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Monatstrends

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Gesamtausgabe des aktuellen Klima-Barometers als Download (PDF, 455 kB).

3. Quartal 2012: Heizungsoptimierung und hydraulischer Abgleich

Etwa drei Viertel des Energieverbrauchs privater Haushalte geht auf das Konto der Heizung. Wer dort sparen will, muss nicht gleich einen neuen Heizkessel einbauen. Häufig rechnet sich bereits eine Heizungsoptimierung durch einen so genannten hydraulischen Abgleich. Dabei reguliert ein Fachmann für jeden einzelnen Heizkörper die Menge an Heizwasser so, dass zu jedem Heizkörper nur die tatsächlich benötigte Wärme transportiert wird. So wird die Wärme gleichmäßig und energiesparend im Haus verteilt.

Thema des Klima-Barometers im dritten Quartal 2012 sind daher die Heizungsoptimierung und der hydraulische Abgleich. Fast drei Viertel der Befragten gibt an, dass die eigene Heizung nicht einwandfrei funktioniert und effizient läuft. Der Tausch der Heizungspumpe und der hydraulische Abgleich sind die beliebtesten geringinvestiven Maßnahmen, um die Heizung zu optimieren. In der Praxis hat allerdings bislang nur ein Fünftel der Befragten tatsächlich einen hydraulischen Abgleich vorgenommen.

Monatstrend: Drei Viertel (73 Prozent) geben an, dass ihre Heizung nicht einwandfrei und effizient läuft

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Nur ein Viertel (27 Prozent) der Befragten hat keinerlei Probleme mit der Heizanlage. Der Rest der Befragten (73 Prozent) sieht Verbesserungsbedarf. 25 Prozent sind der Meinung, der Heizenergieverbrauch sei zu hoch. Bei 20 Prozent werden die Heizkörper in verschiedenen Räumen unterschiedlich warm. Dies ist ein Hinweis darauf, dass die Heizungsanlage nicht richtig eingestellt ist und die Wärme ungleichmäßig im Haus verteilt wird. In diesen Fällen hilft eine Heizungsoptimierung durch einen hydraulischen Abgleich. Das Einstellen oder Austauschen der Heizungspumpe gehört ebenfalls zur Optimierung der Heizung und verringert den Stromverbrauch. Diesen halten jedoch nur zehn Prozent der Befragten für zu hoch.

Monatstrend: Bei einem Budget von 500 Euro würden private Hausbesitzer die Heizungspumpe tauschen (32 Prozent) und einen hydraulischen Abgleich vornehmen (26 Prozent), um Heizkosten zu sparen.

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Wer 500 Euro zur Verfügung hat, würde damit am ehesten seine Heizungspumpe austauschen. Das sagt ein Drittel aller Befragten. An zweiter Stelle folgt der hydraulische Abgleich. Die Isolierung der Heizungsrohre und der Einbau programmierbarer Thermostate werden von den Befragten ebenfalls als Energiesparmaßnahme in Betracht gezogen. Mit Blick auf die vorherige Frage erstaunt die Präferenz für den Austausch der Heizungspumpe. Offenbar wird zumindest der Stromverbrauch der Heizungspumpe von den Befragten nicht als zentrales Problem ihrer Heizungsanlage wahrgenommen.

Monatstrend: Nur gut ein Fünftel (22 Prozent) der privaten Hausbesitzer gibt an, bisher einen hydraulischen Abgleich durchgeführt zu haben.

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Ein Fünftel der Befragten (22 Prozent) hat bereits einen hydraulischen Abgleich an der Heizungsanlage durchführen lassen. Fast einem Drittel (32 Prozent) ist diese Maßnahme unbekannt. 28 Prozent halten die Maßnahme für nicht notwendig, weil die Heizung einwandfrei funktioniere. Jeweils neun Prozent der Befragten haben auf einen hydraulischen Abgleich verzichtet, weil sie keinen Handwerker gefunden haben oder die Maßnahme wirtschaftlich nicht sinnvoll erschien.

Weitere Informationen zum hydraulischen Abgleich hält die co2online-Kampagne „Meine Heizung kann mehr“ unter www.meine-heizung.de bereit.