Rekordtemperaturen: So bewahren Sie zu Hause einen kühlen Kopf

Klimageräte verursachen bis zu 200 Euro Stromkosten im Sommer. Dabei lässt sich Hitze auch klimafreundlich bekämpfen – wie mit unseren fünf Tipps für Mieter und Hausbesitzer.

Strahlende Sonne am blauen Himmel - was tun an heißen Tagen?(c) MarcoGusella.it - fotolia.com

Wenn das Thermometer auf 30 Grad und mehr klettert, denken viele Verbraucher über den Kauf eines Raumklimageräts nach. Diese Geräte senken zwar die Temperatur in den eigenen vier Wänden, sind dabei aber eiskalte Stromfresser. So verursachen sie in einem heißen Sommer für die Kühlung zweier Räume Stromkosten von rund 200 Euro. Dabei gibt es viele kostengünstigere und klimafreundlichere Hitzeschutz-Alternativen. Mit diesen fünf Tipps überstehen Sie die aktuelle Hitzewelle auch ohne Klimagerät – und bewahren klimafreundlich einen kühlen Kopf.

Tipps für klimafreundlichen Hitzeschutz

1. Cleveres Lüften schafft komfortable Temperaturen

Statt die Fenster den ganzen Tag offen stehen zu lassen, sollten Sie an heißen Tagen früh am Morgen und am späten Abend für etwa 30 Minutenlüften. Zu diesen Zeiten ist die Außentemperatur am niedrigsten. Spätestens ab elf Uhr vormittags sollten Sie die Fenster nur für ein kurzes Stoßlüften öffnen.

2. Die Sonne draußen lassen

Ein außenliegender Sonnenschutz ist immer effektiver als ein Schutz von innen. Deshalb sollten Sie am besten Markisen, Außenjalousien, Rollläden oder Lamellen verwenden. So bleibt die Hitze tatsächlich draußen. Aber auch innenliegende Rollos oder Vorhänge helfen, die Raumtemperatur zu senken.

3. Zusätzliche Wärmequellen abschalten

Alle elektrischen Geräte heizen Räume zusätzlich auf, wenn sie im Standby-Betrieb laufen. Deshalb sollten Sie Fernseher, Stereoanlage und Computer komplett ausschalten, wenn Sie sie nicht benutzen. Das macht sich neben dem Thermometer auch auf der Stromrechnung bemerkbar.

4. Klimageräte durch Zimmerpflanzen ersetzen

Zimmerpflanzen sehen nicht nur schön aus – sie können auch die Aufgaben eines Klimageräts übernehmen. Zumindest teilweise. In einer „grünen Wohnung“ steigt die Luftfeuchtigkeit, Schadstoffe werden aus der Luft gefiltert und Kohlendioxid in Sauerstoff umgewandelt. Das ist gesünder und spart Energie für Klimageräte.

5. Sommerlich essen und trinken

Wasser oder ungesüßte Getränke sind im Sommer die besten Durstlöscher. Und auf den Tisch gehört leicht Verdauliches wie Salat oder Obst. Was das mit Hitzeschutz und Energiesparen zu tun hat? Je besser Ihr Körper durch die richtige Ernährung mit den heißen Temperaturen zurechtkommt, desto seltener wird der Ventilator eingeschaltet.

Weitere Tipps erhalten Sie in unserem Dossier zum Hitzeschutz.