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Förderprogramm: KfW - Bundesförderung für effiziente Gebäude, Wohngebäude Effizienzhaus – Kredit (261, 262) (Förderkredit)

Was wird gefördert?

  • Gefördert werden die Errichtung (Neubau) und der Ersterwerb neu errichteter energieeffizienter Wohngebäude, die den energetischen Standard eines Effizienzhauses für Neubauten erreichen.
  • Folgende Standards werden gefördert:
    • Effizienzhaus 55, 55 Erneuerbare Energien (EE) oder 55 Nachhaltigkeit (NH)
    • Effizienzhaus 40, 40 EE oder 40 NH
    • Effizienzhaus 40 Plus.
  • Eine "Effizienzhaus EE"-Klasse wird erreicht, wenn erneuerbare Energien einen Anteil von mindestens 55 Prozent des für die Wärme- und Kälteversorgung des Gebäudes erforderlichen Energiebedarfs erbringen.
  • Eine "Effizienzhaus NH"-Klasse wird erreicht, wenn für ein Effizienzhaus ein Nachhaltigkeitszertifikat ausgestellt wird, das die Übereinstimmung der Maßnahme mit den Anforderungen des Qualitätssiegels „Nachhaltiges Gebäude" bestätigt.
  • Eine Kombination von EE-Klasse und NH-Klasse ist nicht möglich.
  • Für die Beantragung der Förderung und Begleitung des Vorhabens ist ein Energieeffizienz-Experte aus der Energieeffizienz-Expertenliste für Förderprogramme des Bundes (Expertenliste) in der Kategorie "Bundesförderung für effiziente Gebäude: Wohngebäude" unter www.energie-effizienz-experten.de einzubinden.

FördermittelCheck: Förderung finden

Prüfen Sie, welche Fördermittel es für Ihre Maßnahme gibt. Alle Zuschüsse und Kredite von Bund, Ländern, Kommunen und Versorgern:

Förderung: Wer wird gefördert?

Antragsberechtigt sind:

  • Privatpersonen und Wohnungseigentümergemeinschaften
  • Freiberuflich Tätige
  • Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts, zum Beispiel Kammern oder Verbände
  • Gemeinnützige Organisationen einschließlich Kirchen
  • Unternehmen, einschließlich Einzelunternehmer und kommunale Unternehmen
  • Sonstige juristische Personen des Privatrechts, einschließlich Wohnungsbaugenossenschaften.
Die Antragsberechtigung gilt für Eigentümer*innen, Pächter*innen oder Mieter*innen des Grundstücks, Grundstücksteils, Gebäudes oder Gebäudeteils, auf oder in dem die Maßnahme umgesetzt werden soll, sowie Contractoren.

Beschreibung des Förderprogramms:

  • Finanziert werden bis zu 100 Prozent der Beratungs- und Planungsleistungen, maximal 120.000 Euro pro Wohneinheit bzw. 150.000 Euro pro Wohneinheit für EE-Klasse bzw. NH-Klasse.
  • Folgende Laufzeitvarianten stehen bei einer Mindestlaufzeit von 4 Jahren zur Verfügung:
    • bis zu 10 Jahre bei höchstens 2 Tilgungsfreijahren
    • bis zu 10 Jahre mit Tilgung in einer Summe am Laufzeitende
    • bis zu 20 Jahre bei höchstens 3 Tilgungsfreijahren
    • bis zu 30 Jahre bei höchstens 5 Tilgungsfreijahre.
  • Der Zinssatz wird für die ersten 10 Jahre der Kreditlaufzeit festgeschrieben. Bei endfälligen Krediten werden die Zinsen für die gesamte Kreditlaufzeit fest vereinbart.
  • Während der tilgungsfreien Jahre werden lediglich die Zinsen auf die ausgezahlten Kreditbeträge fällig. Danach wird der Kredit monatlich in Annuitäten oder bei endfälliger Tilgung zum Laufzeitende zurückgezahlt.
  • Mit Nachweis des erreichten Effizienzhaus-Standards wird ein Tilgungszuschuss gewährt:
    • Effizienzhaus 40 Plus: 25 Prozent von maximal 150.000 Euro Kreditbetrag, bis zu 37.500 Euro je Wohneinheit
    • Effizienzhaus 40: 20 Prozent von maximal 120.000 Euro Kreditbetrag, bis zu 24.000 Euro je Wohneinheit
    • Effizienzhaus 40 Erneuerbare-Energien-Klasse oder Nachhaltigkeits-Klasse: 22,5 Prozent von maximal 150.000 Euro Kreditbetrag, bis zu 33.750 Euro je Wohneinheit
    • Effizienzhaus 55: 15 Prozent von maximal 120.000 Euro Kreditbetrag, bis zu 18.000 Euro je Wohneinheit
    • Effizienzhaus 55 Erneuerbare-Energien-Klasse oder Nachhaltig­keits-Klasse: 17,5 Prozent von maximal 150.000 Euro Kreditbetrag, bis zu 26.250 Euro je Wohneinheit.
Weitere Zuschüsse sind:
  • Energetische Fachplanung und Baubegleitung:
    • Ein- und Zweifamilienhäuser: 10.000 Euro pro Vorhaben
    • Mehrfamilienhäuser: 4.000 Euro pro Wohneinheit, maximal 40.000 Euro pro Vorhaben
  • Nachhaltigkeitszertifizierung:
    • Ein- und Zweifamilienhäuser: 10.000 Euro pro Vorhaben
    • Mehrfamilienhäuser: 4.000 Euro pro Wohneinheit, maximal 40.000 Euro pro Vorhaben
Kumulierung:
  • Die Kombination einer BEG-Förderung für dieselbe Maßnahme mit anderen Fördermitteln (Kredite oder Zulagen/Zuschüsse) ist grundsätzlich möglich.
  • Eine gleichzeitige Inanspruchnahme mit einer Förderung nach dem Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWKG, KWKAusVO) ist nach Maßgabe des KWKG beziehungsweise der KWKAusVO möglich, in diesen Fällen ist im Rahmen einer Beantragung einer Förderung nach dem KWKG beziehungsweise der KWKAusVO eine Erklärung über die bereits erhaltene investive Förderung abzugeben.
  • Die gleichzeitige Inanspruchnahme einer BEG-Förderung und einer Förderung nach dem Erneuerbare Energien-Gesetz (EEG), einer Bundesförderung für Wärmenetze (zum Beispiel Erneuerbare Energien–Premium, Wärmenetzsysteme 4.0, Bundesförderung für effiziente Wärmenetze), dem Vorgängerprogramm Heizungsoptimierung (HZO) oder dem KfW-Programm "Zuschuss Brennstoffzelle" (433) für dieselben förderfähigen Kosten ist nicht möglich.

Kontakt zur Antragstelle:

Ihr Kreditinstitut

Kontakt zum Fördergeber:

KfW
Palmengartenstraße 5-9
60325 Frankfurt am Main
Informationszentrum werktags 8:00-18:00
Telefon: 069/7431-0, 0800 5 39 90 02
Fax: 069/7431-9500
E-Mail-Adresse: info@kfw.de
Internet: www.kfw.de

Weitere Informationen:

Förderrichtlinie
Erläuterungen
KfW-Förderung
BAFA-Förderung

Dieses Programm umfasst folgende Förderbereiche:

Erdgaswärmepumpe | Fernwärme | Flüssiggasheizung mit Brennwerttechnik | Holzpelletheizung mit Brennwerttechnik | Hackschnitzel-Heizung | Scheitholzheizung | Pflanzenöl-BHKW | Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung | Strom-Wärmepumpe

Übersicht über alle Förderprogramme