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Glossar

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Geothermie

Geothermie (Erdwärme) ist die unterhalb der Erdoberfläche gespeicherte Wärmeenergie. Direkt unter der Oberfläche stammt sie von der Sonneneinstrahlung. In fünf bis zehn Metern Tiefe entspricht die konstante Temperatur dem örtlichen Jahresmittel (acht bis zehn Grad in Deutschland). Die Wärme reicht aus, um mit Wärmekollektoren oder -sonden und Wärmepumpen Gebäude zu beheizen. In Tiefen ab 400 Metern sind in geeigneten Gebieten die Temperaturen ausreichend hoch, um direkt zum Heizen oder zur Stromerzeugung genutzt zu werden. Die tiefe Erdwärme stammt vorwiegend aus radioaktiven Zerfällen sowie von der Restwärme aus der Erdentstehung. Noch immer sind 99 Prozent der Erde heißer als 1.000 Grad. Geothermie ist daher praktisch regenerativ und, weil unabhängig von Tages- und Jahreszeit, grundlastfähig.

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