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Neues Onlineportal informiert über klimafreundliche Kältemittel

Das neue Onlineportal „Klimafreundliche Kälte“ vom Bundesumweltministerium informiert Betreiber von Kälte- und Klimaanlagen über die Anforderungen der EU-F-Gas-Verordnung. Das Portal zeigt auch, wie der Umstieg auf klimafreundliche Kältemittel gelingt, welche Fördermittel es dafür gibt und wie die Energieeffizienz von Kälte-Technik verbessert werden kann.

Betreiber vieler Kälte- und Klimaanlagen nutzen als Kältemittel der Anlagen sogenannte „fluorierte Treibhausgase“, kurz F-Gase genannt. Im Vergleich zu klassischen Treibhausgasen, die meist als unerwünschte Nebenprodukte zum Beispiel bei Verbrennungsprozessen entstehen, werden F-Gase gezielt produziert. Das Problem: F-Gase sind mitverantwortlich für den Klimawandel. Sie können mehrere tausend Mal schädlicher auf unser Klima wirken als dieselbe Menge Kohlendioxid. Aus diesem Grund wird sowohl die Verwendung als auch das Inverkehrbringen von fluorierten Treibhausgasen in der EU durch die F-Gas-Verordnung streng reguliert. Das Ziel dieser Verordnung ist es, den Ausstoß dieser Treibhausgase bis zum Jahr 2030 um nahezu 80 Prozent zu verringern.

Welche Anforderungen die EU-Verordnung an Betreiber von Kälteanlagen stellt, welche klimafreundliche Alternativen es zu F-Gasen als Kältemittel gibt und umfassende Beratungsangebote stellt das neue Onlineportal „Klimafreundliche Kälte“ vom Bundesumweltministerium vor. Umgesetzt wird das Wissensportal von co2online mit fachlicher Begleitung vom Umweltbundesamt und einem Fachbeirat.

Kältemittel-Umstieg: verständlich, praxisnah, interaktiv

Neben leicht verständlichen Erklärungen rund um F-Gase und die EU-Verordnung, stellt das Online-Portal alle umweltfreundlichen Kältemittel-Alternativen mit ihren Eigenschaften und speziellen Einsatzgebieten vor. Interaktive Infografiken und Beispiele direkt aus der Praxis zeigen außerdem, wie Klimaschutz und Energieeffizienz bei der Modernisierung und beim Neubau von Kälte-, Klima- und Wärmepumpenanlagen umgesetzt werden können.

Nutzer haben außerdem die Möglichkeit, die Portalinhalte aktiv mitzugestalten. Sie können eigene Bilder, Artikel und Videos zur Veröffentlichung einreichen, um so eigene Erfahrungen mit anderen Lesern zu teilen.

Experten, Fördermittel und persönliche Beratung

Neben vielen Hintergrundinformationen bietet das Portal auch konkrete Unterstützung beim Umstieg auf klimafreundliche Kältemittel. Mit der Experten-Datenbank finden Betreiber kompetente Kälteanlagenplaner und -bauer in ihrer Region. Und der Förderrechner für Investitionen in Kälte- und Klimaanlagen hilft, das richtige Förderprogramm zu finden. Ergänzt wird das Angebot durch eine kostenlose, telefonische Beratungsstelle, die individuelle Fragen im persönlichen Gespräch beantwortet.

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