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Monatstrends

Sie haben abgestimmt: Alle Umfrage-Ergebnisse auf einen Blick.

Gesamtausgabe des aktuellen Klima-Barometers als Download (PDF, 434 kB).

2. Quartal 2012: Energiewende

Die Energiewende und ihr Verlauf gaben auch den Anlass für das Thema der Monatsfragen im zweiten Quartal 2012. Vor rund einem Jahr hat die Bundesregierung in Folge des Reaktorunfalls in Fukushima die Energiewende beschlossen, die die Abschaltung aller Atomkraftwerke in Deutschland bis zum Jahr 2022 und den Ausbau der erneuerbaren Energien beinhaltet. Ob die Ereignisse Einfluss auf das persönliche Verhalten haben und welche Probleme die Befragten bei der Umsetzung der Energiewende sehen, zeigen die Ergebnisse der Online-Umfragen.

Monatstrend: Knapp die Hälfte der Befragten spart nach eigenem Bekunden in Folge des Reaktorunfalls in Fukushima mehr Strom

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Monatstrend: Knapp die Hälfte der Befragten spart nach eigenem Bekunden in Folge des Reaktorunfalls in Fukushima mehr Strom

Zumindest in der Selbsteinschätzung der Befragten hat der Reaktorunfall in Fukushima bei vielen Befragten dazu geführt, ihr Verbrauchsverhalten bei der Nutzung elektrischer Geräte zu überdenken. 47 Prozent geben an, dass sie in Folge von Fukushima bewusst versuchen, weniger Strom zu verbrauchen.

Ob in den Haushalten seither tatsächlich weniger Strom verbraucht wird, lässt sich daraus nicht ableiten. Das Ergebnis ist aber ein Hinweis, dass die Ereignisse in Japan das Bewusstsein für die Risiken der atomaren Stromproduktion verstärkt haben.

Monatstrend: Größter Kritikpunkt an der Energiewende ist die Erhöhung der Stromkosten (39 Prozent)

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Monatstrend:  Größter Kritikpunkt an der Energiewende ist die Erhöhung der Stromkosten (39 Prozent)

Nicht nur in der aktuellen politischen und öffentlichen Diskussion, sondern auch bei den Befragten rangiert das Thema der Finanzierung der Energiewende an erster Stelle. Gefragt nach möglichen Kritikpunkten an der Umsetzung der Energiewende, nennen 39 Prozent die Erhöhung der Stromkosten als Hauptproblem. Die Mehrkosten, die die Verbraucher direkt mit der Energiewende in Verbindung bringen, sind für sie ein wichtigeres, weil persönlicheres, Problem, als der Bau von neuen Kohle- und Gaskraftwerken (30 Prozent), die zu einer Erhöhung der CO2-Emissionen beitragen könnten. 18 Prozent der Befragten unterstützen die Energiewende ohne Vorbehalte.

Monatstrend: Befragte sehen die Steigerung der Energieeffizienz gleichberechtigt mit der Umstellung der Energieerzeugung

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Monatstrend:  Befragte sehen die Steigerung der Energieeffizienz gleichberechtigt mit der Umstellung der Energieerzeugung

Umstellung der Energieversorgung und Steigerung der Energieeffizienz: Das sind die beiden tragenden Säulen der Energiewende. Die Energieeffizienz geriet jedoch in der Vergangenheit immer wieder in den Hintergrund und erhielt zu Gunsten der Diskussion um erneuerbare Energien und Versorgungssicherheit weniger Aufmerksamkeit.

Dem stimmen die Befragten nicht zu und betrachten beide Themen als gleichberechtigt. Jeweils 36 Prozent sind der Meinung, die finanziellen Investitionen der kommenden zehn Jahre sollten in die Strom- und Wärmeerzeugung bzw. in die Steigerung der Energieeffizienz von Gebäuden investiert werden. Mit 17 Prozent werden Investitionen im Personen- und Güter-verkehr als weniger wichtig eingeschätzt.