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Neues EU-Label für Lampen ab September

Beim EU-Label für Lampen entfallen ab 1.9. die Klassen A++ und A+. Die effizientesten Modelle erreichen dann nur noch Klasse D. So sollen Hersteller motiviert werden, für mehr Effizienz zu sorgen. Für einige stromhungrige Lampen gilt ein neues Verbot.

Von A bis G reicht die neue Energieeffizienz-Skala für Lampen. Bisher gab es auch die Klassen A++ und A+. Durch die strengeren Vorgaben der Europäischen Union (EU) erreichen die effizientesten Lampen dann nur noch Klasse D. Lampen der Klassen A, B und C gibt es also vorerst nicht. Das soll Unternehmen motivieren, noch effizientere Produkte zu entwickeln.

Die EU-Labels anderer Geräte enthalten mehr Informationen als die für Lampen. Dafür sind weitere Angaben ab September auf Verpackungen und online zu finden (tool.label2020.eu/de), auch über einen QR-Code des jeweiligen Modells auf dem Label.

Aus für einige Halogen- und Energiesparlampen

Ab 1.9. gilt auch ein neues Verbot: Einige Lampen mit zu hohem Stromverbrauch dürfen dann nicht mehr in den Verkehr gebracht werden. Denn für sie gibt es wesentlich effizientere Alternativen, meist in Form von LED-Lampen:

  • Kompaktleuchtstofflampen mit integriertem Vorschaltgerät
  • lineare Hochvolt-Halogenlampen (R7s-Sockel, mehr als 2.700 Lumen)
  • Niedervolt-Halogenlampen mit Reflektor (mit Fassungen wie GU4 oder GU5,3)

Händler können davon nur noch die Lagerware verkaufen. Verbraucher sind nicht verpflichtet, ihre Lampen auszutauschen.

Seit März gilt bereits ein neues Label für Kühl- und Gefriergeräte, Geschirrspüler, Waschmaschinen, Waschtrockner sowie Fernseher und Monitore. Mehr Tipps zum Stromsparen und zum Kauf gibt es auf www.stromspiegel.de.