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Förderprogramm: BAFA - Klima- und Kälteanlagen (Zuschuss)

Was wird gefördert?

Förderfähig sind Beratungs- und Emissionsminderungs-Maßnahmen an zu sanierenden Bestandsanlagen bzw. die Errichtung von Neuanlagen:

  • die Erhebung von Daten für die Erteilung eines Energieeffizienz-Ausweises einer bestehenden oder neuen Kälte- und Klimaanlage durch einen Sachkundigen (Beratungsmaßnahmen)
  • Kompressions-Kälteanlagen mit 5 bis 150 Kilo­watt (kW) elektrischer Leistungsaufnahme
  • Kompressions-Klimaanlagen mit 10 bis 150 kW elektrischer Leistungsaufnahme und
  • Sorptionsanlagen mit 5 bis 500 kW Kälteleistungsaufnahme. Voraussetzung für die Förderung von Sorptionskälteanlagen ist, dass die Antriebswärme aus Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen stammt oder Abwärme aus Produktionsprozessen oder Kälteanlagen genutzt wird. Außerdem darf der Leistungsbedarf aller elektrisch angetriebenen Zusatzverbraucher mit Ausnahme der Kaltwasserverteilung 10 Prozent der Kälteleistungsaufnahme nicht übersteigen.
Die Energieeffizienz der Gesamtanlage wird an­hand der verwendeten Komponenten (Verdichter, Verflüssiger/Gaskühler, Verdampfer, Regelung/Steuerung sowie Gesamtsystem) bestimmt.

Förderung: Wer wird gefördert?

  • Antragsberechtigt sind Unternehmen, gemeinnützige Organisationen, Kommunen, kommunale Gebietskörperschaften, Zweckverbände und Eigenbetriebe, Schulen, Krankenhäuser sowie kirchliche Einrichtungen, unabhängig von der Gewinnerzielungsabsicht.
  • Der Antragsteller ist entweder Eigentümer, Pächter oder Mieter des Grundstückes, auf dem die Anlage sich befindet, oder ein vom Eigentümer, Pächter oder Mieter des Grundstückes beauftragtes Energiedienstleistungsunternehmen (Contractor).

Beschreibung des Förderprogramms:

Bei der Beratungsförderung sind die Kosten für die Erstellung eines IST- und/oder PLAN-Gutachten zur Energieeffizienz für eine bestehend bzw. neue Kälte- oder Klimaanlage durch einen zum Verfahren zugelassenen Sachkundigen förderfähig. Der Fördersatz für die Beratungsmaßnahmen beträgt 80 Prozent der in Rechnung gestellten Kosten, maximal jedoch 1.000 Euro.

Basisförderung Bestandsbauten:

  • 15 Prozent der Nettoinvestitionskosten, wenn der Energieeffizienz-Status im Energieeffizienz-Ausweis mindestens einen Wert von 85 Prozent der Maximalpunktzahl ergibt und Kältemittel mit einem GWP (Global Warming Potential) < 2.500 verwendet werden.
  • 20 Prozent der Nettoinvestitionskosten, wenn der Energieeffizienz-Status im Energieeffizienz-Ausweis mindestens einen Wert von 85 Prozent der Maximalpunktzahl ergibt und halogenfreie Kältemittel verwendet werden.
Basisförderung Neubauten:
  • 20 Prozent der Nettoinvestitionskosten, wenn der Energieeffizienz-Status im Energieeffizienz-Ausweis einen Wert von mindestens 95 Prozent der Maximalpunktzahl ergibt und halogenfreie Kältemittel verwendet werden.
  • 25 Prozent der Nettoinvestitionskosten, wenn Sorptionskälteanlagen eingesetzt werden.
Bonusförderung: Wenn eine Basisförderung bewilligt wurde, sind Maßnahmen zur Nutzung von Abwärme aus Produktionsprozessen und Kälteanlagen (z. B. mittels Wärmepumpen) mit dem Zweck der Bereitstellung von Prozess- und Heizwärme ebenfalls förderfähig. Folgende Zuschüsse werden gewährt:
  • 15 Prozent der Nettoinvestitionskosten für Wärmeübertrager
  • 20 Prozent der Nettoinvestitionskosten für Wärmepumpen, wenn Kältemittel mit einem GWP kleiner als 2.500 verwendet werden
  • 25 Prozent der Nettoinvestitionskosten für Wärmepumpen, wenn halogenfreie Kälte­mittel verwendet werden.
Förderhöchstgrenzen:
  • Die Förderhöchstgrenze beträgt 1.000 Euro in der Beratungsförderung, 100.000 Euro in der Basisförderung und 50.000 Euro in der Bonusförderung.
  • Der gesamte Zuschuss darf pro Förderantrag maximal 100.000 Euro nicht überschreiten.
Unter www.klimaschutz.de/f%C3%B6rderrechner steht ein Förderrechner zur Verfügung. Der Online-Rechner ermittelt die Förderhöhe für Maßnahmen an Kälte- und Klimaanlagen. Kumulierung: Die Kombination mit anderen Förderungen ist zulässig. Die Gesamtförderung darf das Zweifache der Förderung aus dem BAFA-Förderprogramm für jede geförderte Anlage nicht überschreiten. Sofern die zulässigen Förderhöchstgrenzen überschritten werden, kürzt das BAFA seine Förderung entsprechend.

Kontakt zur Antragstelle:

Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)
Frankfurter Straße 29 - 35
65760 Eschborn
Telefon: 06196/908-249
E-Mail-Adresse: kki@bafa.bund.de
Internet: www.bafa.de

Kontakt zum Fördergeber:

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz
und nukleare Sicherheit (BMU)
Stresemannstraße 128 - 130
10117 Berlin
Telefon: 030/18 305-0
Fax: 030/18 305-2044
E-Mail-Adresse: service@bmu.bund.de
Internet: www.bmu.de

Weitere Informationen:

Förderrichtlinie
Erläuterungen
Antragsformular
KfW-Förderung
BAFA-Förderung

Dieses Programm umfasst folgende Förderbereiche:

Kraft-Wärme-Kopplung | Unternehmensberatung | BHKW | Erdgas-BHKW | Heizöl-BHKW | Pflanzenöl-BHKW

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