Förderprogramm: Stadt Düsseldorf - Klimafreundliches Wohnen und Arbeiten in Düsseldorf, Wärmedämmung (Zuschuss)

Was wird gefördert?

  • Gefördert werden nachweislich fachgerecht ausgeführte Maßnahmen zur Verringerung der Wärmeverluste bei Bestandsbauten ohne Dämmung. Bei Bestandsbauten, bei denen eine unzureichen­de oder schlechte Bestandsdämmung zuvor beseitigt werden muss, wird die Neudämmung mit einem erhöhten Fördersatz unterstützt. Die höhe­re Fördersumme gegenüber der erstmaligen Dämmung ergibt sich aus der zusätzlichen Förde­rung der Entsorgung des alten Dämmmaterials.
  • Förderfähig ist die Wärmedämmung im Bereich des Baubestandes mit Ausnahme von unbeheiz­ten Kellerräumen. Bei Veränderung bestehender Bauteile wird der Flächenanteil der ursprüngli­chen Bestandskonstruktion berücksichtigt.
  • Die Förderung von Teilflächen von Gebäuden ist in begründeten Einzelfällen möglich. Die Mindestflä­che für eine Förderung für die Dämmung von Außenwand, Dach, Flachdach und oberste Geschoßdecke beträgt 25 m², für die Dämmung der Kellerdecke 20 m².

FördermittelCheck: Förderung finden

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Förderung: Wer wird gefördert?

  • Antragsberechtigt sind Eigentümer*innen (natürliche und juristische Personen des privaten Rechts sowie Personengesellschaf­ten und Wohnungseigentümergemeinschaften im Sinne des Wohnungseigentumsgesetzes (WEG) von Gebäuden sowie auch Betreibende von Heizungsanlagen (z.B. Dienstleistungsunternehmen im Energiebereich oder Wärmelieferfirmen/Contracting Gebende), deren Grundstücke bzw. Heizungsanlagen innerhalb des Stadtgebie­tes von Düsseldorf liegen.
  • Eine schriftliche Einverständniserklärung der Gebäudeeigentümer*innen über die Durchführung der beantragten Maßnahme ist vorzulegen, wenn der/die Antragsteller*in nicht gleichzeitig Eigentümer*in des Gebäudes ist.

Beschreibung des Förderprogramms:

Die Förderung aus dem Förderprogramm Klimafreundliches Wohnen und Arbeiten in Düsseldorf ist auf maximal 50 Prozent der Gesamtkosten einer Maßnahme begrenzt. Die Förderhöchstgrenze ist auf maximal 100.000 Euro pro Antragsteller*in und Jahr festgesetzt.

  • Förderhöhe für die Wärmedämmung der Außenwand: umweltfrdl. und Baustoffklasse A1/A2 40 Euro/m², umweltfrdl. und Baustoffklasse B1/B2 30 Euro/m² sowie alle anderen förderfähigen Dämmstoffe 10 Euro/m². Bei Neudämmung A1/A2 45 Euro/m², B1/B2 35 Euro/m² und andere Dämmstoffe 15 Euro/m².
  • Förderhöhe für die Wärmedämmung der Dachflächen: A1/A2 25 Euro/m², B1/B2 20 Euro/m² und andere Dämmstoffe 10 Euro/m². Bei Neudämmung A1/A2 30 Euro/m², B1/B2 25 Euro/m² und andere Dämmstoffe 15 Euro/m².
  • Förderhöhe für die Wärmedämmung eines Flachdachs: A1/A2 25 Euro/m², B1/B2 20 Euro/m² und andere Dämmstoffe 10 Euro/m². Bei Neudämmung A1/A2 30 Euro/m², B1/B2 25 Euro/m² und andere Dämmstoffe 15 Euro/m².
  • Förderhöhe für die Wärmedämmung eines Flachdachs in Kombination mit einer Dachbegrünung: Die Förderung beträgt 50 Prozent der förderfähigen Brutto-Investitions­kosten, maximal jedoch für A1/A2 45 Euro/m², B1/B2 40 Euro/m² und andere Dämmstoffe 25 Euro/m².
  • Förderhöhe für die Wärmedämmung der obersten Geschossdecke: A1/A2 15 Euro/m² und andere Dämmstoffe 10 Euro/m².
  • Förderhöhe für die Wärmedämmung der Kellerdecke: A1/A2 15 Euro/m² und andere Dämmstoffe 10 Euro/m².
  • Förderhöhe für die Erneuerung von Fenstern und Haustüren: Die Förderung beträgt in Abhängigkeit vom verwendeten Rahmenmaterial:
    • heimisches Holz aus deutschen Wäldern (mit/ohne Aluminium-Kaschierung), PVC mit 55 Prozent Recyclat-Anteil, Polyethylen, Polypropylen, Polyurethan = 100 Euro/m²
    • Import-/Tropenholz mit FSC-/PEFC-Zertifizierung, Aluminium gemäß statischer und/oder denkmalpflegerischer Vorgaben = 50 Euro/m²
  • Sofern im Bereich der erneuerten Fenster zusätzlich folgende Maßnahmen ausgeführt wurden, erhöht sich die Fördersumme: für die Dämmung vorhandener Rollladenkästen zur Vermeidung von Wärmebrücken pauschal um 10 Prozent und für die Errichtung eines außenliegenden Sonnenschutzes pauschal um 30 Prozent.
  • Bei einer gleichzeitigen Bauausführung von Außenwanddämmung und Fenstererneuerung wird ein Bonus von 2 Prozent der anrechenbaren Bruttoinvestitionskosten für die Bauausführung der Außen­wanddämmung und Fenstererneuerung gewährt.
Kumulierung: Eine Kumulierbarkeit mit anderen Förder- und Zuschussprogrammen ist möglich, sofern da­ durch nicht die maximale Förderhöhe von 50 Prozent der Gesamtkosten überschritten werden. In den Antragsformularen ist anzugeben, ob andere För­dermittel in Anspruch genommen werden.

Kontakt zur Antragstelle:

Landeshauptstadt Düsseldorf
Umweltamt
40200 Düsseldorf

Kontakt zum Fördergeber:

Landeshauptstadt Düsseldorf Umweltamt
Abteilung Umweltplanung und Klimaschutz
Brinckmannstraße 7
40225 Düsseldorf
Telefon: 0211/89-25955
E-Mail-Adresse: klimafreundlich-wohnen@duesseldorf.de
Internet: www.duesseldorf.de

Weitere Informationen:

Förderrichtlinie
Erläuterungen
Antragsformular
KfW-Förderung
BAFA-Förderung

Dieses Programm umfasst folgende Förderbereiche:

Fassadendämmung | Dachdämmung | Dämmung der oberen Geschossdecke | Kellerdeckendämmung | Fensteraustausch

Übersicht über alle Förderprogramme