastherme in der Nähe der Zapfstelle. In einigen Fällen gibt es auch Mischformen, wie beispielsweise bei der wohnungszentralen Warmwasserversorgung. In den meisten Fällen sind Hausbesitzer bei der Modernisierung ihres Eigenheims an das bestehende System gebunden – es sei denn, sie nehmen umfassende und oft sehr kostspielige Sanierungsmaßnahmen wie eine Baderneuerung oder den Einbau einer neuen Heizung in Kauf. Doch auch ohne den kompletten Austausch des Systems für die Warmwasserbereitung gibt es bei beiden Systemen Möglichkeiten zur Optimierung.

Vorüberlegung: Wie viel Wasser verbraucht mein Haushalt?

123 Liter

So viel Wasser verbraucht jeder Deutsche durchschnittlich am Tag.

123

Der erste Schritt bei der Modernisierung der Warmwasserversorgung sollte eine realistische Einschätzung des eigenen Verbrauchs sein. Laut dem Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft benötigen Deutsche im Durchschnitt jeden Tag rund 123 Liter Wasser. Der Anteil des warmen Wassers liegt etwa bei 35 bis 50 Litern pro Person und Tag. Doch diese Werte sind nicht nur regional sehr verschieden, sondern hängen vor allem von den persönlichen Gewohnheiten ab. Und diese können sich rasch ändern. Der Einbau von wassersparenden Armaturen und Duschköpfen führt schnell zu großen Einsparungen; kündigt sich Zuwachs in der Familie an, wird der Warmwasserverbrauch hingegen deutlich steigen. Besonders bei großen Familien mit einem hohen Warmwasserverbrauch lohnt sich die Warmwasserbereitstellung durch einen Warmwasserspeicher, denn bei großem Bedarf kann es bei Durchlauferhitzern zu Temperaturschwankungen kommen. Die Vor- und Nachteile der einzelnen Systeme führen wir in den folgenden Abschnitten auf.

Die dezentrale Warmwasserversorgung

Was bedeutet „dezentrale Warmwasseraufbereitung“?

Händewaschen am Waschbecken.(c) Andreas Hermsdorf / pixelio

Bei einer dezentralen Warmwasserversorgung wird Trinkwasser dort erwärmt, wo es gebraucht wird: nämlich unmittelbar an den einzelnen Zapfstellen. Zum Einsatz kommen dabei meist strom- oder gasbetriebene Durchlauferhitzer oder Kleinspeicher, die umgangssprachlich oft als „Boiler“ bezeichnet werden. Die dezentrale Wassererwärmung kommt besonders in Altbauten häufig bei weit von der Heizanlage entfernten Zimmern wie dem Gäste-WC oder einer Waschküche vor. Auch eine für die ganze Wohnung eingesetzte Gas-Etagenheizung zählt zu den Durchlauferhitzern und somit zu den dezentralen Systemen für die Warmwasserbereitung. In diesem Fall wird von einer „wohnungszentralen Warmwasserversorgung“ gesprochen.

Wie funktioniert ein Durchlauferhitzer?

Ein Durchlauferhitzer besitzt eine starke Heizleistung und erwärmt das Wasser tatsächlich im Vorbeifließen, sobald der Warmwasserhahn aufgedreht wird. Obwohl es immer noch einige mit Gas betriebene Geräte gibt, ist die vorherrschende Energiequelle von Durchlauferhitzern Strom. Wegen des großen Stromverbrauchs zur schnellen Erhitzung des vorbeiströmenden Wassers müssen viele Durchlauferhitzer an eine Starkstromsteckdose angeschlossen werden. Die Maximaltemperatur, auf die Sie Ihr Wasser mit einem Durchlauferhitzer erwärmen können, liegt bei etwa 65 Grad Celsius.

Sehen Sie in diesem Video des WDR, wie Sie Ihren Durchlauferhitzer richtig einstellen und so wertvolle Energie sparen.

Was ist der Vorteil von Durchlauferhitzern?

Da das Wasser genau dort erwärmt wird, wo es gebraucht wird, entstehen weder Speicher- noch Leitungsverluste. Zudem wird nur so viel Wasser erwärmt, wie auch verbraucht wird und das Wasser kommt in der Regel ab der ersten Sekunde warm aus dem Hahn. Da wohnungszentrale Systeme nicht genau an der Zapfstelle angebracht sind, kann es hier hingegen ein paar Sekunden dauern, bis das warme Wasser am Hahn ankommt. 

Ein weiterer Vorteil: Anstatt das Wasser auf 60 Grad Celsius zu erhitzen – wie es im Warmwasserspeicher einer zentralen Anlage geschieht, um das Wasser vor einem Legionellenbefall zu schützen – wird das Wasser in Durchlauferhitzern nur soweit erwärmt, wie es nötig ist. Für die Küchenspüle auf etwa 45, zum Duschen auf ungefähr 38 Grad Celsius. Das spart Energie und vermeidet unnötige CO2-Emissionen.

Förderung vom BMWi

Durchlauferhitzer unterscheiden sich zwischen hydraulisch und elektronisch geregelten Geräten. Im Vergleich zu den älteren hydraulischen Modellen sparen vollelektronische Durchlauferhitzer beim gleichen Nutzverhalten rund 20 Prozent Energie. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie fördert deshalb den Austausch alter Geräte gegen einen neuen elektronischen Durchlauferhitzer mit 100 Euro. 

Ein Durchlauferhitzer kann übrigens auch mit einer thermischen Solaranlage verbunden werden. Das Gerät heizt das von der Anlage kommende warme Wasser in diesem Fall lediglich bis zur gewünschten Temperatur nach und verbraucht so weniger Energie, als wenn kaltes Wasser erwärmt werden muss.

Nachteile von Durchlauferhitzern

Durchlauferhitzer nutzen als Energiequelle zur Erwärmung des Wassers sehr häufig Strom. Werden größere Mengen warmen Wassers benötigt, wie beispielsweise beim Duschen, wird das besonders bei ineffizienten alten Geräten schnell teuer. Neue, vollelektronische Durchlauferhitzer sind jedoch effizienter und verbrauchen im Vergleich zu alten Geräten bis zu 20 Prozent weniger Energie. Gasthermen sind in den laufenden Kosten sparsamer, bei der Neuinstallation jedoch teurer. Gasthermen oder Gas-Etagenheizungen brauchen zudem einen Kamin und eine gesicherte Zuluft.

Welche Art der dezentralen Wasserbereitung eignet sich für Küche, Bad oder Gäste-WC? Unser Artikel zu Durchlauferhitzern im Vergleich klärt, welches Gerät sich für welchen Anspruch eignet.

Wie funktionieren Kleinspeicher für die dezentrale Warmwasserversorgung?

Kleinspeicher werden entweder über oder unter der Zapfstelle, also beispielsweise einem Waschbecken oder einer Dusche, angebracht und besitzen gängiger Weise ein Fassungsvolumen von etwa 5 bis 15 Litern. Der Kleinspeicher erwärmt das Leitungswasser unabhängig vom Verbrauch auf eine voreingestellte Temperatur und speichert es bis zum Gebrauch. Kleinspeicher werden mit Strom betrieben, verbrauchen aber weniger Energie als ein Durchlauferhitzer, daher genügt für den Anschluss eine gängige Steckdose.

Was sind die Vor- und Nachteile von Kleinspeichern?

An entlegenen Zapfstellen kann das Wasser mit einem Kleinspeicher auf höhere Temperaturen erwärmt werden, als mit einem Durchlauferhitzer. Bis zu 85 Grad Celsius sind möglich – für manchen Einsatzort eine Hygienevoraussetzung. 

Ebenso wie bei den großen Speichern der zentralen Warmwasserversorgung treten bei Kleinspeichern Speicherverluste durch das dauerhafte Warmhalten des Wassers auf. Im Gegensatz zum Durchlauferhitzer befindet sich ein eingeschalteter Kleinspeicher ständig im Bereitschaftsmodus und verbraucht dafür ungenutzte Energie. 

Unser Energiespartipp: Sie fahren in den Urlaub oder das Gästebad liegt brach? Ziehen Sie den Stecker Ihres ungenutzten Kleinspeichers – so sparen Sie wertvolle Energie.

Ein Boiler für Bad und Küche: die wohnungszentrale Warmwasserversorgung

Die Warmwasserversorgung kann zentral oder dezentral erfolgen. Beide Systeme haben ihre Vor- und Nachteile.(c) Bernd Meiseberg / Fotolia.com

Eine besondere Form der dezentralen Warmwasserbereitung ist die wohnungszentrale Warmwasserversorgung, die überwiegend in Altbauten mit mehreren Wohneinheiten, aber auch in kleinen Einfamilienhäusern Verwendung findet. Hier wird für jede Wohnung ein einzelner leistungsstarker Strom- oder Gasdurchlauferhitzer beziehungsweise ein großer Elektrospeicher genutzt. Diese Lösung ist in der Regel kostengünstiger, als die Wohnungen mit mehreren kleinen Speichern auszurüsten. Da auch die Abrechnung der wohnungszentralen Anlagen über die eigene Strom- und Gasrechnung erfolgt, zahlt sich ein sparsamer Warmwasserverbrauch direkt aus. Ein weiterer Anreiz: Wird weniger Energie für die Aufbereitung des warmen Wassers aufgewendet, entsteht zudem weniger CO2

Die zentrale Warmwasserversorgung

Wie funktioniert die zentrale Warmwasserversorgung?

Bei der zentralen Warmwasserversorgung werden alle Zapfstellen des Hauses von einer zentralen Stelle versorgt. In der Regel ist das die Heizanlage im Keller. Das Wasser wird im Kessel der Heizungsanlage erwärmt und meist in einem Warmwasserspeicher gespeichert. Die Verteilung im Haus passiert über zwei getrennte Wasserleitungsnetze: eines für kaltes und das andere für warmes Wasser.

Weil die Energie gleichzeitig zur Erwärmung des Heizkreislaufes und zur Warmwassergewinnung genutzt wird, sind die Betriebskosten je Liter Warmwasser in der Regel geringer als bei einer dezentralen Anlage. So liegen die durchschnittlichen Kosten für ein Vollbad bei einer Gaszentralheizung bei rund 1,30 Euro. Zum Vergleich: Ein Vollbad mit warmem Wasser aus einem dezentralen elektrischen Durchlauferhitzer kostet im Schnitt 1,80 Euro.*

Energieträger und Energiebilanz zentraler Warmwasserbereitung

Holzpellets vor Holzstämmen(c) tchara / Fotolia.com

Im Gegensatz zu dezentralen Systemen kommen bei der zentralen Wasseraufbereitung kommen neben fossilen Energieträgern und Strom auch klimaschonende erneuerbare Energien, wie Heizöl oder Holzpellets, in Frage. Der Betreiber einer zentralen Warmwasseranlage ist dabei allerdings immer an den Energieträger gebunden, den er auch für seine Heizung nutzt. Bei der Neuinstallation einer zentralen Warmwasserversorgung können zudem regenerative Wärmequellen wie eine Wärmepumpe oder eine Solarathermieanlage integriert werden. So lassen sich die Betriebskosten und die CO2-Emissionen minimieren.

Auch in der Gesamtenergiebilanz schneidet die zentrale Warmwasserversorgung oft besser ab. Und das, obwohl sie einen geringeren Wirkungsgrad als die dezentrale Warmwasserversorgung hat. Dieser geringere Wirkungsgrad kommt zustande, weil bei der Erzeugung und Speicherung des Warmwassers Wärmeverluste entstehen. Hinzu kommen Leitungsverluste, die beim Transport vom Speicher zu den Zapfstellen im Haus auftreten. Hier gibt es viele Stellschrauben, mit denen die Anlage optimiert werden kann: Durch eine bessere Dämmung des Warmwasserspeichers und der Leitungen, einen hydraulischen Abgleich der Anlage oder den Austausch der Heizungspumpe wird die Effizienz der Heizanlage deutlich gesteigert und Verbrauch und Kosten sinken. 

Tipp: In Einfamilienhäusern kann es ratsam sein, separate Warmwasser-Zirkulationssysteme ganz außer Betrieb zu nehmen. Dann entstehen zwar geringe Wasserverluste, weil das in der Leitung stehende kalte Wasser erst abfließen muss, ehe das Warmwasser aus dem Speicher an der Zapfstelle ankommt. Diese Verluste werden jedoch durch die Einsparungen mehr als ausgeglichen.

Vor- & Nachteile der zentralen Warmwasserbereitung auf einen Blick

VorteileNachteile
  • Geringere Kosten als dezentrale Aufbereitung durch gemeinsame Nutzung der Heizanlage für Heizung und warmes Nutzwasser.
  • Großer Speicher der Heizanlage benötigt Platz.
  • Großer Speicher: Viele Zapfstellen können gleichzeitig mit warmem Wasser versorgt werden.
  • Gefahr der Keimbildung, zum Beispiel Legionellen. 
  • Wassertemperatur schwankt nicht.
  • Energieverluste durch Abstrahlung, Leitungsverluste und permanenten Bereitschaftsdienst der Anlage.
  • Kombinierbar mit erneuerbaren Energien.
  • Nach dem Abschalten benötigt die Heizanlage Aufheizzeit, bis sie warmes Wasser bereitstellen kann.

Mischsysteme und Zwischenformen der Warmwasserbereitung

Eine effiziente Warmwasserbereitung richtet sich immer auch nach den baulichen Gegebenheiten eines Gebäudes. Deshalb ist es manchmal ratsam, zentrale und dezentrale Warmwasserversorgung miteinander zu kombinieren. So kann eine zentrale Warmwasserversorgungsanlage um eine dezentrale Komponente erweitert werden, wenn eine Zapfstelle sehr weit vom zentralen Warmwasserspeicher entfernt liegt.

Ein klassisches Beispiel für ein solches Mischsystem ist ein abseits liegendes Gäste-WC, auf dem nur selten und nur sehr wenig Warmwasser benötigt wird. Für einen Anschluss an den zentralen Warmwasserspeicher würde in diesem Fall eine lange Leitung benötigt, bei der relativ große Leitungsverluste auftreten. Deshalb wäre es hier unter Umständen sinnvoller, die einzelne Zapfstelle mit einem dezentralen Kleindurchlauferhitzer auszustatten.

Ökonomische und ökologische Kosten der Warmwasseraufbereitung: Welches System lohnt sich?

Ob bei einer dezentralen Warmwasserversorgung im Vergleich zu einer zentralen Warmwasseranlage geringere Installationskosten entstehen, hängt von den baulichen Voraussetzungen des Gebäudes ab. Zwar müssen keine zusätzlichen Warmwasserleitungen verlegt werden und es wird auch kein Platz für einen großen Warmwasserspeicher benötigt. Allerdings muss für einen leistungsstarken Durchlauferhitzer meist eine neue Starkstromleitung installiert werden.

Praxistest Solarthermie: Indach-Montage von Kollektoren Schritt 7 – Abdeckbleche zwischen Kollektoren anbringen.

Da viele dezentrale Anlagen mit Strom betrieben werden, und dieser Strom meist zunächst aufwändig in einem Kraftwerk hergestellt wird, ist die dezentrale Warmwasserversorgung in der Regel nicht die nachhaltigste Lösung. Allerdings gilt auch: Die Zahl regenerativer Energiequellen steigt seit Jahren – und damit wird nicht nur der Strom ökologischer, sondern auch die dezentrale Warmwasserbereitung mit Strom. Im Moment jedoch hat die dezentrale Warmwasserversorgung oft noch eine schlechtere Gesamtenergiebilanz und höhere CO2-Emissionen als die zentrale Warmwasserversorgung. Verbessern lässt sich diese Bilanz durch die Kombination von dezentralen Warmwasserbereitungsanlagen mit regenerativen Energien, zum Beispiel mit Wärmepumpen oder Solarthermieanlagen. In diesem Fall wird das Wasser beispielsweise im Solarspeicher vorgewärmt – der elektronische Durchlauferhitzer dient dann nur zur Nacherwärmung, um die gewählte Wunschtemperatur zu erreichen.

Zentrale und dezentrale Warmwasserbereitung: Was kostet eine warme Dusche?

Duschbrause(c) Günther Gumhold / pixelio

Weil die Kilowattstunde Strom im Vergleich zu anderen Energieträgern teurer ist, haben strombetriebene, dezentrale Geräte deutlich höhere Betriebskosten pro Liter Warmwasser. Ein Duschbad etwa kostet mit einem dezentralen elektrischen Durchlauferhitzer durchschnittlich 75 Cent. Das sind über ein Drittel mehr als bei einer zentralen Gasheizung (55 Cent).**

Berechnungsgrundlagen

*Angenommen wird ein 120 Liter Vollbad mit folgenden Durchschnittskosten (vereinfachte Berechnung ohne Speicher- und Verteilverluste):

 

  • zentrale Warmwasserbereitung, Gaszentralheizung
    60 Cent Wärmekosten + 70 Cent Trinkwasserkosten = 1,30 Euro
  • dezentrale Warmwasserbereitung, elektrischer Durchlauferhitzer
    110 Cent Stromkosten + 70 Cent Trinkwasserkosten = 1,80 Euro

** Angenommen wird ein 50 Liter Duschbad mit folgenden Durchschnittskosten (vereinfachte Berechnung ohne Speicher- und Verteilverluste):

  • zentrale Warmwasserbereitung, Gaszentralheizung
    25 Cent Wärmekosten + 30 Cent Trinkwasserkosten = 0,55 Euro
  • dezentrale Warmwasserbereitung, elektrischer Durchlauferhitzer
    45 Cent Stromkosten + 30 Cent Trinkwasserkosten = 0,75 Euro

Weiterführende Informationen zur Auswahl der Warmwassertechnik erhalten Sie in dem Buch „Gebäude modernisieren – Energie sparen" der Verbraucherzentrale.

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